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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Am 4. Spieltag der Bezirksliga hat Giesen die erste Saisonniederlage kassiert. Aufsteiger Salzhemmendorf bleibt weiter ohne Punktverlust, während Ahrbergen im Gemeindederby den ersten Saisonsieg feiern konnte.
Titelbild: Hasede-Spieler Felix Vorwerk (links) klärt den Ball vor Ahrbergens Nils Pliske (rechts). Foto: Anton Gebhard
TSV Giesen – SV Newroz Hildesheim 1:4 (1:2).
Der TSV Giesen erwischte gegen den SV Newroz Hildesheim einen guten Start, musste sich am Ende aber mit 1:4 (1:2) geschlagen geben. Die Gäste zeigten sich vor dem Tor deutlich effektiver. Giesen hatte in den Anfangsminuten gleich zwei große Möglichkeiten zur Führung. Zunächst tauchte Johannes Eike nach wenigen Minuten frei vor dem Newroz-Tor auf, scheiterte jedoch am Torhüter. Die anschließende Ecke fiel Patrick Sowa vor die Füße, der den Ball allerdings über das Tor setzte. Danach verflachte die Partie zunächst, ehe Newroz nach einem Konter in Führung ging. Eine Hereingabe von Rolan Kunytskyi fand Khalil Seblene, der zum 0:1 traf (15.). Nur neun Minuten später schlugen die Gäste erneut im Umschaltspiel zu. Seblene legte auf Kunytskyi ab, der zum 0:2 erhöhte (24.). Giesen brauchte einige Minuten, um sich von den beiden Rückschlägen zu erholen, kam kurz vor der Pause aber zurück ins Spiel. Johannes Eike wurde im Strafraum zu Fall gebracht und trat selbst zum fälligen Elfmeter an. Der Giesener verwandelte sicher zum 1:2 (42.).
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zunehmend hektischer und umkämpfter. Zahlreiche Nicklichkeiten prägten das Geschehen. Für zusätzlichen Ärger sorgte eine Szene, in der sich ein Newroz-Spieler zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ, die vom Schiedsrichter allerdings nicht geahndet wurde. „Das war eine klare Tätlichkeit gegen einen unserer Spieler, obwohl der Ball ganz woanders war. Es ist schade, dass zwei Aktionen einer sonst fairen Mannschaft den Ruf von Newroz wieder beschädigen, den sie sich eigentlich in den letzten Jahren gut erarbeitet haben“, zeigte sich Giesens Trainer Laurin Paris nach der Partie verärgert. Sportlich sorgte Newroz in der Schlussphase für die Entscheidung. Nach einem Freistoß stieg Abdulmalik Abdul am höchsten und köpfte zum 1:3 ein (76.). Kurz vor dem Ende setzte Dominic-Dirk Wolter mit einem Distanzschuss den Schlusspunkt zum 1:4.

TuS Hasede – SV RW Ahrbergen 1:2 (0:1).
Der SV RW Ahrbergen erwischte im Derby den besseren Start und ging nach 14 Minuten in Führung. Nach einer Ecke von Lukas Abtmeyer köpfte Nils Krüger zum 0:1 ein. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verpennt und sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Kein Zugriff auf Ball und Gegner. Ahrbergen wirkte in den ersten 40 Minuten deutlich griffiger, mit mehr Willen und Biss. Ich war sehr enttäuscht“, berichtete Hasedes Trainer Milano Werner.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kam Ahrbergen zu einigen Halbchancen, ehe Hasede kurz vor der Pause deutlich besser ins Spiel fand. Nach einer Kombination über die linke Seite hatte Tim Utermöhle eine gute Möglichkeit, setzte seinen Abschluss aus aussichtsreicher Position aber knapp am Tor vorbei. Wenig später hatte Hasede eine Doppelchance: Felix Vorwerk legte auf Jonas Richter ab, der an Ahrbergens Torhüter Felix Kittke scheiterte. Den Abpraller brachte Tim Steinmeyer erneut aufs Tor, doch ein Ahrberger Verteidiger klärte noch vor der Linie. Auf der Gegenseite vergab Nils Pliske aus spitzem Winkel die Chance auf das 0:2.
Kurz nach dem Seitenwechsel nutzte Ahrbergen einen Fehler in der Haseder Hintermannschaft aus. Nils Pliske schaltete am schnellsten und erhöhte auf 0:2 (48.). Hasede antwortete allerdings umgehend und hatte durch Tim Utermöhle die große Chance zum Anschlusstreffer, ließ diese jedoch ungenutzt. Wenig später machte es Torben Keßler besser. Nach Vorlage von Miguel Werner traf er zum 1:2 (50.). Anschließend entwickelte sich eine offene Partie. Ahrbergen kam noch zu einigen Kontermöglichkeiten, ohne dabei zwingend zu werden. Hasede drängte dagegen auf den Ausgleich und erspielte sich weitere Gelegenheiten, konnte diese aber nicht nutzen. „Wir waren dann aber gut im Spiel und hatten gute Gelegenheiten, aber es kam irgendwie alles zusammen: Pech, Unvermögen. Unterm Strich gehen wir als Verlierer vom Platz, obwohl wir das Spiel nach 90 Minuten nicht verlieren dürfen“, sagte Werner abschließend.

