Einen gelungenen Start ins neue Jahr feierte die weibliche A-Jugend der JSG Söhre/Himmelsthür am Sonntagmittag in der Regionalliga. Vor heimischer Kulisse in der Steinberghalle Diekholzen setzte sich das Team gegen den TV Dinklage verdient mit 26:17 (12:6) durch.

Titelbild: JSG Söhre-Himmelsthür

Die Voraussetzungen vor dem Anpfiff um 12:00 Uhr waren alles andere als ideal. Die Kadersituation stellte Trainer Niklas Ihmann vor Herausforderungen: Nur eine Kreisläuferin stand zur Verfügung, zudem gingen mehrere Spielerinnen angeschlagen in die Partie. Dennoch startete die Mannschaft hochmotiviert in ihr erstes Spiel des Jahres. Die Vorgaben des Trainers setzte die JSG von Beginn an überzeugend um, denn die Gastgeberinnen fanden gut in die Partie und überzeugten früh mit einer starken Abwehrarbeit. Unterstützt von einer sicheren Torhüterinnenleistung ließ die Defensive nur wenige klare Chancen der Gäste zu. Im Angriff fehlte zwar phasenweise die nötige Geduld, Abschlüsse wurden zu früh gesucht und nicht immer konsequent ausgespielt, dennoch erspielte sich die JSG eine verdiente 12:6-Halbzeitführung.

Mit klaren Zielen ging es in den zweiten Durchgang: Konzentration hochhalten, das Tempo beibehalten und weiterhin mit Spaß spielen. Auch nach der Pause blieb die JSG Söhre/Himmelsthür die spielbestimmende Mannschaft. Die Defensive stand weiterhin sehr stabil, während im Angriff die Führung Schritt für Schritt ausgebaut wurde. Gegen Ende der Partie setzte sich die JSG deutlich ab und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand ein ungefährdeter 26:17-Heimsieg, der im Vergleich zum Hinspiel, das noch mit einem knappen Ein-Tore-Erfolg endete, deutlich ausfiel.

Der erneute Erfolg gegen den TV Dinklage ist ein wichtiger Schritt zum Start ins neue Jahr. Mit nun 6:10 Punkten belegt die weibliche A-Jugend der JSG Söhre/Himmelsthür aktuell Platz sechs in der Regionalliga-Tabelle und kann optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken.

Die Tore der JSG erzielten: Sophie Hollenbach (10 Tore), Heidi Hollenbach (8, 5/5), Milena Meyer (3, 1/2), Franziska Scherbanowitz (2), Alexandra Lücker, Jana Kaschinski und Rabea-Louise Briegert (je 1).