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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Die Saison ist vorbei – Zeit, Bilanz zu ziehen. Während beim VfV 06 Hildesheim vieles liegen blieb, konnte Newroz als Aufsteiger überraschen. Bavenstedt hingegen erlebte ein Jahr mit vielen Aufs und Abs. Ein Überblick:
VfV Borussia 06 Hildesheim – Zwischen DFB-Pokal-Euphorie und sportlicher Enttäuschung
Die Saison hätte kaum besser starten können: Nach 47 Jahren durfte der VfV endlich wieder im DFB-Pokal ran – vor imposanter Kulisse. 5.186 Zuschauer strömten ins Friedrich-Ebert-Stadion, sahen 16 mutige Minuten gegen Zweitligist Elversberg, ehe die Grenzen klar aufgezeigt wurden (0:7). Übrigens: Elversberg wurde in der 2. Bundesliga am Ende Dritter und hatte in der Aufstiegsrelegation zur 1. Bundesliga nur knapp gegen Heidenheim das Nachsehen.
Was zunächst wie ein Dämpfer wirkte, steigerte das Hildesheimer Selbstvertrauen: Der VfV 06 startete stark in die Oberliga, blieb fünf Spiele ungeschlagen, führte die Tabelle an und träumte sogar vom Aufstieg.
Doch die Euphorie verpuffte schnell. Zur Winterpause war man nur noch Siebter. Beim EVI-Cup konnte man dann den Titel in einem spannenden Finale gegen Newroz verteidigen. Das Saisonziel von: „Besser als Platz 5“ wurde in „Aufstieg“ verändert.
Die Vorbereitung verlief dann aber schleppend, Unruhe kam auf – und als das Trainerduo Marc Vucinovic/Marcel Hartmann seinen Rückzug ankündigte, wurde ein schneller Schlussstrich gezogen. Ridha Kitar übernahm früher als geplant, konnte aber die Trendwende nicht einleiten. Der VfV verabschiedete sich schnell aus dem Aufstiegsrennen und flog aus dem NFV-Pokal. Somit kein erneuter DFB-Pokal für Hildesheim. Am Ende stand ein enttäuschender 8. Platz, deutlich hinter den Erwartungen. Immerhin: Mit Jo-Willem Tewes (26 Einsätze) spielte sich mal wieder ein Talent in den Vordergrund. Ein Lichtblick in einer Saison zum Vergessen.
SV Newroz Hildesheim – Der Hildesheimer Aufsteiger mit Signalwirkung
Ganz anders die Stimmung bei Landesligist SV Newroz. Als Aufsteiger gestartet, am Ende starker Fünfter – und das mit zeitweisem Kontakt zur Spitze. Die Hinrunde verlief über den Erwartungen, im Winter sorgte der Finaleinzug beim EVI-Cup für weiteres Selbstbewusstsein. Auch wenn die Verpflichtung von Ilhan Kizilhan eher ein PR-Gag war – sportlich überzeugten andere: Antonio Brandt, Erik Henschel und Mahdi Biso waren echte Verstärkungen, Letzterer wurde sogar Torschützenkönig. Die Stimmung im Verein war meist positiv, offensiv wurde attraktiver Fußball geboten – nur vereinzelte Zwischenfälle (z.B. beim Spiel gegen Hemmingen-Westerfeld mit der Auseinandersetzung der Trainer und beim EVI-Cup mit der Auseinandersetzung der Fans) trübten das Bild. Auch der plötzliche Weggang von Stürmer Abdulmalik Abdul warf Fragen auf.
Zwei Derbys gegen Bavenstedt – beide vor über 600 Zuschauern – sorgten dagegen für Highlights. Newroz hat sich in der Landesliga etabliert und sportlich den vielleicht größten Schritt gemacht, auch wenn die Trainingsbedingungen mit unterschiedlichen Trainingsplätzen weiterhin ein großes Problem darstellt.
SV Bavenstedt – Eine Saison mit Auf und Abs
Es war eine Saison mit viel Drama – aber wenig Konstanz. Der Start unter Neu-Trainer Dennis Kleinschmidt verlief holprig. Erst eine Systemumstellung brachte den Umschwung. Im Winter folgte das Hallen-Finale beim Sonnentaler Hallenmasters – doch hinter den Kulissen rumorte es. Als Kleinschmidt über Umwege vom möglichen neuen Trainer erfuhr, trat er kurzerhand zurück, weil nicht mit ihm gesprochen wurde. Michael Jarzombek übernahm, feierte zunächst vier Siege – und sicherte frühzeitig den Klassenerhalt.
Doch am Saisonende brach das Team erneut ein. Fünf Spiele ohne Sieg trübten die Bilanz. Bavenstedt schloss als Zehnter ab – zu wenig für die eigenen Ansprüche. Hinzu kommt: Die Torquote war erschreckend. Kein echter Stürmer, vier Spieler mit je fünf Treffern – das muss sich ändern. Großen Anteil an der Rückrunde hatte der erfahrene Dominik Franke, der jedoch neuer Co-Trainer bei VfV 06 wird und dem Team zur neuen Saison nicht mehr zur Verfügung steht. Es bleibt weiter spannend in Bavenstedt.
Fazit
Newroz ist der Gewinner der Saison aus Hildesheimer Sicht. Der VfV 06 startete spektakulär, scheitert aber an den eigenen Erwartungen – und Bavenstedt kämpfte mit internen Turbulenzen und Offensivproblemen. Drei unterschiedliche Wege – ein gemeinsames Ziel für die neue Saison: Mehr Konstanz, mehr Punkte und vor allem mehr Zuschauer.


