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Die Handballerinnen der SG Börde Handball haben am Mittwochabend in der Oberliga einen deutlichen Heimsieg gefeiert. Gegen den MTV Rohrsen setzte sich die SG am Ende mit 31:22 (16:15) durch und klettert damit auf Tabellenplatz fünf.
Dabei tat sich das Team von Trainerin Laura Naß zunächst schwer. Der Tabellenvorletzte aus Rohrsen erwischte den besseren Start und ging im Laufe der ersten Hälfte sogar mit zwei Toren in Führung. Börde fand nur schwer ins Spiel, konnte aber kurz vor der Pause mit einem 3:0-Lauf die Partie drehen und mit einer knappen 16:15-Führung in die Halbzeit gehen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die SG deutlich stabiler. Drei schnelle Treffer sorgten früh für eine 21:16-Führung, womit sich die Gastgeberinnen erstmals klar absetzen konnten. In der Folge kontrollierte Börde das Spielgeschehen und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein klarer 31:22-Erfolg auf der Anzeigetafel. Großen Anteil am Sieg hatte Jamie-Lee Märsch, die mit neun Feldtoren überzeugte. Trainerin Laura Naß zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch:
Ein harter Arbeitssieg. Der Erfolg war nur durch eine Steigerung in der zweiten Halbzeit möglich. Wir hatten zu viele technische Fehler im Tempospiel, eine unterirdische Chancenverwertung im Angriff und eine katastrophale Abwehr in der ersten Halbzeit. Dadurch haben wir selbst dafür gesorgt, dass Rohrsen im Spiel blieb.
Entscheidend sei laut Naß schließlich die Umstellung im Abwehrsystem, die Einwechslung von Anika Lehrke im Innenblock sowie die guten Abschlüsse von Jamie Märsch gewesen.

„Auch in der zweiten Halbzeit ließen wir noch viele Chancen liegen, blieben aber unbeeindruckt von den taktischen Versuchen des Gegners und gewinnen am Ende verdient. Wir sind stolz, so früh den Klassenerhalt gesichert zu haben“, so die Trainerin, die mit ihrem Team am Samstag das nächste Heimspiel vor der Brust hat. Dann empfängt man den Achtplatzierten VfL Wolfsburg.
SG Börde Handball: Jamie Lee Märsch (9 Treffer), Marie Christin Hanel und Marisa Gutsche (je 5), Lilly Folger (4), Saskia Hellberg, Marie Müller, Laura Snoek, Lena-Marie Holstein (je 2).


