Die Handball-Regionalliga Niedersachsen startet am Wochenende in die neue Saison. Mit den Sportfreunden Söhre, dem TuS GW Himmelsthür und der SV Alfeld sind gleich drei Hildesheimer Teams dabei. Alle drei müssen zum Auftakt auswärts ran.

Sportfreunde wollen erfolgreich starten

Nach dem Abstieg aus der 3. Liga wollen die Sportfreunde Söhre in der Regionalliga möglichst schnell wieder eine gute Rolle spielen. Die Mannschaft gehört zum Kreis der Favoriten und möchte das auch direkt zum Auftakt zeigen. „Die Vorfreude ist natürlich sehr groß! Wir sind sehr motiviert und freuen uns auf das erste Spiel. Gerade im ersten Spiel wollen wir direkt zeigen, was wir können und den Fans wieder was bieten“, sagt Söhre-Spieler Norman Kordas.

Mit dem VfL Hameln wartet allerdings ein Gegner, der gerade zuhause nicht einfach zu schlagen ist. Hameln geht in seine zweite Regionalliga-Saison und möchte sich in der Liga etablieren. „Wir haben Videos von Hameln geguckt und insgesamt sehr konzentriert trainiert“, berichtet Kordas. Söhre will also direkt mit einem Sieg starten. Ein Erfolg in Hameln wäre gleichzeitig ein erstes Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz.

Himmelsthür reist zu einem „richtig starken Gegner“

Für den TuS GW Himmelsthür geht es zum MTV Vorsfelde. Die Gastgeber spielten in der vergangenen Saison ein solides Mittelfeldjahr, haben im Sommer aber einige Veränderungen vorgenommen. Mit Lasse Giese verloren die Vorsfelder ihren Top-Torjäger. Dafür kamen mit Lukas Friedhoff und Jan-Bennet Kanning zwei Spieler aus der 3. Liga dazu. Vorsfelde dürfte damit auch in dieser Saison eine gute Mannschaft stellen.

Auch beim TuS hat sich im Sommer einiges getan. Viele neue Spieler müssen sich erst noch aneinander gewöhnen. „Die Vorfreude ist natürlich riesig. Nach einer langen Vorbereitung fiebert man dem ersten Pflichtspiel einfach entgegen und freut sich darauf, dass es endlich wieder um Punkte geht“, sagt Trainer Kilian Kraft.

Mit der Vorbereitung ist Kraft zufrieden. „Die Jungs haben gut mitgezogen, wir konnten an vielen Dingen arbeiten und uns als Mannschaft weiterentwickeln.“ Vorsfelde sei direkt ein „richtig starker Gegner“, so Kraft. „Wir wissen, was auf uns zukommt, und müssen von Anfang an konzentriert und mit der nötigen Intensität auftreten. Gleichzeitig wollen wir uns auf unsere eigenen Stärken konzentrieren.“ Das Ziel beim TuS ist der Klassenerhalt. In Vorsfelde sollen dafür möglichst die ersten Punkte gesammelt werden.

Alfeld mit Derby bei Topteam

Die SV Alfeld steht beim Northeimer HC vor einer schwierigen Aufgabe. Northeim wurde in der vergangenen Saison Dritter und spielte lange um den Aufstieg mit. Auch diesmal dürfte der NHC zu den ambitionierten Teams der Liga gehören. „Die Vorfreude ist schon sehr groß. Endlich ist der Kampf um Punkte eröffnet und es geht los“, so Alfelds Trainer Leo Meomartino vor dem ersten Spieltag. Mit der Vorbereitung ist Meomartino insgesamt zufrieden. „Wir haben uns in vielen Teilen der Mannschaft eingespielt und Automatismen erarbeitet.“

Dass die Aufgabe in Northeim schwer wird, weiß der Trainer. „Beim Vorjahresdritten zu bestehen, wird nicht einfach. Wir wissen, wie schwer die Aufgabe wird, fahren aber nicht nach Northeim, um die Punkte da zu lassen.“ Alfeld will sich also keineswegs verstecken. „Natürlich werden wir alles versuchen, um die Punkte mit nach Alfeld zu nehmen. Wenn wir es schaffen, das Spiel lange offen zu halten, ist durchaus auch eine Überraschung möglich.“ Für zusätzliche Qualität sorgt Neuzugang Matteo Ehlers. Der Rückraumspieler kommt aus der 3. Liga aus Hildesheim und dürfte für die SVA eine wichtige Verstärkung sein.