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J.R. Schädlingsbekämpfung
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Wir bieten im Raum Hannover, Hildesheim, Salzgitter, Braunschweig und Wolfsburg zuverlässige Schädlingsbekämpfung, Entrümpelung und Tatortreinigung.
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Englische Woche in der Kreisliga A: Nur zwei Tage nach dem 7. Spieltag ging es am Dienstag mit dem ersten Spiel des 8. Spieltags weiter, am Mittwoch folgten die restlichen Partien. Dabei war einiges geboten.
FC Ruthe – FSV Algermissen 2:3 (0:0).
Der FC Ruthe musste sich dem FSV Algermissen in einer abwechslungsreichen zweiten Halbzeit mit 2:3 (0:0) geschlagen geben. Dabei hatte Ruthe zwischenzeitlich geführt. Für Algermissen war es bereits der vierte Sieg in Folge unter Coach Torben Niemann.
„Erste Halbzeit war relativ ereignisarm. Ruthe kam zu keinen nennenswerten Torchancen. Da waren wir ein bisschen gefährlicher, allerdings ohne Hochkaräter“, fasste Algermissens Trainer Torben Niemann zusammen. Nach dem Seitenwechsel überschlugen sich die Ereignisse. Ruthe kam stark aus der Kabine und hatte gleich zwei Großchancen. Auf der anderen Seite scheiterte Algermissens Ulrich Tchakounte Leukeu im Eins-gegen-Eins am Pfosten, nachdem er den Torwart bereits umkurvt hatte. In der 69. Minute brachte Aiman Hoballah die Gastgeber schließlich mit 1:0 in Führung. Die Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Farschad Babai erzielte den Ausgleich und vier Minuten später brachte Algermissens Elias Willerding seine Mannschaft nach einem Standard mit 1:2 nach vorne. Doch Ruthe schlug zurück. Wieder war es Hoallah, der zwei Minuten später das 2:2 erzielte. „Da waren wir nicht richtig wach“, ärgerte sich Niemann. Doch nur wenige Minuten später sorgte Davit Tchabashvili mit einem überlegten Schuss aus rund 15 Metern für die Entscheidung. „Ansonsten waren das umkämpfte letzte zehn oder 15 Minuten. Es gab dann keine nennenswerten Torchancen mehr“, so Niemann. Er lobte zudem den Unparteiischen Clemens Schröder und sein Team um Daria Bashirov und Moritz Lars Honig und verwies auf die besonderen Bedingungen: „Der B-Platz in Ruthe ist ja relativ klein, ähnlich mit Deinsen gleichzusetzen.“
Ruthes Trainer Hakan Kocak sah trotz der Niederlage viel Positives: „Das Spiel war eigentlich offen die ganze Zeit.“ Seine Mannschaft habe spielerisch ein „super Spiel“ gemacht, sei am Ende aber unglücklich leer ausgegangen. „Hatten danach am Ende noch ein paar Chancen, aber die wollten natürlich nicht rein.“ Viel Zeit zum Ärgern bleibt Ruthe allerdings nicht. Am Sonntag wartet mit dem 1. FC Sarstedt das Derby. „Wir konzentrieren uns natürlich auf das Spiel jetzt. Sind alle fokussiert auf das Derby und werden natürlich versuchen, das Bestmögliche herauszuholen“, kündigt Kocak an. Algermissen hat dagegen bis Montag Zeit zur Regeneration und ist dann beim SV Bavenstedt II gefordert.
SV BW Neuhof II – SV Bavenstedt II 4:0 (2:0).
Ein deutliches Zeichen im Kampf gegen den Abstieg setzte der SV BW Neuhof II. Die Mannschaft von Trainer Timo Bauerschaper bezwang den SV Bavenstedt II mit 4:0 (2:0) und ließ über 90 Minuten kaum etwas zu. „Am Ende ein verdienter 4:0-Sieg, auch in der Höhe ein verdientes Ergebnis“, bilanzierte Bauerschaper. Bavenstedt sei lediglich zu einem Torschuss aus rund 30 Metern gekommen, den Neuhofs Torwart problemlos parieren konnte. Dabei musste Neuhof mit zahlreichen angeschlagenen Spielern antreten und zudem auf weitere verletzte Akteure verzichten. Trotzdem überzeugte die Mannschaft vor allem gegen den Ball und zwang Bavenstedt immer wieder zu Fehlern. Nach einer Ecke von Jan Hersel konnte Bavenstedt den Ball nicht richtig klären, Robin Wolters setzte nach und grätschte die Kugel zum 1:0 ins Tor (29.). Wenig später erhöhte Hersel selbst. Nach einer guten Kombination über die rechte Seite flankte Marcel Schlusche auf Hersel, der den Ball direkt nahm und zum 2:0 traf (38.).
