Die SG Börde Handball hat am Dienstagabend bekanntgegeben, dass es vor dem letzten Hinrundenspiel eine Veränderung auf der Trainerbank geben wird.

Vor fast sieben Jahren heuerte der ehemalige Eintracht-Profi Georgi Nikolov beim Oberligisten SG Börde an. Nikolov übernahm die SG Börde im Sommer 2019 und führte sie in der ersten Saison direkt wieder in die Oberliga. Auch nach einem weiteren Abstieg feierte er mit der SG in der Saison 2022/23 den Wiederaufstieg. Die letzten Oberligasaison waren jedoch hauptsächlich von Niederlagen geprägt. Dabei hatte die SG Glück, dass sie zweimal aufgrund von Mannschaften, die sich aus dem Ligabetrieb zurückzogen, die Klasse hielten. Auch in dieser Saison sieht es alle andere als gut aus, denn mit 5:17-Punkten rangieren die Börde-Adler auf dem ersten Abstiegsplatz. Nun folgte die Beendigung der Zusammenarbeit.

SG-Vorsitzender Jörn Rating in einer Pressemitteilung zur Trennung:

„Nach fast 7 Jahren haben wir in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen, einen Trainerwechsel in der 1.Herren vorzunehmen.
Georgi hat in diesem Zeitraum hervorragende Arbeit geleistet und hat den Herrenhandball bei der SG Börde über Jahre geprägt. Hierfür zollen wir ihm den allerhöchsten Respekt. Leider waren in letzter Zeit die Ergebnisse und die Entwicklung der Mannschaft nicht zufriedenstellend.
Mit einem Trainerwechsel soll die nötige Aufbruchstimmung erzeugt werden, um den Klassenerhalt zu schaffen und mit dem nötigen Schwung die Entwicklung der Mannschaft in den nächsten Jahren voranzutreiben. Wir bedanken uns bei Georgi für seine geleistete Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Er wird immer ein bedeutender Teil von der SG Börde sein. Und die SG Börde hoffentlich auch ein Teil von ihm.“

Nachfolger soll zeitnah vorgestellt werden

Nikolov verabschiedete sich am Dienstagabend persönlich von der Mannschaft. Ein Nachfolger soll der Mannschaft am Donnerstag vor dem Training vorgestellt werden, denn am Samstag steht für die SG Börde noch ein Heimspiel gegen die HSG Plesse-Hardenberg an. Dort soll der Nachfolger schon auf der Trainerbank Platz nehmen. Wer das Nikolov-Erbe antreten wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings soll es sich um eine langfristige und keine interimweise Lösung handeln.