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Am 21. Spieltag der 1. Kreisklasse Staffel A musste der FC Ruthe eine überraschende Niederlage gegen Holle-Grasdorf hinnehmen. Alle anderen Spitzenteams konnten ihre Spiele für sich entscheiden.
SG Giesen/Ahrbergen – TuS GW Himmelsthür 4:3 (3:2).
„Ein glücklicher Sieg am Ende“, so SG-Trainer Patrick Homann nach der Partie. Dabei begann das Spiel eigentlich besser für die Gäste: Himmelsthür kam gut rein und war zunächst klar überlegen. „Wir hatten dann aber super fünf Minuten“, erklärte Homann. Diese Phase nutzte die SG eiskalt: Das 1:0 fiel nach einem langen Ball von Marcel Kemner auf Dennis Praetze, der auf Philip Pagel ablegte, der in der 16. Minute traf. Nur zwei Minuten später folgte das 2:0. Erneut nach einem langen Ball von Kemner auf Praetze, der diesmal per Direktabnahme vollendete (18.). In der 20. Minute erhöhte Donat Pflüger nach einem Foulspiel von Niklas Thiel auf 3:0. Himmelsthür zeigte jedoch Moral und kam zurück: Nach einer Ecke fiel das 3:1 durch Mohamed Ali Talbi (25.). In der Folge waren die Gäste wieder die bessere Mannschaft und verkürzten noch vor der Pause durch einen strammen Schuss von Liam Noah Delf auf 3:2 (45.). Auch nach dem Seitenwechsel blieb Himmelsthür am Drücker und kam folgerichtig zum 3:3-Ausgleich durch Mensur Ahmeti, der den Ball mit dem Außenrist verwandelte (54.). Anschließend hatten die Gäste sogar zwei gute Chancen zur Führung. Doch Giesen/Ahrbergen zeigte sich erneut effizient: Nach einer Ecke traf Marcel Kemner in der 76. Minute zum 4:3. „Am Ende etwas glücklich. Damit bleiben wir auf einem Aufstiegsrang. Keine gute Leistung von uns, aber in den entscheidenden Phasen waren wir sehr kaltschnäuzig“, so Homann abschließend.
FC Ruthe – TuS Holle-Grasdorf 3:5 (2:4).
Nach drei Niederlagen in Folge gelang TuS Holle-Grasdorf ein überraschender Auswärtssieg beim Tabellenzweiten aus Ruthe, der eigentlich über die beste Defensive der Liga verfügt, sich an diesem Tag jedoch ungewohnt anfällig zeigte. Bereits nach drei Minuten gingen die Gastgeber nach einem Einwurf über die linke Seite in Führung. Holle-Grasdorf fand jedoch schnell die passende Antwort: Ebenfalls über die linke Seite kombinierten sich die Gäste nach vorne, und Julian Innis traf aus spitzem Winkel zum Ausgleich. In der Folge ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von zehn Minuten erspielte sich Holle-Grasdorf eine Drei-Tore-Führung. Das 1:2 leitete Joscha Mahnkop ein, Mika Roßner setzte sich über die linke Seite mit seiner Schnelligkeit durch und schob den Ball souverän ins lange Eck. Beim 1:3 wurde Roßner erneut von Daniel Hüttner geschickt und überlupfte diesmal den herausstürmenden Torwart. Das 1:4 ging schließlich wieder auf das Konto von Innis, der eine scharfe Hereingabe von Roßner nur noch einschieben musste. Mit dem Pausenpfiff gelang Ruthe jedoch noch einmal der Anschlusstreffer zum 2:4 – erneut über die linke Seite. In der zweiten Halbzeit warf die Heimmannschaft alles nach vorne, wodurch sich für Holle-Grasdorf Räume ergaben, die vor allem die schnellen Flügelspieler zu nutzen wussten. In der 60. Minute wurde Innis in Szene gesetzt, behauptete sich stark gegen seine Gegenspieler und lupfte den Ball aus etwa 16 Metern im Eins-gegen-Eins über den Torwart zum 2:5. In der 70. Minute verkürzte Ruthe nach einer Ecke noch einmal auf 3:5. In der Schlussphase ergaben sich auf beiden Seiten weitere Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. „Meine Mannschaft hat das heute wirklich gut gemacht. Leider gelingt es uns bisher nur gegen die beiden Topteams der Liga, unsere Leistung abzurufen. Für die Zukunft wünsche ich mir allerdings mehr Kontinuität in unseren Auftritten“, so TuS-Trainer Zuke Isufi nach dem Spiel.

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SC Harsum II – SV Emmerke 3:2 (1:1).
Der SC Harsum II gewann ein insgesamt zerfahrenes Spiel knapp mit 3:2, während für den SV Emmerke das Debüt von Neu-Coach Benjamin Schäll trotz guter Phasen nicht von Erfolg gekrönt war. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen früh durch Heiner Bathel mit 0:1 in Führung (6.). „Eigentlich ein souveränes Spiel von uns. Aber mal wieder sind wir früh in Rückstand geraten“, so SC-Trainer Jörn Boonen. In der Folge hatte Harsum deutlich mehr vom Spiel und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten, darunter zwei klare Eins-gegen-Eins-Situationen, die jedoch ungenutzt blieben. In der 30. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich durch Michel Müller zum 1:1.
