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Ob es um eine Innenraumgestaltung, eine professionelle Fassadenrenovierung oder eine kreative Wandmalerei geht, wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
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Am 28. Spieltag der Kreisliga gab es einige späte Tore. So verlor Lühnde spät bei HüMax und Nordstemmen schrammte gerade noch so an einer Niederlage vorbei. Somit bleibt es im Abstiegskampf weiter eng.
Foto: Robin Grove (2.v.l.) trifft in der Nachspielzeit zum einzigen Tor des Tages für HüMax. Fotograf: Bernward Jarzembski.
SG Schellerten/Oedelum/Ottbergen – FSV Algermissen 4:4 (1:3).
In einer mitreißenden Partie vor rund 80 Zuschauern trennten sich die SG Schellerten/Oedelum/Ottbergen und der FSV Algermissen mit einem spektakulären 4:4-Unentschieden. Dabei bewiesen die Gastgeber große Moral, nachdem sie bereits nach einer halben Stunde scheinbar aussichtslos mit 0:3 im Hintertreffen lagen. Von Beginn an wirkten die Hausherren ungeordnet und leisteten sich zahlreiche Unkonzentriertheiten, die die Gäste eiskalt ausnutzten. Frederik Berger brachte Algermissen mit einem Doppelpack in der 13. und 29. Minute früh mit 2:0 in Führung. In der 27. Minute hätte es sogar noch dicker kommen können, doch SG-Keeper Connor Nitschke parierte stark einen Foulelfmeter von Mario Wicens und verhinderte so den schnellen K.o. seiner Mannschaft. Nur fünf Minuten später war er dann aber doch erneut geschlagen: Lian Umuhire Mugaragu schloss einen weiteren gut ausgespielten Angriff zum 0:3 ab (32.). Kurz vor der Pause meldete sich die SG zurück. Alexander Zwer brachte einen strammen Freistoß ins Torwarteck im Tor unter – 1:3 (44.). Dieser Treffer war offenbar der Weckruf für die Gastgeber, die nach dem Seitenwechsel das Spielgeschehen klar an sich rissen. In der 62. Minute brachte ein scharf getretener Freistoß an den zweiten Pfosten Tim Banäcker ins Spiel, der aus kurzer Distanz auf 2:3 stellte. Nur drei Minuten später war es erneut Alexander Zwer, der per Standard Maß nahm und den verdienten Ausgleich zum 3:3 erzielte (65.). Doch die Freude währte nicht lange: In der 81. Minute zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt – diesmal verwandelte Blenard Bytqi den Strafstoß für den FSV zur erneuten Führung. Doch die SG steckte nicht auf. In der 89. Minute wurde Routinier Ünsal Karadis zum umjubelten Helden. Der 40-Jährige schaltete im Strafraum am schnellsten und drückte den Ball zum viel umjubelten 4:4-Endstand über die Linie. Angesichts des Spielverlaufs war der Punktgewinn für die Gastgeber hochverdient – und könnte im Abstiegskampf noch von großer Bedeutung sein. Die SG bewies große Moral und zeigte nach schwacher Anfangsphase eine starke Reaktion, während sich Algermissen nach einer komfortablen Führung am Ende mit nur einem Zähler begnügen musste.
Spvgg. Hüdd.-Machtsum – TuS Lühnde 1:0 (0:0).
