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Gaststätte Maas
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Deutsche Küche mit hochwertigen lokalen Produkten - Tradition seit über 60 Jahren
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Nach drei Niederlagen in Folge beim SV Eintracht Afferde hat der SV Ambergau Bockenem diesmal einen Punkt mitgenommen, auch wenn sich das 2:2 (1:0) am Ende wie ein verpasster Sieg anfühlt.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten die Volkis früh unter Druck. „Wir sind schwierig ins Spiel gekommen. Afferde hat das am Anfang sehr gut gemacht“, erklärte Ambergau-Trainer Martin Kühn. Bereits in der vierten Minute musste der Julian Grube stark parieren, war aber in der 13. Minute machtlos: Nach einem Steckpass traf Jan Patrick Lange zur verdienten 1:0-Führung für Afferde. Kühn sah sein Team zunächst im Hintertreffen: „Wir waren häufig ein Schritt zu spät.“ Im Anschluss wurde die Partie ausgeglichener, große Torchancen blieben jedoch Mangelware. „Danach wurden wir besser, aber die zwingenden Torchancen haben gefehlt. Wir waren ein bisschen ideenlos“, so Kühn über die erste Hälfte.
Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Volkis deutlich verbessert. „Zweite Halbzeit war es wirklich eine extreme Leistungssteigerung. Wir waren richtig gut, hatten viele gute Aktionen“, sagte Kühn. Zunächst vergab Mika Meyer in der 61. Minute noch eine große Chance im Eins-gegen-Eins, wurde kurz darauf jedoch im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lucas Sztyndera zum 1:1 (63.).
Nur wenige Minuten später drehte Bockenem die Partie komplett: Nach einer Ecke traf Finn Tegtmeyer mit einem Traumtor in den Winkel zur 2:1-Führung (70.). „Wir gehen dann völlig verdient in Führung“, so Kühn. In der Folge boten sich den Gästen Räume, doch die Konter wurden nicht sauber ausgespielt. „Wir haben es leider verpasst, das 3:1 zu machen. Das muss man uns in der Phase ankreiden“, kritisierte der Trainer.
Afferde warf in der Schlussphase alles nach vorne und wurde schließlich belohnt: In der 94. Minute traf Luca Garbsch zum 2:2-Ausgleich. „Am Ende machen wir es zu kompliziert und kriegen dann das 2:2. Brutal ärgerlich, aber auch am Ende nicht ganz unverdient“, fasste Kühn zusammen.