Nach dem Seitenwechsel drehte Harsum die Partie. Zunächst verwandelte Dustin Algermissen einen berechtigten Elfmeter zur 2:1-Führung (61.), ehe er nur drei Minuten später mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 erhöhte (64.). In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend, da Emmerke nach einem Klärungsfehler der Gastgeber durch Heiner Bathel auf 3:2 verkürzen konnte (75.). „Das Spiel war sehr zerfahren. Am Ende geht der Sieg unterm Strich in Ordnung“, so Boonen abschließend.
VfL Giften – SV Bavenstedt II 0:2 (0:1).
Bavenstedt-Trainer Christopher Sikora sprach nach dem Spiel von einem „sehr umkämpften Spiel“. Die Gäste gingen früh in Führung: Ayman Ata Allah setzte sich gegen mehrere Giftern durch und spielte den Ball an den zweiten Pfosten, wo Kasem Osso in der neunten Minute zum 0:1 einschob. In der Folge hielt Giften gut dagegen und zeigte eine engagierte Leistung. „Giften hat echt gut dagegengehalten und ein gutes Spiel gemacht, sie sind besser als der Tabellenplatz“, so Sikora. Die Entscheidung fiel erst spät: In der 90. Minute sorgte Philipp Borghoff mit einem direkt verwandelten Freistoß für das 0:2. „Am Ende ein verdienter Sieg, aber es war ein hartes Stück Arbeit“, so der Bavenstedter Trainer abschließend.
TuS Nettlingen – TuS Hoheneggelsen 2:2 (1:1).
Hoheneggelsen ging früh mit 0:1 in Führung. Ein langer Ball in den Strafraum wurde vor den 16er abgelegt, der Nettlinger Torwart war zwar noch dran, konnte den Ball von Dominik Zielke jedoch nicht entscheidend abwehren. Kurz vor der Pause gelang Nettlingen der Ausgleich: Ein langer Einwurf von der linken Seite durch Joshua Bukowski wurde artistisch von Louis Bültemann verlängert und landete direkt im Tor zum 1:1. In der zweiten Halbzeit drehte der TuS die Partie zunächst. Nach einem Foulelfmeter traf erneut Bültemann zur 2:1-Führung (57.). Hoheneggelsen kam jedoch zurück und erzielte den Ausgleich: Jörg Asche traf den Ball so unorthodox, dass dieser als Bogenlampe über den Torwart hinweg ins Netz fiel (72.). „Wir hadern mit unserer Chancenverwertung, aber am Ende kann man wohl durchaus von einem leistungsgerechten Unentschieden sprechen“, so Nettlingens Co-Trainer Michael Brumm abschließend.
SG Schellerten/Oedelum/Ottbergen – SSV Förste 4:1 (1:0).
Die erste Halbzeit verlief insgesamt ausgeglichen. Förste startete mit einer Riesenchance, die SG-Torwart Connor Nitschke jedoch stark parierte. Anschließend plätscherte die Partie lange vor sich hin, ehe der Gastgeber gegen Ende der ersten Hälfte etwas mehr Kontrolle übernahm. Nach einem Pass von Constantin Volk traf Lukas Lenkeit in der 37. Minute zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel war die SG die klar bessere Mannschaft. Nach einer Ecke erhöhte Frederic Wippern per Abpraller auf 2:0 (51.). Nur wenig später traf Konrad-Rouven Wolpers aus dem Gewühl heraus mit der Pike zum 3:0 (59.). Förste konnte in der 72. Minute per Freistoß noch auf 3:1 verkürzen, ehe Constantin Volk mit einem Alleingang in der Schlussphase den alten Abstand wiederherstellte und zum 4:1-Endstand traf (89.).
TV DE Hotteln – VfR Germania Ochtersum 0:3 (0:0).
Die erste Halbzeit war ein zerfahrenes Spiel ohne nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten. Viele Fehlpässe prägten die Partie, die entsprechend schwer anzuschauen war. „In der zweiten Halbzeit war meine Mannschaft wie ausgewechselt, viel Druck nach vorne und gute Angriffe. Am Ende klar, deutlich und hochverdient“, freute sich VfR-Coach Florian Preußner. Nach der Pause übernahm Ochtersum sofort die Kontrolle. Das 0:1 erzielte Jost Zwingmann nach Vorlage und einer starken Einzelaktion von Daniiel Hurtskaia (53.). Nur fünf Minuten später erhöhte Maurice Schwalenberg per Foulelfmeter nach einem Foul an Liam Kolbe auf 0:2 (58.). In der 73. Minute verwandelte Schwalenberg auch den zweiten Strafstoß nach einem Foul an Alex Kranz zum 0:3. In der 90. Minute vergab Hotteln zudem noch einen Foulelfmeter. „Großes Lob an Schiedsrichter Till Schönfelder. Überragend, wie er das mit 17 Jahren durchzieht und wie immer ohne Fehl und Tadel“, so Preußner abschließend.






