Der Landesligist SV Bavenstedt hat am heutigen Samstag den BW Tündern mit 3:2 (1:1) geschlagen. In einer Partie mit zahlreichen Chancen wurde Sandro Padial zum Matchwinner.

Früh gingen die Gastgeber in Führung: Über die linke Seite spielte sich Bavenstedt stark durch, der Querpass in die Mitte landete bei Sandro-Jose Padial. Sein erster Versuch wurde noch vom Gegenspieler geblockt, doch im zweiten Anlauf traf er zum 1:0 (19.).

„Wir waren nicht gut im Spiel, hatten wenig Tempo mit und ohne Ball. Dazu kam, dass wir zahlreiche Großchancen nicht nutzen“, kritisierte Bavenstedts Trainer Michael Jarzomek. Rudi Hasso (zweimal), Max Wasl im Eins-gegen-Eins sowie Padial selbst vergaben teils hochkarätige Möglichkeiten. „Gleiches Lied wie immer“, so Jarzomek. Den Höhepunkt des Chancenwuchers bildete ein verschossener Elfmeter von Padial, nachdem zuvor Hasso im Strafraum gefoult worden war. Auch ein Treffer von Padial wurde wegen Abseits aberkannt. Wie so oft kam es dann, wie es kommen musste: Kurz vor der Pause glich Tündern aus. Nach einem Freistoß auf den zweiten Pfosten traf ausgerechnet Ex-Bavenstedter Jaden Jerome Geschle zum 1:1 (41.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bavenstedt den Druck. „Wir haben das Spielgeschehen weiter in die gegnerische Hälfte verlegt und hatten mehrere gute Möglichkeiten“, so Jarzomek. Doch erneut fehlte die Konsequenz im Abschluss: Noah Warneboldt vergab zwei gute Kopfballchancen, Aaron Wedekind scheiterte mit einem Schuss und auch Padial ließ weitere Gelegenheiten liegen. Ein Treffer von Max Wasl wurde zudem aberkannt, da er den Ball wohl mit der Hand über die Linie bugsierte. In der 80. Minute fiel dann endlich das verdiente 2:1: Nach einem Querpass traf Wasl etwas glücklich zur erneuten Führung. Doch die hielt nur kurz, im direkten Gegenzug glich Luca-Nils Kleinschmidt für Tündern zum 2:2 aus (84.). In der Folge spielte Tündern auf den Sieg. Am Ende hatte Bavenstedt jedoch das glücklichere Ende für sich: In der 90. Minute traf Padial mit einem Schuss durch die Hosenträger des Torwarts zum umjubelten 3:2-Siegtreffer.

Der Erfolg hatte allerdings seinen Preis: Florian Sarstedt musste mit einer Fußprellung ausgewechselt werden, Cedric Jahnel verletzte sich bereits beim Aufwärmen und auch Ruslan Rzaiev musste verletzungsbeding im Laufe der zweiten Hälfte ausgewechselt werden.