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J.R. Schädlingsbekämpfung
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Wir bieten im Raum Hannover, Hildesheim, Salzgitter, Braunschweig und Wolfsburg zuverlässige Schädlingsbekämpfung, Entrümpelung und Tatortreinigung.
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Der 6. Spieltag der Bezirksliga hatte einiges zu bieten: Während der FC Eldagsen beim 8:0 in Ahrbergen ein Schützenfest feierte, holte der VfL Borsum im Kellerduell gegen den TuS Hasede die ersten drei Punkte der Saison. Auch die SV Alfeld setzte sich im Derby beim MTV Almstedt durch.
Titelbild: Der Türk Gücü-Spieler Ahmed Ali Darweesg Hamo (rechts) spielt den Ball weg, bevor der Drispenstedter Janik Nowak rankommt. Foto: Daniel Horst
TuS GW Himmelsthür – VfR Germania Ochtersum 1:3 (0:2).
Die Gäste erwischten den besseren Start, machten von Beginn an Druck und kamen zu den ersten Möglichkeiten. Im weiteren Verlauf fand allerdings auch Himmelsthür besser in die Partie. Während Ochtersum mehr Ballbesitz und Spielanteile hatte, setzte der TuS immer wieder auf schnelle Konter und kam dabei zu guten Chancen. In der 35. Minute fiel schließlich die Führung für die Gäste. Nach einem Foulspiel an Ibrahim Kansou gab es Elfmeter. Lukas Kasten scheiterte jedoch an Himmelsthürs Schlussmann Lennart Reinecke, der zunächst stark parierte. Christian Engel reagierte beim Abpraller am schnellsten und staubte zum 0:1 ab. Nur vier Minuten später erhöhte Tim Friedrich auf 0:2. Nach Vorarbeit von Niklas Preußner traf Friedrich aus rund 16 Metern.
Nach dem Seitenwechsel schwächte sich Himmelsthür zunächst selbst. Lennard Schröder sah nach einem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Den anschließenden Freistoß setzte Paul Emmerling an die Latte. In Unterzahl gelang dem TuS dann überraschend der Anschluss: Jan Emile Wanner erzielte in der 60. Minute mit einem sehenswerten Treffer das 1:2. Himmelsthür bekam dadurch noch einmal neuen Mut und drängte auf den Ausgleich. Die Entscheidung fiel schließlich fünf Minuten vor dem Ende. Jan-Calvin Hein leitete den Angriff selbst ein, Niklas Preußner legte wieder auf Hein zurück und dieser vollendete zum 3:1-Endstand.
BW Salzhemmendorf – SCM Bodenwerder 5:2 (3:1).
Der SCM Bodenwerder musste sich bei BW Salzhemmendorf mit 2:5 geschlagen geben und erwischte dabei keinen guten Nachmittag. Die Gäste waren aufgrund kurzfristiger Ausfälle nur mit einem kleinen Kader angereist und mussten unter anderem auf eine Notlösung im Tor zurückgreifen. Salzhemmendorf nutzte die personelle Situation schnell aus und ging bereits in der elften Minute durch Louis-Phillip Herrmann in Führung. Lennart Werra erhöhte nach 28 Minuten auf 2:0. Bodenwerder kam durch ein Eigentor von Werra in der 37. Minute zwar wieder heran, doch noch vor der Pause stellte Marvin Lipke den alten Abstand wieder her.
Nach dem Seitenwechsel wurde es für die Gäste noch schwieriger. Zwei verletzungsbedingte Ausfälle zwangen Bodenwerder zu weiteren Umstellungen. Salzhemmendorf nutzte die entstandenen Räume und sorgte mit zwei Treffern von Jan-Hendrik Nagel in der 70. und 77. Minute für die Vorentscheidung. Sertac Sahbaz verkürzte in der Schlussminute noch einmal auf 2:5, am deutlichen Heimsieg änderte das allerdings nichts.
VfL Borsum – TuS Hasede 4:0 (0:0).