Die Spielvereinigung hat einen späten 1:0-Heimsieg gegen den TuS Lühnde eingefahren. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie verpassten es die Gäste in der ersten Halbzeit, ihre teils klaren Chancen zu nutzen, während die Hausherren zwar mehr Spielanteile hatten, im letzten Drittel aber zunächst nicht durchschlagskräftig genug agierten. Lühnde kam über eine kompakte und zweikampfstarke Spielweise gut in die Partie und hatte in der 20. Minute durch Felix Stotz die große Chance zur Führung, doch Moritz Landsberg im HüMax-Tor parierte stark. Kurz darauf war es erneut Stotz, der per Ecke Jonas Wieg bediente – auch hier blieb Landsberg mit einem Reflex Sieger. Auf der Gegenseite scheiterte HüMax unter anderem per Kopf nach einem Eckball und reklamierte vergeblich auf Elfmeter nach einem Zweikampf gegen Erik Wolligand. Im zweiten Durchgang spielte zunächst wenig Zwingendes auf beiden Seiten, ehe HüMax ab der 65. Minute das Tempo erhöhte. Eine Einzelaktion von Wolligand führte zu einer guten Gelegenheit für Jakob Bruns, der jedoch verzog. Chancen von Noah Uchenna Owo und Robin Grove wurden vom starken Gästekeeper Maximilian Thiel ebenfalls vereitelt. Lühnde meldete sich erst in der Schlussphase zurück, hatte aber innerhalb weniger Minuten drei gefährliche Abschlüsse – doch erneut war Landsberg zur Stelle. In der Nachspielzeit belohnte sich die Heimelf dann doch noch: Nach Vorarbeit von Frederik Gerbrich traf Grove aus rund 18 Metern sehenswert zum entscheidenden 1:0 (90.+2). Für HüMax ein wichtiger Arbeitssieg – für den TuS Lühnde ein bitterer Rückschlag im Abstiegskampf.

SV Teutonia Sorsum – SV Alfeld II 1:3 (0:1).
Trotz klarer Feldüberlegenheit und mehr Spielanteilen musste sich der SV Teutonia Sorsum im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der SV Alfeld mit 1:3 geschlagen geben. Am Ende waren es individuelle Fehler und eine effiziente Chancenverwertung der Gäste, die den Unterschied machten. Die Hausherren bestimmten in der ersten Halbzeit über weite Strecken das Geschehen und hatten deutlich mehr Ballbesitz. Klare Torchancen blieben jedoch Mangelware – einzig eine hochkarätige Möglichkeit sorgte für Gefahr, als ein Sorsumer Abschluss gerade noch auf der Linie geklärt werden konnte. Alfeld dagegen nutzte eine der wenigen Gelegenheiten eiskalt: In der siebten Minute wurde ein grober Fehlpass im Sorsumer Aufbauspiel durch die Innenverteidigung bestraft. Robert Bathel schnappte sich den Ball und vollendete den Konter zum frühen 0:1 aus Sicht der Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel reagierte Sorsum mit zwei frischen Kräften: Louis Diedrich und Leon-Malte Schrader kamen ins Spiel und brachten neuen Schwung. Der Druck auf die Alfelder Defensive wuchs nun spürbar. In der Folge bekam Sorsum einen Elfmeter zugesprochen, den Schrader sicher zum 1:1 verwandelte (58.). Kurz darauf hatte der eingewechselte Angreifer sogar die Führung auf dem Fuß – sein Freistoß krachte jedoch nur ans Lattenkreuz. In der Phase zwischen der 50. und 75. Minute spielte fast ausschließlich Sorsum. Alfeld war in die eigene Hälfte gedrückt und hatte kaum noch Entlastung. Doch in der Schlussviertelstunde kippte das Spiel. Alfeld fing sich wieder und setzte selbst vereinzelt offensive Akzente, vor allem durch zwei Fernschüsse, die für Gefahr sorgten. Sorsum blieb offensiv eingestellt, wollte unbedingt den Sieg – und lief in der Schlussphase in zwei Konter. Zunächst war es Sören Wunram, der in der 85. Minute nach einem schnellen Umschaltmoment zum 1:2 traf. Kurz darauf folgte der nächste Nackenschlag für die Gastgeber: Ein Einwurf wurde verlängert, und erneut war es Robert Bathel, der den Ball am Ende zum 1:3 über die Linie drückte. Am Ende ein glücklicher Sieg für die Alfelder.

SV RW Ahrbergen – VfV Borussia 06 Hildesheim II 2:4 (0:1).
