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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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In der 1. Kreisklasse Staffel B fand am vergangenen Wochenende der erste Spielstag statt.
Titelbild: Emmerkes Hadi Khalid Biso schießt Itzum im Alleingang ab. Foto: Lian Wirries
TuSpo Schliekum II – SV Groß-Düngen I 6:1 (4:0).
Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten übernahm die zweite Mannschaft der TuSpo Schliekum schnell das Kommando. In den ersten fünf Minuten fehlte den Gastgebern noch etwas die Ordnung und Groß Düngen bekam Möglichkeiten, daraus Kapital zu schlagen. Danach ging es allerdings Schlag auf Schlag. Hassan Jaber eröffnete in der sechsten Minute den Torreigen und legte nur neun Minuten später das 2:0 nach. Wiederum fünf Minuten später war der Dreierpack perfekt: Jaber traf in der 20. Minute zum 3:0 und sorgte damit bereits früh für klare Verhältnisse. Kurz vor der Pause machte Sherwin Shahamat den Deckel endgültig drauf und erhöhte in der 45. Minute auf 4:0. Schliekum ging damit mit einem komfortablen Vorsprung in die Kabine.
Im zweiten Durchgang konnten die Gastgeber personell etwas rotieren, ohne die Kontrolle über die Partie zu verlieren. Jaber setzte seine persönliche Gala fort und erzielte in der 72. Minute mit seinem vierten Treffer das 5:0. Groß Düngen kam durch Kai Wehmeier in der 82. Minute noch zum Ehrentreffer. Den Schlusspunkt setzte jedoch erneut Schliekum: Selim Akyildiz traf zwei Minuten vor dem Ende zum 6:1-Endstand. „Hatten zwar noch ein paar Urlauber, die gefehlt haben, sind aber top motiviert ins Spiel gegangen. Alles in allem ein verdienter Sieg, auch in der Höhe, denke ich“, lautete das Fazit aus Schliekumer Sicht. Damit erwischt die TuSpo-Reserve einen perfekten Start in die neue Saison der 1. Kreisklasse Staffel B. Mann des Tages war ohne Zweifel Hassan Jaber, der mit vier Treffern entscheidenden Anteil am deutlichen Auftakterfolg hatte.
SpVgg. Burgstemmen-Mahlerten – SV Wehrstedt 65 2:2 (2:2).
Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da erwischte der SV Wehrstedt 65 die Gastgeber auf dem falschen Fuß. Nach einem langen Ball war die SpVgg. noch nicht richtig sortiert und die Gäste nutzten die Gelegenheit zur frühen 1:0-Führung druch Patrick Jahns. Burgstemmen-Mahlerten zeigte sich davon jedoch wenig beeindruckt und übernahm anschließend zunehmend die Kontrolle. Die Gastgeber erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten, doch sowohl Hakan Avci als auch Abdullah Tajik scheiterten jeweils am Pfosten. Dann bot sich vom Punkt die große Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem Foul an Fawaz Osso entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, Ali Acar konnte diesen allerdings nicht verwandeln. Nur fünf Minuten später machte er es besser: Aus rund 17 Metern traf Acar flach ins untere Eck und stellte auf 1:1. Die SpVgg. blieb am Drücker und bekam nach einem weiteren Foul im Strafraum, diesmal an Abdullah Tajik, den nächsten Elfmeter zugesprochen. Bilal Acar übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zur 2:1-Führung.
Doch noch vor der Pause schlug Wehrstedt zurück. Burgstemmen bekam die Situation defensiv nicht konsequent geklärt und die Gäste nutzten dies zum 2:2-Ausgleich durch Erin Sadiku. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine offene Begegnung, in der beide Mannschaften Möglichkeiten auf den Siegtreffer hatten. Die größte Aufregung gab es rund zehn Minuten vor dem Ende. Nach einem Freistoß ließ Wehrstedts Torhüter den Ball nach vorne abprallen, Serdar Acar brachte ihn anschließend im Tor unter. Der vermeintliche Treffer zum 3:2 wurde jedoch wegen eines Handspiels aberkannt. Aus Sicht der Gastgeber eine Fehlentscheidung, da Acar den Ball mit der Brust gespielt haben soll. So blieb es beim 2:2. Für Burgstemmen-Mahlerten dürfte sich der Punkt nach zwei Aluminiumtreffern, einem verschossenen Elfmeter und dem aberkannten Treffer eher wie zwei verlorene Zähler anfühlen, während Wehrstedt nach der frühen Führung und dem zwischenzeitlichen Rückstand zumindest einen Punkt mitnehmen konnte.
SV Betheln-Eddinghausen – Heinder SV 6:0 (2:0).
