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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Der VfV 06 Hildesheim ist gut in das neue Fußballjahr gestartet. Gegen Atlas Delmenhorst siegte der VfV im Pokal nach Elfmeterschießen. Am Sonntag gab es neben dem Einzug ins Viertelfinale auch einige Neuerungen zu beobachten.
Am vergangenen Sonntag startete der Fußball-Oberligist VfV Borussia 06 Hildesheim in die Spielzeit 2025/2026. Im Achtelfinale des Niedersachsenpokals schaltete das Team von Trainer Ridha Kitar dann auch gleich mal Vorjahresgewinner Atlas Delmenhorst nach Elfmeterschießen aus. Im Viertelfinale, das im Herbst stattfinden wird hoffen die Hildesheimer auf ein weiteres Heimspiel. Die Auslosung wird in den kommenden Wochen durch den Niedersächsischen Fußball Verband vorgenommen. „Natürlich wünschen wir uns ein Heimspiel, das könnten wir dann auch Abends unter Flutlicht spielen“, sagt Präsident Michael Salge und spielt damit auf den Bau der neuen Flutlichtanlage im Friedrich-Ebert-Stadion an. Bis Oktober sollen die vier Masten strahlen.
Nicht nur das Flutlich kommt neu, auch sonst gab es einige Veränderungen am Sonntag zu beobachten. Zum Beispiel am Bratwurststand: War die Fleischerei Schiller in den vergangenen Jahren zuverlässiger Wurstlieferant, so hat ab dieser Spielzeit die Röhrig Wurst- und Fleischspezialitäten GmbH die Verpflegung im Stadion übernommen. Mit einem breiteren Angebot. „Da die Firma Schiller andere Wege geht, mussten wir uns nach jahrelanger guter Zusammenarbeit nach einem neuen Partner umschauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Röhrig“, sagt Salge. Das Angebot für die Fans ist erweitert worden. Neben Currywurst und Pommes gibt es nun auch ein veganes Angebot für die Zuschauer.
Den 520 Fans, die am Sonntag das Pokalspiel gegen Delmenhorst verfolgten, ist auch eine neue Stimme aufgefallen. Björn Mock hat die Aufgabe des Stadionsprechers von Niclas Hartmann übernommen. Hartmann sagte über 20 Jahre die Aufstellungen und Torschützen an, nun hat Mock, der auch im Nachwuchsbereich des VfV engagiert ist und auch für die Organisation aller Mannschaften zuständig ist, das Amt übernommen.

Bleibt noch die Frage, ob der VfV kurzfristig noch einen neuen Spieler verpflichtet? Am Sonntag ließ Trainer Kitar mit einer Dreierkette verteidigen. Klaas Gatermann, Tom Kinitz und Mohammad Baghdadi, der als neuer Kapitän auflief, bildete die hintere Kette. Mit Leon Arazinov und Youngster Mohsin Isifou standen noch zwei weitere Innenverteidiger zur Verfügung. Weil Niklas Rauch und Sean Redemann verletzungsbedingt noch länger ausfallen werden, beobachtet der VfV weiterhin den Markt. „Wir halten die Augen offen und wenn es passt, dann werden wir noch einmal tätig. Wir haben aber Vertrauen in den Kader und daher keinen Druck irgendetwas zu machen“, sagte VfV-Vorstand Sport Omar Fahmy. Fahmy unterhielt sich am Sonntag lange Zeit mit dem Ex-VfVer Marcel Kohn. Der Innenverteidiger verhandelte in der Sommerpause mit dem VfV über einen Wechsel, entschied sich aber dann doch für Germania Halberstadt. Da der Abwehrspieler bereits für die Sachsen-Anhalter gespielt hat, ist ein Wechsel zum VfV nun auch nicht mehr möglich. „Mit Marcel stehe ich regelmäßig in Kontakt. Er wollte mal wieder die alten Kumpels besuchen und hat daher beim Spiel gegen Atlas zugeschaut“, entgegnete Fahmy etwaigen Spekulationen.

Nur ein freundschaftlicher Austausch: Omar Fahmy (rechts) im Gespräch mit Marcel Kohn (links) und Co-Trainer Dominik Franke.
