Präsentiert von:
Autohaus Hermann
Autohaus Hermann in Hildesheim
Zwei deutliche Niederlagen für unsere Hildesheimer Regionalligisten im Handball am vergangenen Wochenende. Einiges also wieder gut zu machen in den kommende Partien auch wenn mit dem SV Beckdorf und dem VfL Hameln zwei anspruchsvolle Gegner vor der Brust stehen.
Foto: Celine Schrader
TuS GW Himmelsthür – SV Beckdorf (Sa., 16:45 Uhr)
Für die Himmelsthürer war das vergangene Wochenende ein Rückschlag: Bei der HSG Nienburg unterlag die Mannschaft von Trainer Kilian Kraft mit 22:38 und das gegen einen Gegner, der zuvor in der Tabelle hinter den Grün-Weißen stand. Nun gilt es, im Heimspiel gegen den SV Beckdorf wieder ein anderes Gesicht zu zeigen, auch wenn der Gegner selbst mit 10:4 Punkten auf dem starken vierten Tabellenplatz rangiert. Eine schwere Aufgabe also, die auf die Himmelsthürer zukommt. Im letzten Spiel gegen den Drittplatzierten MTV Großenheidorn, einen direkten Tabellennachbarn, mussten die Beckdorfer zu Hause eine herbe 29:39 Niederlage hinnehmen. Auch sie haben also vom letzten Spieltag einiges wiedergutzumachen.
Trotz der herben Pleite bleibt die Stimmung innerhalb des Teams positiv. „Die Stimmung ist von der Niederlage nicht beeinträchtigt,“ sagt Trainer Kraft. Die Personallage allerdings bleibt angespannt: „Ich habe vor der Saison gesagt, wir haben nur eine Chance in der Liga zu bestehen, wenn alle Spieler fit und gesund sind.“
Die Ausfälle, aber auch eine Schiedsrichterentscheidung hatten in Nienburg großen Einfluss auf das Spielgeschehen. „Die Ausfälle am letzten Wochenende plus die frühe rote Karte sind nicht zu kompensieren, deshalb können wir das ganz gut einordnen.“ Auch vor der Partie gegen Beckdorf ist noch unklar, wer auflaufen kann. „Stand heute kann ich noch nicht sagen, wer am Samstag auf der Platte steht. Es sind unter der Woche noch krankheitsbedingte Ausfälle dazugekommen.“ Die endgültige Entscheidung fällt erst kurz vor Spielbeginn: „Am Spieltag entscheidet sich, wer im Kader steht und wer nicht.“ Trotz der personellen Sorgen will Himmelsthür vor heimischem Publikum eine Reaktion zeigen und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.
VfL Hameln – SV Alfeld (Sa., 19:00 Uhr)
Auch der SV Alfeld hat nach der 19:29-Niederlage gegen die HSG Schaumburg etwas gutzumachen. In der Partie gegen die frühere Mannschaft ihres Trainers Robin Thiele fehlte den Alfeldern über weite Strecken die Durchschlagskraft. Umso größer ist nun die Motivation, im Derby beim VfL Hameln wieder ein Zeichen zu setzen. Die Aufsteiger aus der Rattenfängerstadt mussten sich am letzten Spieltag dem Spitzenteam TSV Burgdorf II mit 40:34 geschlagen geben, spielen aber ansonsten eine sehr gute Saison. Aktuell rangiert man mit 10:6 Punkten auf einem bemerkenswerten fünften Platz.
„Derby beim VfL Hameln,“ sagt Thiele, „Es ist noch nicht ganz klar, wer in den Kader zurückkehren wird.“ Gleich mehrere Spieler sind angeschlagen. „Pascal Schuldes ist weiter angeschlagen. Bei Collin Dorka und Jan Tydecks steht noch ein kleines Fragezeichen.“
Besonders bitter ist der wahrscheinlich längere Ausfall von Nachwuchsspieler Roman Deinert, der sich am Wochenende wieder am Knie verletzte. „Uns hat die Nachricht erreicht, dass sich Roman Deinert bei der zweiten Herren wieder verletzt hat. Wir wissen noch nicht genau, was es ist, aber es ist extrem schade und tut uns unheimlich weh.“
Thiele lobt den jungen Rückraumspieler ausdrücklich: „Roman ist ein sehr junger, athletischer Spieler, der sich bei uns im Training immer wieder sehr gut eingebracht hat und Spielanteile gesammelt hat.“ Trotz der schwierigen Personallage, denn mit Deinert bricht der nächste Rückraumspieler weg, gibt sich der Coach kämpferisch: „Wir reisen schon mit einem blauen Auge nach Hameln. Das soll aber unserer Motivation und unserem Engagement nicht im Weg stehen.“
Der Plan ist klar: „Wir fahren nach Hameln, weil wir gewinnen wollen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Bei den einen ist es machbarer, bei den anderen weniger machbar.“ Die Vorbereitung läuft wie gewohnt. „Wir bereiten uns ganz normal auf das Spiel vor. Wir wissen, dass auch Fans mit nach Hameln fahren werden, und denen wollen wir die Auswärtsfahrt möglichst angenehm gestalten.“
Der Alfelder Trainer rechnet mit einer besonderen Stimmung: „In Hameln ist immer eine gute Atmosphäre, kleine, aber volle Halle. Ich hoffe, dass wir davon profitieren können.“ Das Ziel ist deutlich formuliert, denn auch beim starken Aufsteiger möchte man aus Alfelder Sicht etwas Zählbares mitnehmen: „Wir wollen auf unsere stabile Abwehr bauen und dann unser attraktives Angriffsspiel zeigen. Hameln steht nicht umsonst da oben aktuell, aber ich glaube schon, dass wir Samstag etwas Zählbares mitnehmen können.“