Die SV Betheln-Eddinghausen übernahm von Beginn an die Kontrolle, musste sich gegen einen zunächst gut dagegenhaltenden Heinder SV aber etwas gedulden. In der 19. Minute war es schließlich Niklas Harborth, der die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte. Heinde blieb im ersten Durchgang noch im Spiel und hielt den Rückstand lange knapp. Kurz vor der Pause gelang der SVB dann jedoch der wichtige zweite Treffer. Luis Hundt erhöhte in der 43. Minute auf 2:0 und sorgte damit für eine komfortable Ausgangslage zur Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel ging es dann ganz schnell. Yannick Werner traf in der 50. Minute zum 3:0, nur drei Minuten später legte Tjark Thamm das 4:0 nach. Spätestens mit diesem Doppelschlag war die Partie entschieden. Betheln-Eddinghausen ließ anschließend nicht locker und spielte den Auftakterfolg souverän nach Hause. Nico Seidel erhöhte in der 64. Minute auf 5:0, ehe Niklas Hundt in der 90. Minute mit dem sechsten Treffer den Schlusspunkt setzte. Die SVB wurde damit ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. Während Heinde in der ersten Halbzeit noch dagegenhalten konnte, waren die Gastgeber nach der Pause klar überlegen und fuhren auch in dieser Höhe einen verdienten Heimerfolg ein.
SV Emmerke – SC Itzum 4:1 (2:0).
Der SV Emmerke erwischte einen starken Start und ging früh in Führung. Nach einer Balleroberung im Zentrum stand Itzums Torhüter weit vor seinem Kasten und konnte den ersten Abschluss von Joey Wirries noch klären. Den zweiten Ball schnappte sich Hadi Biso und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb Emmerke gefährlich und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten, ließ im letzten Drittel aber immer wieder die nötige Konsequenz vermissen. Das 2:0 fiel schließlich nach einem hohen Ball auf Joey Wirries, der sich stark durchsetzte und anschließend querlegte. Biso stand richtig und schnürte seinen Doppelpack. Nach dem zweiten Treffer entwickelte sich eine chancenreiche Partie auf beiden Seiten. Gerade die Möglichkeiten der Gäste entstanden allerdings häufig durch eigene Ballverluste der Emmerker. Die Defensive der Gastgeber konnte diese Situationen zunächst noch bereinigen.
Nach der Pause gelang Itzum schließlich der Anschlusstreffer. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam der Ball ins Zentrum, wo ein Oskar Keßler sich drehte und mit einem starken Abschluss auf 2:1 verkürzte. Emmerke reagierte mit Wechseln und fand anschließend wieder besser in die Partie. Über die linke Seite kombinierten sich die Gastgeber zum 3:1, erneut vollendete Biso. Wenig später fiel auch das 4:1 nach einem nahezu identischen Angriff und wieder war es Biso, der den Ball im Tor unterbrachte. Mit vier Treffern avancierte Hadi Biso damit zum überragenden Mann der Partie. Insgesamt entwickelte sich ein Spiel mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten, in dem Emmerke vor dem Tor letztlich deutlich effizienter war und nach der Niederlage am vergangenen Wochenende die gewünschte Reaktion zeigte.
VfR Bornum I – TSV Adenstedt 1:4 (0:3).
Der TSV Adenstedt erwischte einen starken Start in die neue Saison und hatte die Partie insbesondere im ersten Durchgang fest im Griff. Nach 18 Minuten brachte Christopher Schmundt die Gäste mit 1:0 in Führung. Nur neun Minuten später war Schmundt erneut zur Stelle und erhöhte auf 2:0. Adenstedt blieb auch danach die spielbestimmende Mannschaft und sorgte noch vor der Pause für klare Verhältnisse. In der 42. Minute traf Fabian Fuhl zum 3:0 und belohnte damit einen souveränen ersten Durchgang des TSV.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Bornum deutlich mutiger. Die Gastgeber kamen besser in die Partie und verkürzten in der 58. Minute durch Dominic Ehrig auf 1:3. Wirklich spannend wurde es allerdings nicht mehr, denn Adenstedt hatte die passende Antwort parat. Fabian Fuhl stellte in der 73. Minute mit seinem zweiten Treffer den alten Drei-Tore-Abstand wieder her und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. Bei den hohen Temperaturen konnte Bornum in der Schlussphase nicht mehr entscheidend nachlegen. „In der ersten Hälfte hatten wir das Spiel fest im Griff, die Führung war auch in der Höhe verdient. Nach der Pause wurde der Gegner mutiger, doch den alten Abstand konnten wir schnell wiederherstellen“, lautete das zufriedene Fazit aus Adenstedter Sicht. So feiert der TSV einen auch in der Höhe verdienten 4:1-Auswärtserfolg und legt mit einer besonders überzeugenden ersten Halbzeit den Grundstein für einen gelungenen Saisonstart.
SG Bodenburg/Sehlem – VfL Nordstemmen II 8:1 (3:0).
