Im Nachholspiel der 1. Kreisklasse Staffel A musste der VfR Germania Ochtersum II im Aufstiegsrennen einen Rückschlag hinnehmen. Gegen die SSV Förste unterlag die Mannschaft am Mittwochabend knapp mit 1:2. Die Gäste klettern durch den Erfolg auf Rang sechs – zahlen dafür jedoch einen hohen Preis.

Förste erwischte den besseren Start in die Partie und war vor allem im ersten Durchgang die bessere Mannschaft. Früh belohnte sich das Team für den engagierten Auftritt: Nach einer Ecke von Julian Elixmann köpfte Erik Timmler am ersten Pfosten zur 0:1-Führung ein. In der Folge blieb Förste am Drücker und ließ zwei weitere gute Möglichkeiten ungenutzt.

Kurz vor der Pause fiel dann aber doch das verdiente 0:2: Tom Dammeyer, der ein starkes Spiel machte, steckte den Ball mustergültig durch die Schnittstelle auf Julian-Lennart Streitz durch, der in der 39. Minute vollendete. Bitter: Beim Torabschluss verletzte sich Streitz an der Schulter ausgewechselt werden.

Nach dem Seitenwechsel kam Ochtersum II besser in die Partie, ohne sich jedoch klare Chancen zu erspielen. Eine Kontersituation brachte schließlich den Anschluss. Liam Kolbe verkürzte in der 60. Minute auf 1:2. In der Schlussphase verflachte die Partie etwas, Förste verteidigte die knappe Führung jedoch mit großem Einsatz über die Zeit.

Trainer Patrick Harnisch zog nach dem Spiel ein gemischtes Fazit: „Insgesamt war es ein verdienter Sieg, der durch eine enorme kämpferische Leistung entstanden ist.“ Gleichzeitig wog die personelle Situation schwer: „Der Erfolg ist teuer erkauft. Wir sind mit vier verletzten Spielern aus der Partie gegangen.“ Besonders bitter: Erik Timmler und Julian-Lennart Streitz haben sich jeweils an der Schulter verletzt und könnten länger ausfallen, im schlimmsten Fall sogar bis zum Saisonende.

Auch auf Seiten der Gastgeber gab es eine Schulterverletzung, sodass die Partie insgesamt von vielen Unterbrechungen geprägt war. Trotz der Ausfälle zeigte sich Harnisch stolz auf sein Team: „Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft, die jeder Umstellung und der letzten Verletzung getrotzt hat.“