Die Helios Grizzlys Giesen haben am Dienstagabend ein besonderes Testspiel gegen ihre zweite Herrenmannschaft bestritten. Vor rund 500 Zuschauern in der Schachtarena in Giesen setzte sich der Bundesligist mit 3:1 (25:18, 17:25, 25:15, 25:17) durch.

Dabei erwischte die Superzweite den deutlich besseren Start. Die zweite Mannschaft spielte von Beginn an mutig auf und setzte sich früh ab. Beim Stand von 16:11 nahm Grizzlys-Trainer Markus Steuerwald die erste Auszeit. Auch danach blieb die zweite Mannschaft jedoch am Drücker und brachte den ersten Satz mit 25:18 ins Ziel.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Bis zum 18:15 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Anschließend steigerten die Grizzlys den Druck und zeigten ihre individuelle Qualität. Mit einem 25:17 glichen sie zum 1:1 nach Sätzen aus.

Im dritten Satz übernahm der Bundesligist dann zunehmend die Kontrolle. Nach der Auszeit beim Stand von 9:13 fanden die Grizzlys besser ins Spiel und setzten sich Punkt für Punkt ab. Vor allem im Block hatten sie die Angriffe der zweiten Mannschaft zunehmend im Griff. Am Ende ging der Satz deutlich mit 25:15 an die Grizzlys.

Der vierte Durchgang verlief zunächst wieder ausgeglichen. Bis zum 12:12 blieb die zweite Mannschaft in Schlagdistanz. Danach konnten sich die Grizzlys jedoch erneut absetzen und sorgten mit einem 25:17 für die Entscheidung.

Nach dem 3:1 wurden beide Mannschaften von den rund 500 Zuschauern mit Applaus verabschiedet. Für die Grizzlys stand dabei neben dem Testcharakter auch die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben im Mittelpunkt.

Volle Schacht-Arena.

„Wir sind zufrieden mit der heutigen Leistung, auch nach dem ersten Satz. (…) Jetzt heißt es nochmal die nächsten 2-3 Wochen hart zu trainieren und uns auf den Liga Cup vorzubereiten. Dabei will ich selbst meine Spielidee mit reinbringen und alle Jungs machen mit und ziehen mit. Die haben alle Lust darauf und dann macht es auch Spaß“, sagte der neue Grizzlys-Cheftrainer Steuerwald nach der Partie.

Verfasser: Schülerpraktikant Felix Kellermann