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Als inhabergeführtes Unternehmen arbeiten wir seit 2002 in allen Fragen rund um die Themen Vorsorge, Finanzierung, Absicherung und Geldanlage.
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Die Reaktion ist gelungen. Der HC Eintracht Hildesheim hat sich nach der knappen Niederlage zum Saisonauftakt die ersten Punkte gesichert. Bei der HSG Varel gewann die Mannschaft von Daniel Deutsch mit 34:29 und bewies dabei gerade in den entscheidenden Momenten eine starke Mentalität.
Dabei standen die Vorzeichen vor dem intensiven Spiel in der kompakten aber lautstarken Manfred-Schmidt-Sporthalle alles andere als optimal. Neben den Langzeitverletzten Luca Hopfmann und Thorge Lutze fiel, wie auch gegen Anderten, Rückraumspieler Felix Ntodonke verletzt aus. Hinzu kam bei Linkshänder Lukas Quedenbaum ein Fingerbruch, sodass auch er in den nächsten Wochen pausieren muss und dem HC aktuell nur noch ein Linkshänder zur Verfügung steht.
Trotz der Umstände erwischte Hildesheim einen guten Start und setzte Varel früh unter Druck. Das Deutsch-Team agierte tonangebend und legte immer wieder vor. Ben Kremen und zweimal Vincent Klepp stellten mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 für die Eintracht (10.). Die Gastgeber fanden allerdings zunehmend besser in die Partie und drehten das zunehmend ausgeglichener werdende Spiel. Zur Pause lag die HSG mit 16:15 vorne.
Die Gastgeber hatten sich zwischenzeitlich einen Drei-Tore-Vorsprung zum 22:19 erarbeitet. Statt die Kontrolle über das Spiel zu verlieren, erhöhte die Eintracht jedoch noch einmal den Einsatz. In der Abwehr wurde konsequenter zugepackt, im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. Der Lohn war nach zwei Toren von Meeno Carstensen der Ausgleich und anschließend die erneute Führung, als Vincent Klepp zum 25:24 traf. So ging das Spiel wie auch schon im ersten Saisonspiel in eine nervenaufreibende Crunch-Time.
Doch anstatt nervös zu werden, blieb die Eintracht geduldig und kampfstark. Genau in dieser Phase zeigte sich, wie viel Mentalität in der neu zusammengestellten Mannschaft steckt.
In der entscheidenden Schlussphase hatte Hildesheim schließlich die richtigen Akteure auf seiner Seite. Leon Bahr und Ben Kremen übernahmen die Verantwortung und erzielten wichtige Treffer. Hinter ihnen wurde Nils Conrad zum wichtigen Rückhalt, der eine gute Leistung zeigte. Vor allem seine Paraden zum Ende des Spieks verhinderten, dass das Spiel noch einmal kippte.
So brachte die Eintracht den Vorsprung in den letzten Minuten souverän über die Zeit und setzte sich am Ende mit 34:29 durch, wobei das Ergebnis erst spät deutlicher wurde. Die meisten Tore erzielte Vincent Klepp (11/8), gefolgt von den spielentscheidenen Akteuren Ben Kremen (8) und Leon Bahr (7).
Der erste Saisonsieg dürfte der Mannschaft vor allem mental guttun. Nach der unglücklichen Niederlage zum Auftakt bewiesen die Hildesheimer in einer schwierigen Auswärtspartie, dass es auch unter Druck die Ruhe bewahren kann. Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht. Mit Bielefeld und Spenge stehen bereits die nächsten Auswärtsspiele gegen zwei Mannschaften an, die mit zwei Siegen in die Saison gestartet sind.
