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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Der Saisonstart hätte für den VfV Borussia 06 Hildesheim kaum schlechter verlaufen können. Nach der deutlichen 0:5 Niederlage beim SC Spelle-Venhaus und dem Rücktritt von Trainer Ridha Kitar nur einen Tag später steht der Oberligist bereits vor dem zweiten Spieltag unter Druck. Am Samstag um 16 Uhr bestreitet der VfV sein erstes Heimspiel der neuen Saison und empfängt Aufsteiger SV Vorwärts Nordhorn.
Die Gäste aus Nordhorn reisen mit Rückenwind an. Der Aufsteiger gewann zum Auftakt gegen SV Drochtersen/Assel II und will nun auch in Hildesheim punkten. Beim VfV dagegen geht es nach den turbulenten Tagen zunächst darum, wieder Stabilität zu gewinnen.
Interimsweise übernimmt Co-Trainer Dominik Franke die Verantwortung an der Seitenlinie. Er berichtet von einer spürbaren Reaktion innerhalb der Mannschaft: „Wie es bei jedem Trainerwechsel so ist, geht erst einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Alte Strukturen werden etwas aufgebrochen und verändern sich.“ In den drei Trainingseinheiten seit dem Rücktritt habe jeder Spieler die Chance gehabt, sich neu zu zeigen. „Die Uhren sind auf null. Jeder hat die Möglichkeit zu spielen“, betont Franke.
Mit der Reaktion seiner Spieler zeigte sich der Interimscoach zufrieden. „Sie haben das sehr gut aufgenommen, weil sie fokussiert und wissbegierig gearbeitet haben.“ Große Umstellungen seien in der kurzen Zeit zwar nicht möglich gewesen, dennoch kündigt Franke Veränderungen an: „Wir haben einen klaren Plan und kleine Veränderungen vorgenommen. Wir erfinden den Fußball in Hildesheim nicht neu. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass wir eine andere Mannschaft und eine andere Einstellung sehen werden.“
Das Ziel für Samstag ist klar formuliert. Der VfV 06 wolle nach dem enttäuschenden Auftakt „ein anderes Gesicht zeigen“ und gemeinsam dafür brennen, die ersten drei Punkte der Saison einzufahren.
Zur Frage seiner eigenen Zukunft hält sich Franke zurück. Unabhängig von der Trainersuche konzentriere er sich ausschließlich auf das Heimspiel. „In meinem Kopf ist das Spiel am Samstag. Darauf bereiten wir uns vor“, sagt der Co-Trainer, der weiter einen bestehenden Vertrag hat.
Für den VfV Borussia 06 Hildesheim wird die Partie gegen Vorwärts Nordhorn damit nicht nur sportlich richtungsweisend, sondern auch ein erster Stimmungstest nach dem abrupten Trainerwechsel. Vor heimischem Publikum soll die Antwort auf die Klatsche von Spelle gelingen.