SC Drispenstedt – FC Eldagsen 1:2 (1:1).
Die Gäste aus Eldagsen erwischten den besseren Start und gingen nach elf Minuten in Führung. Nach einem Freistoß des SC Drispenstedt schaltete der FC schnell um und konterte über mehrere Stationen. Nach einem Steckpass tauchte Sören Vespermann frei vor dem Tor auf und traf zum 0:1. Die Führung hielt allerdings nicht lange. Mit der ersten Offensivaktion kam Drispenstedt zum Ausgleich. Nach einer Ecke landete der Ball über Umwege bei Mahmud Siala, der zum 1:1 einschob (13.). In der Folge übernahm Eldagsen wieder die Kontrolle und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten, ging mit diesen jedoch zu leichtfertig um. „Die erste Halbzeit ging klar an uns, in der zweiten Halbzeit war es dann ein wildes Spiel“, sagte FC-Trainer Marcel Hartmann.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Auch Drispenstedt kam immer wieder gefährlich vor das Eldagser Tor. Den Siegtreffer erzielten schließlich aber die Gäste. Adrian Gert setzte seinen Mitspieler gut in Szene, Philipp-Moritz Meyer blieb vor dem Tor cool und traf zum 1:2 (71.). In der Schlussphase drängte Drispenstedt noch einmal auf den Ausgleich, während Eldagsen seinerseits weitere Möglichkeiten hatte. „Eigentlich müssen wir das Spiel klar gewinnen, aber man muss ehrlich sein, dass es am Ende auch 2:2 hätte stehen können“, bilanzierte Hartmann.
TuS GW Himmelsthür – SV Türk Gücü Hildesheim 1:3 (1:1).
Dazu gibt es einen separaten Spielbericht. HIER geht’s zum Bericht.
SC Harsum – SV Alfeld 3:1 (2:0).
Der SC Harsum setzte sich mit 3:1 gegen die SV Alfeld durch und überzeugte dabei vor allem mit einer starken Defensivleistung. „Wir haben es heute defensiv wirklich überragend gemacht. Alfeld war spielerisch gut, aber Kompliment an meine Mannschaft“, lobte Harsums sportlicher Leiter Sven Salchow sein Team. Die Gastgeber gingen nach 24 Minuten etwas glücklich in Führung. Philipp Weiss zog ab, sein Schuss prallte von der Latte hinter die Linie. Das zweite Tor war dann sehenswert herausgespielt. Tino Schulze schlug einen langen Ball auf Luca Aselmeier, der sich auf der Außenbahn durchsetzte und den Ball in die Mitte zu Mika Weiser legte. Dieser traf mit seinem schwächeren linken Fuß zum 2:0 (37.). Alfeld hatte über weite Strecken mehr Ballbesitz und zeigte sich spielerisch gefällig, doch die Harsumer Defensive stand sicher und ließ nur wenig zu.
Nach dem Seitenwechsel wurde es allerdings noch einmal spannend. Der eingewechselte Jan-Mika Bartetzko flankte von außen in den Strafraum, wo Finn-Niklas König zur Stelle war und zum 2:1 verkürzte (74.). Harsum hatte jedoch die passende Antwort parat. Felix Lassan verlängerte den Ball eher ungewollt mit der Hacke auf Tino Schulze, der sich die Chance nicht nehmen ließ und zum 3:1 traf (77.). In der Schlussphase boten sich den Gastgebern sogar noch einige Kontermöglichkeiten, die sie allerdings nicht konsequent zu Ende spielten.

VfL Borsum – BW Salzhemmendorf 2:4 (0:1).
Borsum hatte zunächst mehrere gute Chancen. Luca Rohrmann traf mit einem Distanzschuss nur die Latte, Leon Heesmann setzte einen Volley knapp über das Tor und Jonathan Zimmer scheiterte mit einer Direktabnahme am stark reagierenden Gästekeeper. Wenig später wurde es erneut gefährlich, als eine Hereingabe von Zimmer beinahe direkt im Tor landete. Umso überraschender war die Führung der Gäste. Nach einer Flanke setzte sich Louis-Phillip Hermann in der Luft durch und köpfte zum 0:1 ins obere Eck (24.).
Auch nach dem Seitenwechsel drängte Borsum auf den Ausgleich, kassierte zunächst jedoch den nächsten Rückschlag. Nach einem Steckpass blieb Hermann frei vor dem Tor cool und überwand den Torhüter per Lupfer zum 0:2 (51.). Die Antwort des VfL ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nachdem Salzhemmendorf den Ball nicht konsequent klären konnte, fasste sich Ansgar Koch aus dem Rückraum ein Herz und traf mit einem platzierten Schuss zum 1:2 (52.). Borsum blieb am Drücker und belohnte sich schließlich mit dem Ausgleich. Luca Rohrmann verwandelte einen Freistoß direkt und wuchtig zum 2:2 (63.). Die Partie war nun wieder völlig offen, doch Salzhemmendorf schlug erneut eiskalt zu. Nach einem Freistoß wurde der Ball von der Grundlinie scharf vor das Tor gebracht, wo Malte Fitzner am zweiten Pfosten freistehend einschob (72.). In der Schlussphase warf Borsum noch einmal alles nach vorne, musste aber sogar noch das 2:4 hinnehmen. Eine Flanke von Eric Kunze ging durch den Strafraum und landete schließlich im Tor (84.). Leon Fricke und Jonathan Zimmer hatten noch Möglichkeiten, konnten die Niederlage aber nicht mehr verhindern. Damit wartet der VfL Borsum weiter auf den ersten Saisonsieg. „Sehr ernüchterndes Ergebnis heute. Wir haben aber auch letzte Saison die ersten drei Spiele verloren und lassen den Kopf nicht hängen. Es war klar, dass wir etwas Zeit brauchen, um uns mit den ganzen Neuzugängen einzuspielen. Wir waren heute so klar überlegen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir die ersten drei Punkte holen“, sagte Borsums sportlicher Leiter Paul Wolfinger.





