Letztes VfV-Heimspiel in der Vorrunde

„Wir sind im Leistungssport. (…) Es gibt keinen Grund nachzulassen.“

10. Dezember 2021, 21:05 Uhr

Jannis Pläschke (hier im Hinspiel) wird am Sonntag versuchen die letzten drei Punkte mit dem VfV 06 zu holen. Foto: Maximilian Willke

Am Sonntag empfängt der VfV Borussia 06 Hildesheim die Reserve von Hannover 96. Während die Hildesheimer das Ticket für die Aufstiegsrunde bereits sicher haben, kämpfen die ‚Roten‘ noch. Dennoch hat auch die Begegnung für die Hildesheimer noch Bedeutung.

Eine verkürzte erste Regionalliga-Serie von 18 Spielen findet für den VfV Borussia 06 Hildesheim am Sonntag (13 Uhr) ihr Ende. Das Gute aus Hildesheimer Sicht, der ganz große Druck ist nicht mehr vorhanden, denn die Hildesheimer sicherten durch ein 3:0-Sieg am vergangenen Wochenende in Oberneuland die Aufstiegsrunde und den vorzeitigen Klassenerhalt. Dennoch will Cheftrainer Markus Unger, der gestern seinen Vertrag für für zwei Jahre verlängerte, die Partie nicht abschenken: „Für uns geht es darum, den positiven Lauf aus den letzten sechs Spielen, Bremen mal ausgenommen, den zu bestätigen. So wollen wir uns vom Heimpublikum ins neue Jahr verabschieden und nicht auf gewissen Dingen auszuruhen.

Für den Gegner, die U21 oder auch Reserve von Hannover 96 hat das Spiel immense Bedeutung, denn es geht um die verbleibenden zwei Plätze in der Aufstiegsrunde hinter Bremen II, Oldenburg und dem VfV 06. Die Hannoveraner haben mit 23 Punkten gegenüber Delmenhorst (22) und Jeddeloh (21) die besseren Karten, die Konkurrenz legt allerdings am Samstag bereits vor. „Wir werden Samstagnachmittag wissen, was Hannover machen muss. Dann wissen wir auch, ob Hannover sicher in der Aufstiegsrunde ist oder noch Punkte braucht“, erklärt Unger. Sollten die Hannoveraner es in die Aufstiegsrunde schaffen, geht es im direkten Duell mit dem VfV auch um Punkte, die mit in die weitere Runde genommen werden. Die Borussen könnten mit einem Sieg mit neun statt nur sechs Punkten in die Aufstiegsrunde gehen. Trotz dessen der große Ergebnisdruck weg ist, wird Unger wohl nicht großartig rotieren. „Wir sind im Leistungssport“, erklärt Unger. Linksverteidiger Mohammad Baghdadi und Mittelfeldspieler Yannik Schulze kehren nach Gelbsperren zurück. Ausfallen dürften nur die Langzeitverletzten Niklas Rauch und Dominik Franke, sowie Philip Wölfing, der sich mit einer Bänderverletzung herumplagt. Wer es ansonsten in die Startelf schafft? „Jeder Spieler hat die Möglichkeit sich in der Woche anzubieten, da zählt Leistung und ich werde nicht aufstellen, wer weniger Spielzeit hatte. Es gibt keinen Grund nachzulassen“, fügt Unger abschließend an.

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Fans aufgepasst: Das Spiel beginnt bereits um 13 Uhr. Im FES gelten die 2-G-Regeln, im Stadion ist Mund- und Nasenbedeckung bis zum Sitz- oder Stehplatz einzuhalten. Dort sollte ein Abstand von 1 Meter eingehalten werden, sofern der Nachbar nicht bekannt ist. Im VIP-Bereich gilt die gastronomische Regelung, dass das Platzangebot um 30 Prozent reduziert wird. An den Sitzplätzen im VIP-Bereich ist keine Maskenpflicht, auf den Gängen muss dort eine FFP2-Maske getragen werden. Ordner und Stadionsprecher werden zusätzlich auf die erweiterten Regeln hinweisen.

Die Stadionkasse ist ab 10.30 Uhr geöffnet, Einlass ist ab 12 Uhr. Tickets im Vorverkauf gibts wie immer im Telco-Shop am PVH.

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