Der SV Bavenstedt hat sein Heimspiel am gestrigen Samstag gegen den 1. FC Wunostf eindrucksvoll mit 6:1 (3:1) gewonnen. Überragender Mann auf dem Feld war Bav-Stürmer Max Wasl, der viermal einnetzte.

Die Bavenstedter starteten furios und waren von Beginn an das bessere Team. Nach einem Eckball von Cedric Jahnel erzielte Wasl per Kopf bereits in der achten Minute die Führung. In der 24. Minute legte Bavenstedt nach: Ruslan Rzaiev fasste sich aus der Distanz ein Herz und erhöhte auf 2:0. Wunstorf fand anschließend besser ins Spiel und konnte durch Samir Kasumovic nach einem schönen Spielzug auf 2:1 verkürzen. Die Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur vier Minuten später verwandelte Cedric Jahnel einen Freistoß direkt zum 3:1.

Nach dem Seitenwechsel spielte dann nur noch Bavenstedt. In der 53. Minute reagierte Wasl nach einem Abpraller des Wunstorfer Torhüters am schnellsten und schob zum 4:1 ein. Nur fünf Minuten später erlief der Angreifer einen zu kurzen Rückpass zum Torwart, umkurvte diesen und schob zum 5:1 ein. In der 67. Minute machte Wasl schließlich seinen lupenreinen Hattrick nach der Pause und zugleich seinen Viererpack perfekt. Nach einem Konter wollte er den Ball zunächst querlegen, bekam ihn jedoch wieder zurück und vollendete zum 6:1. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe hochverdienter Sieg einer starken Bavenstedter Mannschaft, die den Aufstiegsanwärter aus Wunstorf über weite Strecken klar dominierte.

Jarzombek: „Das ist der Schlüssel“

Bavenstedts Trainer Michael Jarzombek zeigte sich nach der Partie auf der Pressekonferenz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Mannschaft ist da. Die Mannschaft hat alles eins zu eins umgesetzt, was uns stark macht. Das Ergebnis blende ich heute mal aus. Wir hatten heute mal den Tag, aus zehn Chancen sechs Tore zu machen, anstatt aus zehn Chancen ein Tor zu erzielen.“

Besonders hob Jarzombek die defensive Stabilität hervor: „Das A und O, was die Jungs verstanden haben, ist die Defensive. Wir haben die Defensive stabilisiert, um Louis Garbelmann, Noah Warneboldt und Tristan Heine. Das ist der Schlüssel. Der Sieg ist hochverdient.“