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Die Aufrechterhaltung Ihrer ambulanten Wohnsituation ist unsere Kernaufgabe!
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Am vergangenen Sonntag fand in der Kreisliga Staffel B der dritte Spieltag statt. Der TSV Holenberg bleibt dabei weiter makelos und der SV 06 Holzminden hat das Duell gegen Lenne gewonnen.
SV Alfeld – TSV Deinsen 2:3 (0:2).
Der TSV Deinsen stellte die Weichen bei der SV Alfeld früh über ruhende Bälle auf Auswärtssieg. Nach 24 Minuten brachte Mensur Isufi eine Ecke in den Strafraum, Drelon Ahmetaj nahm den Ball sehenswert direkt und traf zum 0:1. Nur neun Minuten später sorgte erneut ein Eckball von Isufi für Gefahr, diesmal lenkte Alfelds Marten Hummelke den Ball unglücklich zum 0:2 ins eigene Tor (33.). Auch nach dem Seitenwechsel blieb Deinsen bei Standards brandgefährlich. In der 66. Minute brachte Isufi einen Freistoß vor das Tor, Ilario Guida reagierte beim Abpraller am schnellsten und erhöhte auf 0:3.
Die Partie schien damit entschieden, doch die SV Alfeld machte es in der Schlussphase noch einmal spannend. Justin Kandemir verkürzte in der 87. Minute mit einem Abschluss aus der Drehung im Strafraum auf 1:3 und verwandelte in der 90. Minute auch noch einen Elfmeter zum 2:3. Zum Ausgleich reichte es für die Gastgeber allerdings nicht mehr. „Wir haben uns diesen Sieg mit Willen verdient. Über 90 Minuten geht der Sieg in Ordnung, auch wenn wir am Ende unnötigerweise noch einmal Spannung haben aufkommen lassen“, sagte Deinsens Trainer Norbert Fengler nach dem knappen Auswärtserfolg.
MTSV Eschershausen – TSV Holenberg 1:2 (1:0).
Lange Zeit sah es für den TSV Holenberg in Eschershausen nicht nach dem nächsten Sieg aus. Die Gäste fanden in der ersten Hälfte nur schwer in die Partie und gerieten kurz vor der Pause durch Renas Alo mit 0:1 in Rückstand (41.). Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel jedoch zugunsten Holenbergs, nachdem Eschershausen einen Platzverweis hinnehmen musste. Trainer Michael Lotze reagierte zusätzlich offensiv von der Bank und bewies dabei ein glückliches Händchen: Eugen Gilgenberg wurde in der 81. Minute eingewechselt und traf nur eine Minute später zum verdienten 1:1.
In Überzahl drängte Holenberg anschließend weiter auf den Sieg und wurde in der Schlussphase belohnt. Lennart Homeyer erzielte in der 90. Minute den 2:1-Siegtreffer und sorgte damit für den nächsten Erfolg des TSV. „Wir sind in der ersten Hälfte nur schwer ins Spiel gekommen und sind in Rückstand geraten. Schlüsselszene des Spiels war ein Platzverweis für Eschershausen“, erklärte Lotze. Die Überzahl habe seine Mannschaft mit offensiver Verstärkung von der Bank effektiv genutzt. Am Ende stand laut dem Trainer ein „erzwungener Sieg“ und zugleich der Ausbau der Siegesserie.
VfL Adensen-Hallerburg – SSV Elze 5:0 (4:0).
Der VfL Adensen-Hallerburg ließ im Derby gegen den SSV Elze von Beginn an keine Zweifel aufkommen und stellte schon vor der Pause die Weichen auf Sieg. Malte Schöll eröffnete in der 20. Minute den Torreigen, ehe Alexander Suchantke nur sechs Minuten später auf 2:0 erhöhte. Noch vor dem Seitenwechsel sorgten Micha Rindler (37.) und Micha Ruben Werz (40.) mit einem Doppelschlag für die deutliche 4:0-Pausenführung. Besonders Rindler überzeugte dabei nicht nur mit seinem Treffer, sondern schaltete sich von seiner Außenverteidigerposition immer wieder gefährlich in die Offensive ein.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Adensen klar spielbestimmend. Schöll schnürte in der 52. Minute seinen Doppelpack und stellte auf 5:0. Weitere Möglichkeiten ließ der VfL anschließend ungenutzt, sodass es beim deutlichen Derbysieg blieb. „Wir waren von der ersten bis zur 90. Minute klar die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Es hätte bei konsequenterer Chancenverwertung sogar noch höher ausfallen können“, sagte Trainer Florian Gross. Als Spieler des Spiels hob er Micha Rindler hervor, der offensiv wie defensiv eine starke Partie zeigte.
TuSpo Lamspringe – SV Freden 0:2 (0:2).