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Neuhof die bessere Mannschaft. Bauerschaper brachte Friedrich Wettberg und Finn Clever, gleichzeitig wurde Phil Schommartz weiter nach vorne gezogen. Die Maßnahme zahlte sich aus. Nach einem überlegten Ball von Dennis Teodorczyk lief Maximilian Voll bis zur Grundlinie und legte quer. Phil Schommartz musste in der Mitte nur noch einschieben – 3:0 (65.). Den Schlusspunkt setzte Friedrich Wettberg mit einer starken Einzelaktion. Von der Strafraumkante traf er mit dem Außenspann ins kurze Eck und stellte auf 4:0 (78.).
„Danach passierte nicht mehr viel. Wir hatten noch ein, zwei Chancen, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben“, so Bauerschaper. Bavenstedt habe sich trotz des Rückstands nicht aufgegeben und weiter versucht, Fußball zu spielen. „Letztendlich war es aber über 90 Minuten ein faires Spiel.“ Für Neuhof sind die drei Punkte im Abstiegskampf besonders wichtig. „Dadurch konnten wir Punkte gutmachen im Kampf gegen den Abstieg.“
Am Sonntag wartet bereits die nächste Aufgabe. Dann empfängt Neuhof II den SV Teutonia Sorsum. Bauerschaper weiß um die Qualität des Gegners: „Wir wissen, was für eine gute individuelle Qualität Sorsum hat, können sicherlich auch gut als Team zusammenspielen.“ Im Kreispokal habe Sorsum seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit bereits „an die Wand gespielt“. Das soll sich am Sonntag nicht wiederholen.
„Wir werden alles in die Waagschale werfen, um auch gegen Sorsum zu punkten“, gibt der Trainer die Marschroute vor. Gleichzeitig müsse man abwarten, welche Spieler tatsächlich zur Verfügung stehen. „Letztendlich werden wir aber so eine starke Truppe aufs Feld schicken, dass wir gewillt sind, Sorsum alles abzuverlangen und dann eventuell auch ein oder drei Punkte auf dem Klingenberg zu lassen.“ Sorsum sei vor allem im Spiel mit Ball, im Umschaltspiel und bei Standards gefährlich. „An einem guten Tag können sie sicherlich auch eine der Top-Mannschaften schlagen.“ Bavenstedt II hat dagegen bis Montag Pause und empfängt dann den FSV Algermissen.
1. FC Sarstedt – SV Einum 9:0 (5:0).
Nach vier Spielen ohne Sieg hat der 1. FC Sarstedt einen klaren Heimsieg eingefahren. Bereits nach sechs Minuten hatte Milan Ander mit einem Doppelpack für die frühe Führung gesorgt. Mohammed Malik Aref erhöhte in der 21. Minute, ehe Ander mit seinem dritten Treffer des Abends auf 4:0 stellte. Kurz vor der Pause traf Jawad Qalandari zum 5:0.
Nach dem Seitenwechsel ging das Torfestival weiter. Monir Omeirat erzielte das 6:0 und legte später noch zwei weitere Treffer nach. Dazwischen traf Adris Jankir zum 8:0. Am Ende stand ein deutlicher 9:0-Erfolg.
