Mit einem überzeugenden 3:0 (2:0)-Auswärtssieg beim MTV Barum ist der PSV Grün-Weiß Hildesheim erfolgreich ins Pflichtspieljahr 2026 gestartet.

Im Nachholspiel auf dem Kunstrasen zeigte der PSV eine geschlossene Mannschaftsleistung, verteidigte leidenschaftlich und nutzte seine Chancen eiskalt. Durch den Dreier gibt das Team von Christopher Padrok die Rote Laterne an den 1. FC Sarstedt ab. Ein wichtiges Signal im Abstiegskampf.

Von Beginn an war zu spüren, dass der PSV gewillt war, ein anderes Gesicht als in Teilen der Hinrunde zu zeigen. Konzentriert und wach agierte die Mannschaft in der Anfangsphase und überstand das frühe Pressing der Gastgeberinnen souverän. Barum versuchte, den PSV unter Druck zu setzen, doch die Defensive um Torhüterin Jolien Auracher ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.

In der 13. Minute schlug der PSV dann zum richtigen Zeitpunkt zu. Nach einer gefährlichen Standardsituation trat Zoé Delf zum Freistoß an und verwandelte direkt zur 1:0-Führung. Ein Treffer, der dem Team zusätzliche Sicherheit gab. In der Folge verlagerte sich das Spielgeschehen weitestgehend ins Mittelfeld. Klare Torchancen blieben zunächst Mangelware, beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken.

Kurz vor der Pause erhöhte der PSV jedoch erneut – und wie. In der 35. Minute fasste sich Vanessa Dorn aus rund 30 Metern ein Herz und traf mit einem echten Sonntagsschuss zum 2:0. Der Ball schlug unhaltbar ein und sorgte für eine gute Ausgangslage zur Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der PSV hochkonzentriert. Die Pressingversuche der Gastgeberinnen wurden frühzeitig unterbunden, Zweikämpfe konsequent geführt und zweite Bälle gesichert. In der 49. Minute fiel schließlich die Vorentscheidung: Nach einer weiteren Standardsituation war Maja-Marie Mierisch zur Stelle und verwertete eine Ecke konsequent zum 3:0.

In der verbleibenden Spielzeit zeigte der PSV vor allem defensiv eine starke Leistung. Mit großem Einsatz verteidigte die Mannschaft das eigene Tor. Besonders Auracher zeichnete sich mehrfach aus, warf sich entschlossen in Abschlüsse der Gastgeberinnen und hielt die Null fest. Offensiv erspielte sich der PSV zudem noch drei bis vier aussichtsreiche Konterchancen, verpasste es jedoch, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben.

Am Ende stand ein verdienter 3:0-Erfolg, bei dem jede Spielerin sichtbar ihre letzten Kräfte auf dem Platz ließ. „Absolut gute und geschlossene Mannschaftsleistung von allen“, zeigte sich Sportlicher Leiter Nico Gerken nach dem Spiel zufrieden.

Foto: Stefan Hagedorn