Im Duell zweier noch punktloser Mannschaften hat der VfL Borsum den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen den TuS Hasede setzte sich die Mannschaft mit 4:0 durch. Für Hasede war es zugleich das erste Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Milano Werner. Co-Trainer Jonas Richter übernahm die Verantwortung an der Seitenlinie. Borsum war im ersten Durchgang die aktivere Mannschaft und hatte mehrere gute Möglichkeiten, blieb zunächst aber ohne Treffer. Auch Hasede kam vor allem über Standards zu gefährlichen Situationen. Ein Freistoß landete sogar am Pfosten.
Nach der Pause erhöhte Borsum den Druck und belohnte sich in der 57. Minute mit dem 1:0. Leon Heesmann traf nach einer Hereingabe per Kopf. Zehn Minuten später legte Burhan Yener nach und erhöhte mit einem Flachschuss aus rund 18 Metern auf 2:0. Hasede versuchte anschließend noch einmal zurückzukommen, blieb aber vor allem nach Standards gefährlich. Borsum kontrollierte die Partie zunehmend und machte in der Schlussviertelstunde alles klar. Heesmann traf in der 75. Minute zum 3:0 und setzte in der 90. Minute mit seinem dritten Treffer des Tages den Schlusspunkt. Am Ende stand ein verdienter 4:0-Erfolg für den VfL.
TuSpo Schliekum – SC Harsum 1:3 (1:2).
Der SC Harsum hat bei TuSpo Schliekum einen 3:1-Auswärtssieg eingefahren. Die Partie hätte für die Gäste kaum besser beginnen können: Bereits nach rund 30 Sekunden brachte Philipp Weiss den SCH in Führung. Nach einem Freistoß von Tim Wohlfahrt aus dem Halbfeld war Weiss per Kopf zur Stelle. Schliekum fand anschließend besser ins Spiel und erarbeitete sich zunehmend Chancen. In der 39. Minute belohnte sich die Heimelf schließlich. Amadou Sayon legte für Giuliano Paparo auf, der zum 1:1 traf. Die Freude hielt allerdings nicht lange. Nur zwei Minuten später schlug Harsum erneut zu. Tino Schulze brachte einen Freistoß in den Strafraum, Weiss scheiterte zunächst per Kopf, verwertete aber den Abpraller zum 1:2.
Nach dem Seitenwechsel stand Harsums Torhüter Daniel Stolte mehrfach im Mittelpunkt und bewahrte seine Mannschaft mit starken Paraden vor dem erneuten Ausgleich. Die Entscheidung fiel schließlich in der 76. Minute. Nach einem Abschluss von Christopher Grützner konnte Stolte den Ball nicht festhalten, Noel Daniel Klann reagierte am schnellsten und schob zum 1:3 ein.
SV RW Ahrbergen – FC Eldagsen 0:8 (0:3).
Der FC Eldagsen hat beim Aufsteiger SV RW Ahrbergen ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Beim 8:0-Auswärtserfolg war die Partie über weite Strecken eine klare Angelegenheit. Eldagsen war in nahezu allen Belangen überlegen und ließ Ahrbergen kaum Möglichkeiten, selbst für Gefahr zu sorgen. Sinan Korkmaz eröffnete bereits in der achten Minute den Torreigen, ehe Leonard Ehlers nur zwei Minuten später auf 0:2 erhöhte. Adrian Gert sorgte nach 26 Minuten für den 0:3-Pausenstand. Ahrbergen hatte zwischenzeitlich durch einen Freistoß von Nils Krüger die Chance auf den Anschlusstreffer, der Ball landete jedoch am Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel ging es nahezu ausschließlich in Richtung Ahrberger Tor. Denis Vojnikovic erhöhte in der 49. Minute auf 0:4, ehe Korkmaz drei Minuten später seinen zweiten Treffer erzielte. Vojnikovic traf in der 65. Minute erneut, bevor Ehlers mit einem Doppelpack in der 67. und 88. Minute den 0:8-Endstand herstellte. Ahrbergen konnte sich dabei mehrfach bei Torhüter Felix Kittke bedanken, der mit starken Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte.
SC Drispenstedt – SV Türk Gücü Hildesheim 0:4 (0:2).
