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In der Handball-Oberliga der Frauen war die SG Börde am Mittwochabend in heimischer Halle gefordert.
SG Börde Handball – SG Zweidorf/Bortfeld 22:22 (11:12).
In der gut besuchten Schellerter Sporthalle erwischten die Börde-Damen einen schlechten Start. Im Angriff fand die SG gegen die physische und kompakte Abwehr der Gäste keine Mittel, produzierte so einige technische Fehler und bekam einfache Gegenstoßtore, sodass es schnell 0:4 stand (4.Spielminute). In der Folge dauerte es, bis die Gastgeberinnen wirklich in das Spiel fanden. Zwar verkürzte Börde-Spielerin Lilly Folger mit zwei Toren am Stück auf 4:6, jedoch stellte die SG aus Zweidorf/Bortfeld anschließend auf 4:9 (16.). Weiterhin scheiterten die Börde-Adler an den technischen Fehlern sowie der Chancenverwertung. Vor der Halbzeitpause steigerte sich das Heimteam etwas, sodass es mit einem knappen 11:12-Rückstand in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer einen ähnlich schwachen Start ihres Teams, als die Gäste auf 11:15 davonzogen. Doch geschlagen geben wollten sich die Börde-Handballerinnen keineswegs. Nachdem Marie Christin Hanel und Folger mit zwei Toren in Folge zum 18:18 ausglichen, brachten sie ihre Mannschaft wenige Minuten später ebenfalls nach zwei Toren am Stück zum 20:19 das erste Mal in Führung (51.). Zudem sah eine Spielerin aus Zweidorf nach einem Foulspiel die rote Karte.
So ging es in eine hektische und spannende Crunchtime, in welcher Saskia Hellberg rund eine Minute vor Ende der Partie per Siebenmeter zum 22:22 ausglich. Die Gäste kamen im darauffolgenden Angriff nicht zu einem Torerfolg, sodass die Börde-Adler die Chance auf den Siegtreffer wahrten. Trotz Ballbesitz und einer Auszeit gelang der Siegtreffer nicht mehr, sodass es bei einem torarmen 22:22-Remis blieb.
Am Ende geht die Punkteteilung für beide Teams in Ordnung, da der SG Börde im Angriff insgesamt zu viele Fehler unterliefen, sie sich aber dennoch beachtlich zurückkämpften, und die Gäste aus Zweidorf/Bortfeld ihre Führung im Verlauf des Spiels nicht entscheidend ausbauten.
Für die SG Börde trafen: Lilly Folger, Saskia Hellberg und Marie Christin Hanel (je 5 Tore), Rika Pape (3), Marie Müller und Marisa Gutsche (je 2).
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Börde-Handballerinnen aber nicht. Bereits am Samstag geht es zum Tabellennachbarn HSG Schaumburg, wo zwei Punkte das Ziel sind, um den Abstand auf die Abstiegsplätze zu vergrößern. Derweil rangiert man mit 10:10 Punkten auf Tabellenplatz sieben.
