Am Sonntag steht für den HC Eintracht Hildesheim in der 3. Handball-Liga das nächste Heimspiel auf dem Programm. In der heimischen Sparkassen Arena trifft das Team auf den Oranienburger HC, der aktuell tief im Abstiegskampf steckt.

Die Gäste aus Brandenburg reisen als Tabellen-15. mit 12:36 Punkten an und stecken mitten im Abstiegskampf. Punktgleich mit der HSG Ostsee N/G und den Sportfreunden Söhre zählt für den OHC aktuell jeder Zähler im Rennen um den Klassenerhalt. Entsprechend hoch dürfte der Druck auf die Mannschaft von Trainer Damir Eklić sein, der erst seit Februar an der Seitenlinie steht.

Die Saison der Brandenburger verlief bislang alles andere als ruhig. Bereits im November trennte sich der Verein nach nur elf Spielen von Trainer Armands Uscins. Interimsmäßig übernahm Sportvorstand Patrick Lehmann, ehe mit Eklić ein neuer Impuls gesetzt werden sollte. Die Ergebnisse sind bislang durchwachsen: Ein Sieg, ein Unentschieden und mehrere Niederlagen stehen unter seiner Leitung zu Buche. Zuletzt holte der OHC beim 25:25 in Söhre immerhin einen wichtigen Punkt.

Offensiv lebt das Spiel der Gäste vor allem von Rückraumakteur Sebastian Damm, über den viele Angriffe laufen. Insgesamt verteilt sich die Torgefahr aber auf mehrere Schultern, unter anderem im Rückraum und auf den Außenpositionen.

Ganz anders die Ausgangslage bei Eintracht Hildesheim: Nach zwei Siegen in Serie zeigt die Formkurve klar nach oben. Gegen den abstiegsbedrohten Gegner will das Team den nächsten Schritt machen und die Serie ausbauen. Besonders im Fokus wird dabei die Defensive stehen, die den Spielfluss der Gäste früh stören soll.

Offensiv dürfte vor allem der Rückraum gefordert sein, um die kompakte und eher defensiv ausgerichtete Abwehr der Brandenburger zu überwinden. In den vergangenen Spielen konnten zudem die Außenspieler wichtige Impulse setzen – ein Faktor, der auch diesmal eine Rolle spielen könnte. Personell kann Eintracht nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich Jakub Tonar fehlt.

Auch ein Blick auf das Hinspiel macht Mut: Dort setzte sich Eintracht deutlich mit 39:22 durch. Eine ähnliche Dominanz wird zwar schwer zu wiederholen sein, die Rollenverteilung ist jedoch klar.

Mit einem weiteren Erfolgserlebnis will sich Eintracht zudem Selbstvertrauen für die kommende Aufgabe holen: Bereits am nächsten Wochenende wartet auswärts der MTV Braunschweig.