Der SV Freden hat ausgerechnet im Derby beim TuSpo Lamspringe den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Gäste präsentierten sich vor allem in der ersten Halbzeit mutig, zweikampfstark und in vielen Situationen gedanklich einen Schritt schneller. Schon in der Anfangsphase erspielte sich Freden ein, zwei gute Möglichkeiten, scheiterte dabei jedoch am Lamspringer Torwart. Auf der anderen Seite wurde der TuSpo vor allem nach Eckbällen gefährlich, doch Fredens Schlussmann Raphael Siedenburg war bei zwei, drei guten Chancen zur Stelle. Nach 35 Minuten belohnte sich Freden schließlich: Nach einem schnellen Umschaltmoment setzte sich Adrian Schoppe über die Außenbahn durch und bediente Timo Peters in der Mitte, der zum 0:1 vollendete. Nur drei Minuten später folgte der nächste Nadelstich. Nach einem Konter wurde Schoppe mit einem Steckpass in die Tiefe geschickt, ließ den Torwart aussteigen und schob zum 0:2 ein (38.).
Nach dem Seitenwechsel stellte sich Freden auf eine deutlich offensivere und aggressivere Lamspringer Mannschaft ein. Der TuSpo erhöhte tatsächlich den Druck und versuchte, den schnellen Anschlusstreffer zu erzwingen, kam gegen die kompakte Defensive der Gäste aber nicht entscheidend durch. Freden verteidigte die Führung mit großem Einsatz bis zum Schlusspfiff und ließ keinen Treffer mehr zu. „Eine richtig gute Mannschaftsleistung über 90 Minuten. Der Sieg geht völlig verdient in Ordnung“, sagte Trainer Andreas Weber-Seegert. Gerade im zweiten Durchgang habe seine Mannschaft „mit Mann und Maus im Kollektiv verteidigt“. Umso größer war die Freude darüber, dass der erste Erfolg der Saison ausgerechnet im Derby gelang.
MTV Almstedt II – TSV Gronau 6:3 (1:2).
Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte drehte der MTV Almstedt II nach dem Seitenwechsel mächtig auf und setzte sich am Ende mit 6:3 gegen den TSV Gronau durch. Dabei erwischten zunächst die Gäste den besseren Start: Nach einer Almstedter Ecke schaltete Gronau schnell um, Cedrien Pflanzer vollendete den Konter in der sechsten Minute mit einem Tunnel zum 0:1. Danach entwickelte sich laut MTV-Spielertrainer Marek Höweling ein „relativ zerfahrenes Spiel mit vielen Aktionen im Mittelfeld“. Almstedt kam nach einer halben Stunde zurück, als Janik Hatlapatka einen langen Ball auf Höweling spielte, der sich stark durchsetzte und zum 1:1 traf (30.). Die Freude hielt allerdings nur zwei Minuten: Nach einem Fehler im Spielaufbau schlug Gronau im direkten Gegenzug erneut zu, Pflanzer traf abermals per Tunnel zum 1:2 (32.).
Unmittelbar nach der Pause kippte die Partie dann komplett. Max Olias legte in der 47. Minute für Noah Schön auf, der aus rund 16 Metern sehenswert zum 2:2 in den Winkel traf. Von da an erhöhte Almstedt den Druck deutlich und ließ Gronau kaum noch zur Entfaltung kommen. In der 67. Minute bediente David Koziol Olias von außen, der die Hereingabe am kurzen Eck zum 3:2 unterbrachte. Nur drei Minuten später schnürte Olias seinen Doppelpack, nachdem Schön vor dem Tor uneigennützig quergelegt hatte. Beim 5:2 setzte sich Schön nach einem langen Ball von Pascal Ernst durch und überlupfte den Torwart (72.). Zwar verkürzte Timon Jost in der 77. Minute nach zu passivem Almstedter Verteidigen noch einmal auf 5:3, doch den Schlusspunkt setzte erneut Schön: Nach einem langen Ball von Höweling hob er die Kugel in der 83. Minute erneut über den Keeper zum 6:3. „Nach dem 2:2 haben wir großen Druck gemacht und Gronau kaum ins Spiel kommen lassen. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit war es ein verdienter Sieg“, bilanzierte Höweling.
TSV Föhrste – SG Wesertal 4:1 (1:0).
Mit dem hohen Pressing der SG Wesertal hatte der TSV Föhrste zu Beginn zunächst seine Probleme, fand im Laufe der Partie aber immer bessere Lösungen und setzte sich schließlich deutlich mit 4:1 durch. Die Gäste liefen Föhrste früh an und zwangen die Hausherren dazu, sich spielerisch aus der eigenen Hälfte zu befreien. Das gelang zwar ordentlich, allerdings verpasste es der TSV zunächst, die Räume hinter der hochstehenden Wesertaler Defensive konsequenter zu nutzen. Kurz vor der Pause fiel dann doch die Führung: Marian Liersch setzte Riccardo Hischer mit einem Chippass in Szene, der vor dem Tor querlegte. Damian Braukmüller vollendete zum 1:0 (41.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Föhrste den Druck. Hischer setzte sich in der 53. Minute stark im Eins-gegen-eins durch und schloss anschließend eiskalt zum 2:0 ab.
