Im Kellerduell mit der HSG Nienburg hat der TuS Himmelsthür einen ganz wichtigen Heimsieg gefeiert. Durch den Heimerfolg. sollten sich die Grün-Weißen ihrer Abstiegssorgen entledigt haben-

Das war wie ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Handball-Regionalliga Nord für den TuS Grün-Weiß Himmelsthür. Das Team von Trainer Kilian Kraft setzte sich gegen den Tabellenvorletzten HSG Nienburg nach 60 hartumkämpften Minuten knapp mit 29:27 durch. Die Gäste erwischten den besseren Start. Nach einer Viertelstunde führte die HSG mit 9:6. TuS Trainer Kraft nahm seine erste Auszeit, die Ansprache fruchtete aber erst zwei Minuten später beim Spielstand von 6:11. Der TuS wurde nun in der Abwehr viel stabiler und kam so zu einfachen Toren. Plötzlich lief bei den Gästen nichts mehr zusammen und die Grün-Weißen führten mit 13:11. Ein 7:0-Lauf des TuS legte den Grundstein für den 14:13-Halbzeitstand. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel konnten der Tabellenvorletzte aus Nienburg noch einmal in Führung gehen (17:18). Danach zeigte TuS-Torwart in wichtigen Phasen seine beste Leistung und sorgte für eine erneute Wendung im Spiel. Im Angriff waren es vor allem die Rückraumspieler Simon Oertel, Justus Krumwiede und Florian Most mit ihren Toren für etwas Beruhigung. Apropos Most. Der musste nach einer Kopfwunde mit einem Turban (Titelfoto) weiterspielen. Most biss auf die Zähne und kämpfte sich durch. Der Linkshänder erzielte insgesamt fünf Treffer. Sein Tor zum 25:22 nach 55 Minuten war die Vorentscheidung. Am Ende bejubelten die Himmelsthürer mit ihren 150 Fans einen hart erkämpften 29:27-Heimsieg. Der Erfolg verschafft dem Aufsteiger nun ordentlich Luft im Abstiegskampf der Regionalliga. Sieben Spieltage vor dem Saisonende hat das Kraft-Team 16:26-Punkte auf dem Konto. Der Vorsprung auf den Vorletzten Nienburg beträgt ordentliche sechs Punkte. So können die Himmelsthürer langsam aber sicher vom Tabellenkeller verabschieden.