Das 0:4 des SV Türk Gücü Hildesheim beim SC Drispenstedt spiegelt den Spielverlauf nur bedingt wider. Denn obwohl Türk Gücü vier Treffer erzielte, war Drispenstedt nach einer frühen Roten Karte über weite Strecken sogar die aktivere Mannschaft. Drispenstedt musste aufgrund des Fehlens von Stammtorhüter Mateusz Zollner auf Ersatzkeeper Darvin El Amin Yavuz zurückgreifen. Der erwischte allerdings einen denkbar unglücklichen Start. Nach rund sechs Minuten landete ein Fehlpass direkt bei Mustafa-Berkay Güneri, der sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ und zum 0:1 traf. Nur wenig später folgte der nächste Rückschlag. Ein zu kurz geratener Rückpass brachte Yavuz in Bedrängnis. Ein Spieler von Türk Gücü ging dazwischen, der Torhüter foulte und sah dafür die Rote Karte. Spielertrainer Mahmud Siala übernahm anschließend den Platz zwischen den Pfosten. Trotz der Unterzahl entwickelte sich die Partie anschließend überraschend. Drispenstedt spielte mutig nach vorne und hatte mehrere große Möglichkeiten. Aycan Alpagut, Daniel Riffel, Mahdy Kawar und Janik Nowak verpassten teils beste Chancen. Türk Gücü blieb dagegen bei Kontern gefährlich und erhöhte kurz vor der Pause durch Djatsa Francki Dilane auf 2:0. „Wir hätten zur Pause führen müssen“, sagte der Drispenstedt-Sprecher Peter Straube.
Auch nach dem Seitenwechsel drängte Drispenstedt auf den Anschlusstreffer. Türk Gücüs Torhüter Mehdi Bahrololum verhinderte diesen jedoch mit starken Paraden, unter anderem bei einem Freistoß von Hassan Atas und einem Abschluss von Riffel. Direkt im Gegenzug fiel durch Furkan Kital das 0:3. Gentrit Hakiqi setzte per Elfmeter in der 80. Minute den Schlusspunkt. „Das Ergebnis sagt für mich nichts zum Spielverlauf aus“, so Straube abschließend.

MTV Almstedt – SV Alfeld 1:4 (1:1).
Nur wenige Tage nach der deutlichen 2:5-Pokalniederlage trafen der MTV Almstedt und der SV Alfeld erneut aufeinander, diesmal in der Bezirksliga. Die Alfelder revanchierten sich und feierten mit einem 4:1-Auswärtssieg einen gelungenen Ligaauftritt. Dabei erwischte Almstedt den deutlich besseren Start. Bereits nach zwei Minuten köpfte Max Weiser eine Flanke von Dejan Radovic zum 1:0 ein. Alfeld hatte kurz darauf die Chance auf den Ausgleich, doch Lukas Henkel scheiterte an Almstedts Torhüter Thies Ziggel. In der 24. Minute änderte sich die Ausgangslage jedoch grundlegend: Alfelds Torhüter Louis Klimm sah nach einer Notbremse die Rote Karte. Den anschließenden Freistoß setzte Radovic an die Latte. Trotz Unterzahl übernahm Alfeld anschließend zunehmend die Kontrolle und belohnte sich in der 32. Minute mit dem Ausgleich. Nach einer Ecke stocherte Alex Delzer den Ball über die Linie.
Bis zur Pause blieb Alfeld gefährlich. Almstedt hatte zwar ebenfalls Möglichkeiten, konnte diese aber nicht nutzen. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber fanden gegen die tief stehenden Alfelder nur selten Lösungen, während der SVA immer wieder gefährliche Konter setzte. In der 48. Minute zahlte sich einer dieser Gegenangriffe aus: Finn König setzte sich durch und bediente seinen Bruder Felix, der zum 1:2 einschob. Alfeld verteidigte die Führung anschließend leidenschaftlich und hatte weitere Möglichkeiten, die Partie vorzeitig zu entscheiden. In der 86. Minute fiel schließlich das 1:3. Der eingewechselte Daniel Weiß verwertete eine starke Vorarbeit von Mithat Hammudoglu. Nur zwei Minuten später war Weiß erneut zur Stelle und machte nach einer Flanke von Finn König mit seinem zweiten Treffer den 1:4-Endstand perfekt. Rund 150 Zuschauer sahen damit einen Alfelder Derbysieg und die gelungene Reaktion auf die Pokalniederlage.