Ein intensives und torreiches Duell lieferten sich der SV Rot-Weiß Ahrbergen und die zweite Mannschaft des VfV Borussia Hildesheim. Zu Beginn hatte VfV-Angreifer Alpay Badir die erste gute Gelegenheit, setzte den Ball jedoch über das Tor. Auf der anderen Seite wurde Ahrbergens erster gefährlicher Abschluss durch Mika Türschen von VfV-Keeper Anton Salge stark zur Ecke gelenkt. Wenig später die große Chance zur Führung für die Hausherren: Nach einem Freistoß bekam der VfV den Ball nicht geklärt und es gab Elfmeter für Ahrbergen. Doch Nils Krüger setzte den Ball neben das Tor – die frühe Führung blieb aus. Ahrbergen übernahm in der Folge etwas das Kommando, Dustin Hubrich verfehlte mit einem gefährlichen Freistoß das Ziel nur knapp. Auch VfV blieb bei Standards gefährlich – ein Ahrberger Spieler bugsierte einen Freistoß der Gäste an den eigenen Pfosten. Kurz vor der Pause dann der erste Treffer der Partie: Nach einem weiten Einwurf von Jane Zlatkov setzte sich Alpay Badir im Strafraum durch und traf aus spitzem Winkel zur 0:1-Führung für die Gäste (43.). Die zweite Halbzeit startete turbulent: In der 57. Minute gelang Ahrbergen der Ausgleich. Nach einem langen Ball von Marc Heppner setzte sich Nils Krüger durch und traf zum 1:1. Doch nur zwei Minuten später schlug der VfV zurück – Basir Mohebi erzielte das 1:2 nach einem Steilpass von Patrick Kaczmarczyk. Ahrbergen reklamierte ein vorangegangenes Foulspiel, doch der Treffer zählte. Aber auch das ließ Ahrbergen nicht lange auf sich sitzen: Zwei Minuten später die nächste Antwort. Nach einer Großchance von Nils Pliske, die Anton Salge noch stark zur Ecke parierte, schlug Dustin Hubrich die Ecke direkt aufs Tor – Salge faustete sich den Ball unglücklich selbst ins Netz (61.) – 2:2. In der 67. Minute dann die erneute Führung für den VfV: Yoiner Andres Serpa Lopez holte sich in der eigenen Hälfte den Ball, ließ zwei Gegenspieler stehen und schloss überlegt zum 2:3 ab – ein sehenswerter Sololauf. Ahrbergen blieb bemüht, kam durch Krüger noch zu einer guten Chance, ehe Hubrich mit einer Ecke erneut für Gefahr sorgte – diesmal klatschte der Ball ans Lattenkreuz. In der Nachspielzeit dann die endgültige Entscheidung: Nach einem Befreiungsschlag der Gäste lief Firat Bayramoglu einen Konter sauber zu Ende und stellte den 2:4-Endstand her.
Hasede steigt in die Bezirksliga auf
SV BW Neuhof II – SSV Förste 4:2 (0:0).
Im Duell zweier Teams, die bereits als sichere Absteiger feststehen, hat sich die Reserve des SV BW Neuhof am Sonntag mit 4:2 gegen die SSV Förste durchsetzen. In einer lange ausgeglichenen Partie sorgten zwei späte Treffer der Gastgeber für die Entscheidung. In der ersten Hälfte hatten beide Teams vereinzelte Chancen, gefährlich wurde es vor allem nach einem langen Ball auf Ginel Jakob Köhler, der den herauslaufenden SSV-Keeper umkurvte, aber im letzten Moment noch von einem Verteidiger gestoppt wurde. Auch ein zweites Solo von Köhler blieb ohne zählbaren Erfolg. Förste zeigte sich in dieser Phase defensiv stabil, während Neuhof nach vorne zu ungenau agierte. Torlos ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff brachte Friedrich Wettberg die Hausherren per Kopf nach einem Freistoß von Jannis Kallinich in Führung. Doch die Antwort des SSV ließ nicht lange auf sich warten: Marvin Keßler nutzte einen Chipball in den Lauf und vollendete im Eins-gegen-Eins zum Ausgleich. In der Folge war Förste dem zweiten Treffer näher, doch Keeper Torsten Schröder hielt sein Team mehrfach im Spiel. Ein Platzverweis gegen Förste sollte die Partie schließlich kippen. Nach einem Foul als letzter Mann musste Nikolas Busche mit Rot vom Feld (64.). Den fälligen Freistoß setzte Neuhof knapp vorbei, kam jedoch durch Köhler kurz darauf zur erneuten Führung. Der Angreifer setzte sich zwischen den Innenverteidigern durch und traf nach einem weiteren Solo zum 2:1 (70.). Danach nutzte Neuhof die nummerische Überlegenheit konsequent. Wettberg erhöhte auf 3:1, ehe Julius Balthasar Hehenkamp nach Vorarbeit von Cedrik Maximilian Möbius für die endgültige Entscheidung sorgte (83.) Der Treffer zum 4:2 durch Patrick Harnisch kurz vor Schluss änderte am verdienten Heimsieg der Blau-Weißen nichts mehr.
