Der VfL Nordstemmen steht auf dem 12. Platz und schwebt in größter Abstiegssorge in der Kreisliga.

Seit sechs Jahren gehört der VfL Nordstemmen zur Kreisliga und schaffte es dabei nicht nur regelmäßig ins gesicherte Mittelfeld, sondern mischte auch zweimal im Aufstiegsrennen mit. In dieser Saison jedoch kämpft der VfL um das nackte Überleben. Nach 28 Spielen steht man mit 26 Punkten nur knapp über dem Strich – ein Punkt mehr als die beiden direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. Immerhin: Das deutlich bessere Torverhältnis gibt derzeit den Ausschlag für die etwas bessere Ausgangslage.

Trotz der brenzligen Situation bleibt Trainer Heiko Wewetzer kämpferisch:

Die Stimmung ist gut. Wir spüren den Druck, aber jeder ist bereit seinen Anteil zu leisten, unser Ziel zu erreichen! Wir wollen den Abstieg um jeden Preis verhindern.

Die vergangenen Wochen verliefen durchwachsen. Zwar holte Nordstemmen gegen Deinsen einen Punkt und überzeugte beim 4:0-Erfolg gegen Elze, doch die drei übrigen Spiele gingen verloren – unter anderem gegen direkte Konkurrenten im Tabellenkeller. Besonders bitter: In den entscheidenden Duellen ließ man wichtige Zähler liegen. Deshalb ist klar: In den verbleibenden zwei Partien zählt jeder Punkt.

Wir werden den Nichabstiegsplatz in den letzten beiden Spielen mit aller Macht verteidigen. Der Punkt am Sonntag war Gold wert und jeder weitere wird es ebenfalls sein.

Einfach wird das allerdings nicht: Zunächst muss Nordstemmen auswärts beim souveränen Meister Türk Gücü antreten, der zu Hause zwölf seiner 14 Spiele gewann. Am letzten Spieltag empfängt der VfL dann den Pokalhalbfinalisten aus Drispenstedt – immerhin ein Gegner, den man in der Hinrunde mit 2:1 bezwingen konnte. Wewetzer vervollständigt den Satz: Wir steigen nicht ab, weil, wie folgt:

wir die Qualität haben gegen jede Mannschaften, auch von oben, zu bestehen.