Zum Heimauftakt in der 2. Bundesliga musste sich das dezimierte Team 48 Hildesheim dem SC Potsdam mit 0:3 (20:25, 23:25, 23:25) geschlagen geben. Vor rund 80 Zuschauern erwischten die Hildesheimerinnen einen nervösen Start und leisteten sich zu viele eigene Fehler.

Im ersten Satz kam Team 48 nur schwer in die Partie. Neben mehreren Flüchtigkeitsfehlern standen die Hildesheimerinnen zweimal falsch auf dem Feld, wodurch Potsdam jeweils einen Punkt gutgeschrieben bekam. Die Gäste setzten sich zunächst deutlicher ab. Eine Aufschlagserie von Rachael Gunn brachte Team 48 noch einmal heran, am Ende ging der Satz jedoch mit 20:25 an den SC Potsdam.

Die Spielerinnen von Potsdam spielten stark auf. Fotos: Anton Gebhard

Im zweiten Durchgang zeigte sich das Team von Matthias Keller deutlich verbessert. Team 48 spielte konzentrierter und erarbeitete sich eine 19:14-Führung. Die Mittelblockerin Layanna Green machte auf sich aufmerksam. Doch Potsdam ließ sich davon nicht beeindrucken und kämpfte sich zurück in den Satz. In der entscheidenden Phase drehten die Gäste die Partie und sicherten sich den Durchgang noch mit 25:23.

Johanna Michels (links) und Lena Onnen (rechts) beim Block.

Auch im dritten Satz entwickelte sich ein enges Spiel. Team 48 hielt dagegen und lag zwischenzeitlich erneut deutlich vorne. Doch wieder bewies Potsdam die größere Nervenstärke und brachte auch diesen Satz mit 25:23 nach Hause.

Damit blieb für die Hildesheimerinnen trotz zwischenzeitlich guter Phasen am Ende eine 0:3-Niederlage. Vor allem die vielen Eigenfehler verhinderten einen möglichen Satzgewinn. Trainer Matthias Keller zeigte sich entsprechend unzufrieden mit der Leistung seines Teams. MVP beim Team 48 wurde Neuzugang Green.

Wurde MVP bei Potsdamm. Libera Leni Kirchhoff.