Sarstedts Trainer Sami Aref sah seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit überlegen: „Komplettes Spiel über überlegen gewesen. Einum konnte nicht viel machen.“ Seine Mannschaft habe gut kombiniert und viele Tore schön herausgespielt. Trotz des deutlichen Spielstands fand Aref lobende Worte für den Gegner: „Hut ab! Egal wie es stand, Einum hat die ganze Zeit gekämpft, sich nie aufgegeben. Gefühlt, als ob sie die ganze Zeit 0:0 stand. Egal wie der Spielstand war, die haben immer weitergemacht.“
Viel mehr wollte Aref zum Spiel selbst nicht sagen, richtete den Blick aber bereits auf Sonntag. Dann wartet mit dem FC Ruthe ein Derby. „Da spielen andere Regeln. Da ist die Tabellensituation Nebensache.“ Er erwartet „ein tolles Spiel, ein hitziges Spiel“ und kündigt an: „Wir sind dementsprechend vorbereitet und wollen natürlich zu Hause die drei Punkte holen und die werden wir auch am Wochenende holen.“
Einum-Coach Kevin Giesa war nach der erneuten deutlichen Niederlage kurz angebunden: „Sprachlos.“ Gleichzeitig blickt auch er nach vorne: „Wir werden aber wieder versuchen, am Sonntag unsere ersten drei Punkte zu holen.“ Dann empfängt Einum den VfV Borussia 06 Hildesheim II.
FC Concordia Hildesheim – VfV Borussia 06 Hildesheim II 3:0 (0:0).
Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte Roberto Cid-Valdes in der 54. Minute für die Führung. Michael Diesenberg erhöhte sieben Minuten später auf 2:0, ehe Altay Tüvin in der 90. Minute den Schlusspunkt setzte. VfV II musste zudem nach einer Roten Karte gegen Fadi Alhassan Almalho ab der 57. Minute in Unterzahl zu Ende spielen.
VfV-Coach Jane Zlatkov sah zunächst eine ausgeglichene Partie. „Concordia hatte schon ein Chancenplus, viele Ecken gehabt.“ Gleichzeitig hatte seine Mannschaft vor der Pause eine riesige Möglichkeit: „Wir hatten eine Hundertprozentige, die wir leider nicht machen. Dann hätte das Spiel vielleicht ein bisschen in unsere Richtung kippen können.“ Insgesamt sei es eine „super erste Halbzeit“ und ein „ansehnliches Spiel“ gewesen.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie intensiver und die Zweikämpfe härter. Die Rote Karte bezeichnete Zlatkov als Knackpunkt. Er selbst habe die Situation aus rund 50 Metern nicht genau gesehen, räumte aber ein: „Ich will das auch gar nicht schönreden, also völlig verdient. Die Hand hat nichts im Gesicht zu suchen.“ Mit zehn Mann wurde es gegen die abgezockten Concordia-Spieler schließlich schwer. „Da haben wir das 1:0 kassiert, dann musst du natürlich ein bisschen auflösen, sind dann in ein paar Konter geraten und verlieren am Ende 3:0.“
Concordia-Kapitän Danino Laubinger sprach von einem „verdienten Heimsieg“, der nach der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit sogar höher hätte ausfallen können. Am Sonntag wartet auf Concordia die nächste anspruchsvolle Aufgabe beim gut gestarteten VfL Nordstemmen. „Wir wollen unsere Stärken ausspielen und den guten Saisonstart fortführen“, so Laubinger.
Der VfV II ist ebenfalls am Sonntag im Einsatz und fährt zum SV Einum. Zlatkov sieht seine Mannschaft dabei klar in der Favoritenrolle: „Die Rollenverteilungen sind klar. Wir sind Favorit, wir müssen gewinnen. Das ist auch unser Anspruch.“
SC Harsum II – TuS Lühnde 3:3 (1:3).
Harsum ging durch Bunyan Idan Keti früh mit 1:0 in Führung (9.), anschließend drehte Lühnde die Partie noch vor der Pause. Jan Drewke traf zum 1:1 (15.) und später zum 1:3 (38.), dazwischen hatte Christopher Schulze Kökelsum auf 1:2 gestellt. Lühnde hatte anschließend mehrere Möglichkeiten, die Führung weiter auszubauen. Unter anderem traf Schulze Kökelsum den Pfosten. Harsum kam jedoch in der Schlussphase zurück. Luca Kollakowski verkürzte in der 83. Minute auf 2:3, ehe Dustin Algermissen in der 89. Minute noch den Ausgleich erzielte.