VfL Nordstemmen – TSV Deinsen 3:3 (2:3).
Ein intensives und torreiches Spiel endete für den TSV Deinsen mit einer am Ende bitteren Punkteteilung beim VfL Nordstemmen. Vor allem in der ersten Hälfte bekamen die Zuschauer einiges geboten – mit sechs Toren, vielen Offensivaktionen und einer wendungsreichen Partie. Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start. Schon in der sechsten Minute gingen sie nach einem individuellen Fehler in der Deinsener Hintermannschaft mit 1:0 durch Max Knöbl in Führung. Nur vier Minuten später legte Nordstemmen nach: Ein tief gespielter Ball, bei dem die Deinsener Defensive auf Abseits spekulierte, fand mit Mike Sander seinen Abnehmer – 2:0 für den VfL. Doch der TSV zeigte eine gute Reaktion. In der 13. Minute wurde ein Schuss von Justin Röhnsch noch geblockt, doch Elbisjon Ahmetaj war zur Stelle und vollendete eiskalt zum 2:1-Anschlusstreffer. Deinsen war nun voll im Spiel und übernahm mehr und mehr die Kontrolle. Nach einer halben Stunde folgte der verdiente Ausgleich: Nach einem Handspiel im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt – erneut verwandelte Ahmetaj sicher und schnürte seinen Doppelpack. Die Gäste blieben am Drücker und drehten die Partie noch vor dem Pausenpfiff komplett. In der 41. Minute flankte ein Deinsener Spieler von der Seite in den Strafraum, wo Elbisjon Ahmetaj erneut zur Stelle war und den Ball gefühlvoll ins lange Eck schlenzte – sein dritter Treffer an diesem Tag und die 3:2-Führung für den TSV zur Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel beruhigte sich das Geschehen zunächst. Beide Mannschaften kamen zu Chancen, Nordstemmen traf in der 52. Minute per Distanzschuss den Pfosten, auf der Gegenseite köpfte Bilal Acar nach Flanke von Mensur Isufi ebenfalls nur an den Pfosten (70.). In der Schlussphase wurde es dann noch einmal turbulent. In der 88. Minute sah Deinsens Torwart Mathias Meinhart nach einem Foulspiel an der Strafraumkante die Rote Karte. Da das Wechselkontingent ausgeschöpft war, musste Feldspieler Bilal Acar für die letzten Minuten ins Tor. Trotz Unterzahl hatte Deinsen in der 90. Minute sogar die große Chance zur Vorentscheidung. Nach einem Konter war Robbins N’Seto Kotoka frei durch und legte uneigennützig quer auf Ali Acar – doch dessen Abschluss verfehlte das Ziel knapp. Die Quittung folgte in der allerletzten Aktion des Spiels: Ein langer Ball konnte nicht konsequent geklärt werden, und ein Nordstemmer Spieler nutzte die Gelegenheit, um den Ball mit dem Schlusspfiff zum 3:3-Ausgleich im Tor unterzubringen.
SSV Elze – SV Türk Gücü Hildesheim 0:3 (0:0).
Der bereits feststehende Meister und Aufsteiger zeigte auch bei der SSV Elze eine überzeugende Leistung und war über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft. Der Gastgeber zeigte sich in der Offensive harmlos und konnte bis auf einen Torschuss wenig Gefahr ausstrahlen. Ausgerechnet Ex-Elzer Karim Farid, der für Türk Gücü aufgrund einer Verletzung das erste Spiel bestritt, brachte sein neues Team nach Einwechslung per Kopfball mit 0:1 in Führung (54.). Spielertrainer Hassan Atas bewies auch mit der Einwechslung von Ersan Kovan ein glückliches Händchen. Nach starker Vorlage von Farid traf Kovan in der 72. Minute zum 0:2. Kurz vor Schluss setzte Kadir Kizil den 0:3 Schlusspunkt.






