Am 19. Juni wird das Gelände von Eintracht Hildesheim zum Zentrum des Breitensports in Norddeutschland: Gemeinsam mit dem Kreissportbund Hildesheim richtet der Verein den Tour-Stopp des Deutschen Sportabzeichens aus. Als nördlichster von insgesamt fünf bundesweiten Austragungsorten werden am Vormittag rund 2.500 Schülerinnen und Schüler erwartet. Am Nachmittag folgen etwa 1.000 Erwachsene, Firmen, Vereine und Sportgruppen aus der Region. Das gesamte Areal wird damit zu einer großen Bewegungs- und Begegnungsfläche für Menschen jeden Alters.

Foto Titelbild: Eckhard Weidel (70. Sportabzeichen), Katrin Trümper (Prüferin), Maximilian Gross (Para-Athlet), Karl-Heinz Krüger (Sparkasse), Frank Wodsack (Stellvertr. Vorsitzender KSB Hildesheim), Birgit Rogge (Sportabzeichen KSB Hildesheim), Clemens Löcke (Vorstandsvorsitzender Eintracht Hildesheim), Turntiger (Botschafter des Kinderturnens der NTJ), Matthias Aschmann (1. Vorsitzender NTB), Sebastian Merten (Sportabzeichen Eintracht Hildesheim). Foto: Jan Emile Wanner

Eintracht-Sportabzeichen Verantwortlicher Sebastian Merten: „Auf unserem
Eintracht-Areal haben wir über 100 Bewegungs-Stationen vorgesehen. Vorbei
kommen, mitmachen, Spaß haben. So lautet das Sportabzeichen-Motto.“

Eintracht-Chef Clemens Löcke und KSB-Vorsitzender Frank Wodsack: „Im
Mittelpunkt stehen dabei nicht nur sportliche Leistungen, sondern vor allem
persönliche Geschichten, Engagement und Gemeinschaft. Das Deutsche
Sportabzeichen verbindet Generationen, motiviert zum Mitmachen und zeigt
eindrucksvoll, wie Sport Menschen prägen und stärken kann.“

Für besondere Aufmerksamkeit sorgt dabei Eckhard „Ecki“ Weidel. Der 87-Jährige
legt in diesem Jahr bereits sein 70. Deutsches Sportabzeichen ab. Seit Jahrzehnten
engagiert er sich ehrenamtlich für den Vereinssport und gehört zu den prägenden
Persönlichkeiten bei Eintracht Hildesheim. Das Sportabzeichen gehört für mich einfach
zum Leben dazu. Es hält fit, bringt Menschen zusammen und zeigt, dass man auch im
hohen Alter noch Ziele haben kann. Solange ich mich bewegen kann, bin ich mit
Freude dabei“, sagt Eckhard „Ecki“ Weidel.

Ein weiteres beeindruckendes Beispiel für die verbindende Kraft des Sports ist
Maximilian Gross. Nach einem schweren Motorradunfall vor zwei Jahren und der
Amputation seines Unterschenkels kämpfte er sich mit großer Disziplin und
Leidenschaft zurück in den Sport. Heute startet er sowohl für Bayer Leverkusen als
auch für Eintracht Hildesheim bei Leichtathletikwettkämpfen und möchte anderen
Menschen Mut machen. „Sport hat mir nach dem Unfall unglaublich geholfen, wieder
zurück ins Leben zu finden. Ich möchte zeigen, dass man auch mit Handicap Ziele
erreichen, Freude am Sport haben und das Sportabzeichen schaffen kann. Wichtig ist,
einfach anzufangen und an sich zu glauben“, betont Maximilian Groß.

Karl-Heinz Krüger von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine: „Sehr gern
unterstützt die Sparkasse dieses Groß-Event in Hildesheim. Wir sind und bleiben
verlässlicher Partner des Sports. Besonders freut uns, dass im Rahmen des DSA der
erste Sommer-Biathlon bei Eintracht stattfindet“.

Auch die vielen ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer tragen entscheidend zum
Gelingen des Tages bei. Eine von ihnen ist seit Jahren mit großer Leidenschaft im
Einsatz und weiß, wie wichtig Motivation und Unterstützung für die Teilnehmenden
sind. Prüferin Katrin Trümper: „Natürlich lege ich das Sportabzeichen auch selbst ab.
Aber mindestens genauso wichtig ist es mir, anderen diese Erfahrung zu ermöglichen.
Zu sehen, wie Menschen über sich hinauswachsen und stolz ihre Leistungen schaffen,
macht diese Aufgabe für mich so besonders“, erklärt die Sportabzeichen-Prüferin.

Matthias Aschmann von NTB-Turnkreis Hildesheim betont, dass auch turnerische
Elemente und Prüfungsteile das Sportabzeichen beleben. „Unser Turn-Olympia-Star
Elisabeth Seitz gibt nicht nur Autogramme sondern zeigt auch einige Turnelemente
den Schülerinnen und Schülern vor Ort.

Mit dem Tour-Stopp des Deutschen Sportabzeichens setzen Eintracht Hildesheim und
der Kreissportbund Hildesheim ein starkes Zeichen für Bewegung, Inklusion und
ehrenamtliches Engagement. Der 19. Juni verspricht ein sportlicher Großtag für die
gesamte Region zu werden – mit vielen Begegnungen, persönlichen
Erfolgserlebnissen und echter Begeisterung für den Sport.