Die SG Bodenburg/Sehlem übernahm von der ersten Minute an die Kontrolle und ging bereits früh in Führung. Norman Rostalski traf in der siebten Minute zum 1:0 und brachte die Gastgeber damit auf Kurs. Trotz der spielerischen Überlegenheit war die Partie im ersten Durchgang noch nicht so deutlich, wie es das spätere Ergebnis vermuten lässt. Nordstemmen kam immer wieder zu gefährlichen Angriffen, sodass die SG mehrfach auf ihren starken Torhüter angewiesen war. Auf der anderen Seite zeigte sich Bodenburg/Sehlem effizient: David Pasenow erhöhte in der 29. Minute auf 2:0 und legte kurz vor der Pause auch noch das 3:0 nach.
Direkt nach dem Seitenwechsel machte Pasenow dort weiter, wo er aufgehört hatte. In der 48. Minute schnürte er mit dem 4:0 seinen Dreierpack. Nur drei Minuten später erhöhte Mika Holz auf 5:0. Spätestens jetzt war die Partie entschieden. Bodenburg/Sehlem konnte auch von der Bank qualitativ nachlegen und blieb klar spielbestimmend. Laurenz Schilling traf in der 54. und 67. Minute doppelt und schraubte das Ergebnis auf 7:0. Nordstemmen gelang durch Henri Will in der 70. Minute immerhin noch der Ehrentreffer. Den Schlusspunkt setzte jedoch erneut die SG: Jannis Schaper traf fünf Minuten vor dem Ende zum 8:1-Endstand. „Wir waren von der ersten Minute spielbestimmend. In der zweiten Halbzeit waren wir dann die klar bessere Mannschaft, konnten von der Bank gut nachlegen und haben am Ende verdient gewonnen“, lautete das Fazit aus Bodenburger Sicht. Damit feiert die SG Bodenburg/Sehlem einen eindrucksvollen Auftakterfolg und unterstreicht mit acht Treffern direkt ihre offensive Qualität.
SV RW Wohldenberg – SV Ambergau Bockenem II 2:4 (1:3).
Über 30 Grad, kein Schatten und ein knüppelharter, unebener Platz: Der Saisonauftakt in Wohldenberg verlangte beiden Mannschaften körperlich einiges ab. Am besten mit den schwierigen Bedingungen kam der SV Ambergau Bockenem II zurecht und hatte mit Thoren Weder den überragenden Mann des Tages in seinen Reihen.
Die Anfangsphase verlief zunächst ausgeglichen. In der zwölften Minute eroberte Sebastian Wessel den Ball und schickte Thoren Weder in die Gasse. Der Angreifer setzte von der Mittellinie zu einem langen Lauf an und schloss am Strafraum hart ins untere linke Eck zum 1:0 ab. Danach übernahm Ambergau zunehmend die Kontrolle und verteidigte die langen Bälle der Gastgeber weitgehend souverän. In der 20. Minute hätte es aus Sicht der Gäste zudem Strafstoß geben können, nachdem Nils Mahnkopd im Strafraum zu Fall gebracht wurde, der Pfiff blieb jedoch aus. Stattdessen schlug Wohldenberg nach 34 Minuten zurück. Nach einer Ecke für Ambergau konterten die Gastgeber über die rechte Seite, verlagerten anschließend diagonal nach links und nutzten einen nicht konsequent geklärten Ball zum 1:1 durch Tom Bischoff. Für einige Minuten bekam Wohldenberg nun etwas mehr Zugriff, wirklich gefährlich wurde es jedoch lediglich durch einen Distanzschuss. Noch vor der Pause setzte Ambergau die entscheidenden Nadelstiche. Nach einer Ecke von Leon Ratz köpfte Thoren Weder die Gäste erneut in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff steckte Thoren Weder anschließend auf Nils Mahnkopf durch, der zwei Gegenspieler abschüttelte und den Torhüter zum 3:1 tunnelte.
Direkt nach Wiederbeginn folgte der nächste Treffer. Nils Mahnkopf umkurvte den weit herausgeeilten Keeper und legte quer auf Thoren Weder, der zum 4:1 einschob. Wenig später verpasste der dreifache Torschütze mit einer Direktabnahme nur knapp seinen vierten Treffer. In dieser Phase spielte nahezu ausschließlich Ambergau, verpasste es allerdings, mit dem möglichen 5:1 endgültig den Deckel draufzumachen. Stattdessen kam Wohldenberg noch einmal heran: Donny Krakowski setzte sich auf der Außenbahn durch und traf ins kurze Eck zum 2:4. Mehr ließ die Ambergauer Defensive trotz zunehmend schwerer Beine nicht mehr zu. Nach einer intensiven Partie unter extremen Temperaturen stand damit ein verdienter 4:2-Auswärtserfolg.