Wesertal hatte danach die große Möglichkeit, noch einmal zurück in die Partie zu kommen. Die SG spielte sich gut durch, der vermeintliche Anschlusstreffer wurde allerdings wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Im direkten Gegenzug schlug Föhrste zu: Über drei Stationen ging es schnell nach vorne, ehe der Ball erneut quergelegt wurde und Braukmüller mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 stellte (73.). Anschließend erspielten sich die Gastgeber zahlreiche weitere Möglichkeiten, ließen davon aber einige ungenutzt. Erst in der 89. Minute wurde Jannik Liersch freigespielt und erhöhte auf 4:0. Jan-Niklas Kiehne gelang in der Schlussminute noch der Ehrentreffer für Wesertal. „Es war ein völlig verdienter Sieg. Über 60, 70 Minuten war das ein guter Auftritt von uns“, bilanzierte Föhrstes Spielertrainer David Paasche, der vor allem mit der Reaktion seiner Mannschaft auf das frühe Pressing der Gäste zufrieden sein konnte.
SV 06 Holzminden – TSV Lenne 2:0 (1:0).
Der SV 06 Holzminden erwischte gegen den TSV Lenne den gefährlicheren Start und hätte bereits nach wenigen Sekunden in Führung gehen können. Nach einem langen Ball tauchte Simon Eickhoff frei auf, sein Abschluss wurde jedoch noch auf der Linie geklärt. Im direkten Gegenzug hatte Lenne die große Chance auf das 0:1: Tristan Schmidt lief alleine auf Luan Rama zu, doch Holzmindens Torhüter blieb Sieger und verhinderte den frühen Rückstand. In der Folge hatte Lenne zwar mehr Ballbesitz, die klareren Aktionen gehörten aber den Gastgebern. In der 17. Minute ging Holzminden schließlich in Führung, als Noah Buske einen Elfmeter sicher zum 1:0 verwandelte. „Lenne hatte mehr den Ball, aber wir hatten die gefährlicheren Aktionen“, fasste 06-Trainer Maximilian Schatte die erste Hälfte zusammen, in der sich beide Mannschaften ein insgesamt gutes Fußballspiel lieferten.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich die Partie durch einen Platzverweis gegen Lenne. Die Gäste blieben zwar weiterhin häufiger in Ballbesitz, Holzminden setzte nun aber noch konsequenter auf schnelle Umschaltmomente und kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Mehrere Konter spielten die Gastgeber zunächst nicht sauber genug zu Ende, ehe in der 79. Minute die Entscheidung fiel. Nach einem tiefen Ball reklamierte Lenne auf Abseits und schaltete kurzzeitig ab, Max Liebrecht legte quer und Eickhoff vollendete zum 2:0. Weitere drei oder vier gute Kontermöglichkeiten ließ Holzminden anschließend ungenutzt. „Ob wir den besseren Fußball gespielt haben, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall den effektiveren“, sagte Schatte. Angesichts der Chancen hätte das Ergebnis aus seiner Sicht sogar noch höher ausfallen können, wobei die Überzahl nach der Roten Karte dabei eine wichtige Rolle spielte.
TSV Kirchbrak – FC Statdoldendorf 4:0 (1:0).
Der TSV Kirchbrak bestimmte die Partie gegen den FC Stadtoldendorf von Beginn an und ließ sich auch davon nicht aus der Ruhe bringen, dass die Führung lange auf sich warten ließ. Die Gastgeber hatten mehr Kontrolle, eine gute Struktur im Spiel und erspielten sich die besseren Möglichkeiten. Erst unmittelbar vor der Pause fiel die verdiente Führung: Timo Beyer traf in der 45. Minute zum 1:0. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kirchbrak am Drücker und erhöhte durch Hendrik Brennecke in der 55. Minute auf 2:0.
Mit dem zweiten Gegentreffer musste Stadtoldendorf offensiver werden und bot den Hausherren dadurch zunehmend Räume. Kirchbrak nutzte diese konsequent: Waldemar Kroter stellte in der 72. Minute auf 3:0, nur drei Minuten später sorgte Robin Busse mit dem 4:0 für die endgültige Entscheidung. Weitere Treffer wären für den TSV durchaus möglich gewesen. „Wir haben den Gegner über 90 Minuten beherrscht, waren die bessere Mannschaft und haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, sagte Trainer Heiko Schröer. Besonders zufrieden zeigte er sich damit, dass seine Mannschaft trotz der erst spät gefallenen Führung geduldig geblieben war und nach dem 2:0 die entstehenden Räume konsequent ausnutzte.








