Präsentiert von:
Continentale Drebert und Schröder
Continentale Drebert und Schröder
Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
Die Helios GRIZZLYS Giesen mussten im Niedersachsenderby am Samstagabend eine Niederlage hinnehmen.
Da war nichts zu holen für die Helios GRIZZLYS Giesen. Vor rund 3200 Zuschauern in der Lüneburger LKH-Arena, darunter über 100 lautstark mitgereiste Grizzlys-Fans, stand am Ende nach 74 Minuten Spielzeit eine 0:3-Niederlage im Niedersachsenderby zu Buche.
Der erste Satz startete dabei ausgeglichen. Weil die Hausherren der SVG mit der Zeit mutiger und zielstrebiger agierten, setzten sie sich in der Mitte des Satzes erstmalig ab. So war es Joscha Kunstmann, der mit einem Block auf 17:14 stellte. Wenige Ballwechsel später sorgte der eingewechselte Axel Juul Larsen mit einem Ass zum 20:16 für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt des ersten Satzes setzte Grizzlys-Zuspieler Ilja Ivanov, als er seinen Aufschlag ins Netz setzte. So ging der erste Satz mit 25:20 an die Gastgeber, die sich mit fünf Blockpunkten gut auf die Angriffe der Giesener vorbereitet zeigten und auch im Angriffe bessere sowie effektivere Lösungen fanden.
Zum Start in den zweiten Satz punktete Ivanov gleich einmal mit einem Ass, anschließend übernahmen die Lüneburger aber zunehmend an Kontrolle. Über 8:6 und 10:7 war der Tabellenführer auf dem Weg, seine Führung auszubauen. Dies taten sie auch, als die Giesener zweimal in Folge am SVG-Block scheiterten (16:10). Das Team von Trainer Itamar Stein gab sich aber noch nicht geschlagen und verkürzte zum 19:16, als Außenangreifer und Ex-Lüneburger Cody Kessel den ersten Blockpunkt der Grizzlys landete. Am Ende zeigte jedoch der Tabellenführer, auch dank eines starken Axel Enlunds, seine Klasse und ließ nichts mehr anbrennen. Nach einem Ass von Lars Migge ging der folgende Aufschlag in das Netz, sodass der zweite Satz mit 25:21 erneut verdient an die Lüneburger ging. Der Angriff der GRIZZLYS zeigte sich weiterhin nicht effizient genug und leistete sich vermeidbare Fehler.
Auch im dritten und letzten Satz war das gleiche Muster wie zuvor zu erkennen. Zu Beginn hielten die Grizzlys noch mit, beim Stand von 12:9 für die SVG war noch alles im Rahmen. Anschließend drehten die Hausherren aber auf und bauten den Vorsprung deutlich auf 18:10 aus. Dabei gelang ihn nahezu alles, während die Grizzlys die näherkommende Niederlage nicht verhindern konnten und kaum Gegenwehr fanden. Am Ende war es wie in den Sätzen zuvor ein Aufschlagfehler der Gäste, der den Satz beendete. Deutlich und verdient endete der dritte Satz 25:18. Faktor dafür war erneut die starke Block- und Defensearbeit der SVG, zudem präsentierte sich ihr Angriff überlegter.
Zum wertvollsten Spieler wurde nach dem Spiel Lüneburgs Diagonalangreifer Axel Enlund gewählt. Zudem erhielt Trainer Stein bei seinem vielleicht letztem Auswärtsspiel in Lüneburg Applaus von der ganzen Halle. Nun haben die Giesener etwas Zeit zum Verschnaufen, da das nächste Spiel erst in genau einer Woche, Zuhause gegen Freiburg, ansteht. Trotz der Niederlage rangieren die Grizzlys weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz.