Harsums Trainer Daniel Gnebner war mit der Leistung seiner Mannschaft zunächst überhaupt nicht zufrieden: „Wir haben nachdem 1:0 aufgehört, Fußball zu spielen und haben Lühnde eingeladen zu den Toren.“ Positiv wertete er allerdings die Moral: „Die Moral hat gestimmt, dass man kurz vor Schluss nochmal zurückkommt.“
Für Sonntag kündigt Gnebner eine selbstbewusste Harsumer Mannschaft an. Dann geht es zum PSV GW Hildesheim. „Wir werden mit viel Selbstvertrauen nach Hildesheim fahren und versuchen, dort drei Punkte zu holen.“ Gleichzeitig warnt er vor dem Gegner: „Ich schätze den Gegner allerdings stärker ein, als der Tabellenplatz aussagt. Wir müssen versuchen, 90 Minuten unser Spiel auf den Platz zu bringen.“
Lühndes Spieler Jannik Meyer sah seine Mannschaft über weite Strecken als dominierendes Team. „Eigentlich haben wir über die meiste Zeit des Spiels dominiert.“ Die ersten zehn Minuten seien allerdings von Fehlern im Spielaufbau geprägt gewesen, wovon Harsum zum 1:0 profitierte. Danach habe Lühnde besser ins Spiel gefunden. Drewke traf mit einem Distanzschuss zum Ausgleich, nachdem der Torwart den Ball auf dem nassen Boden nicht abwehren konnte. Schulze Kökelsum staubte zum 1:2 ab, ehe Drewke nach einem weiteren Abpraller zum 1:3 traf. „Zwischendrin hatten wir noch weitere Chancen, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben“, so Meyer. Auch nach der Pause habe Lühnde Konterchancen gehabt, diese aber nicht sauber ausgespielt. Neben dem Pfostenschuss von Schulze Kökelsum blieben weitere Möglichkeiten ungenutzt.
In der Schlussphase machte Harsum hinten auf und Lühnde konnte sich kaum noch befreien. Zwei Standards brachten schließlich den Ausgleich. Harsum hatte danach sogar noch die Chance auf den Sieg. „Insgesamt also schon verdient beziehungsweise gerecht, dass das Spiel Remis ausgegangen ist“, bilanzierte Meyer. Gleichzeitig sieht er das Ergebnis aus Lühnder Sicht eher als Verlust: „Aufgrund der vielen vergebenen Chancen und der zeitweisen Dominanz für uns schon eher zwei verlorene Punkte.“
Das für das Wochenende angesetzte Spiel des TuS Lühnde bei der SpVgg Hüdd.-Machtsum wurde derweil auf den 16. September verlegt. Grund ist das Schützenfest in Lühnde.
SV Teutonia Sorsum – SG Schellerten/Oedelum/Ottbergen 1:3 (1:2).
Die SG Schellerten/Oedelum/Ottbergen hat ihre starke Saison fortgesetzt und sich bei der SV Teutonia Sorsum mit 3:1 (2:1) durchgesetzt. Enrico Hörner brachte die Gäste bereits in der vierten Minute in Führung, Joshua Salland glich für Sorsum aus (15.). Jannis Hildebrandt stellte in der 28. Minute die erneute SG-Führung her, ehe Niklas Brosig in der 68. Minute für die Entscheidung sorgte.
„Es war über die gesamte Spielzeit eine intensive und kampfbetonte Partie, die wir am Ende verdient gewinnen“, bilanzierte SG-Sprecher Hartwig Nitschke. Sorsum entwickelte nach der Pause noch einmal Druck. „Die gut zehn bis 15 Minuten, die Sorsum nach dem Seitenwechsel Druck gemacht hat, haben wir geschlossen überstanden.“
Ein besonderes Lob gab es für Trainer Stefan Bohnenpoll und dessen Einwechslung von Niklas Brosig, der später zum 3:1 traf. „Er hat die Truppe super eingestellt, so dass er einen großen Anteil am Sieg beziehungsweise generell an der aktuellen Form hat.“ Durch den Erfolg bleibt die SG auf dem starken zweiten Tabellenplatz.
Am Wochenende wartet mit dem VfR Germania Ochtersum II die nächste Aufgabe. Nitschke kennt den Gegner bereits aus der vergangenen Saison: „In beiden Spielen war es über weite Strecken eine ausgeglichene Partie.“ Entsprechend warnt er davor, nachzulassen: „Wir dürfen keinen Gang zurückstecken.“ Sorsum bekommt es am Sonntag derweil mit BW Neuhof II zu tun.





