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J.R. Schädlingsbekämpfung
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Wir bieten im Raum Hannover, Hildesheim, Salzgitter, Braunschweig und Wolfsburg zuverlässige Schädlingsbekämpfung, Entrümpelung und Tatortreinigung.
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Die Staffeleinteilungen für die Saison 2026/2027 stehen fest und sorgen weiterhin für reichlich Gesprächsstoff. Während einige Vereine die neue Struktur nach der Fusion der Fußballkreise Hildesheim und Holzminden begrüßen, überwiegt bei anderen die Kritik. Vor allem lange Anfahrtswege und der Wegfall zahlreicher Derbyspiele werden immer wieder angesprochen. Wir haben bei einigen Vereinen nachgefragt.
Zum Nachlesen. HIER gehts zu den beiden Kreisliga-Staffeln.
Zum Nachlesen. HIER geht es zu den drei Kreisklassen-Staffeln.
Für den frischgebackenen Kreisligisten VfL Adensen-Hallerburg überwiegt die Kritik. Trainer Florian Gross kann die Verteilung der beiden Kreisligastaffeln nicht ganz nachvollziehen.
Florian Gross (Trainer VfL Adensen-Hallerburg):
Die Fahrtzeiten in der Kreisliga B stehen in keinem Verhältnis zu den in der Kreisliga A! Bei einer Fusion hätte ich mir da eine etwas andere Aufteilung gewünscht. Mit vier langen Fahrten in den Landkreis Holzminden hätte, glaube ich, jede Mannschaft leben können. So sind es acht lange Fahrten für ein paar Auserwählte, während in der Kreisliga A jetzt alle kurze Wege haben! Sportlich gesehen könnte es eine durchaus ausgeglichene Staffel werden, die hoffentlich trotzdem ihren Reiz hat.
Beim TuSpo Lamspringe fällt das Fazit unterschiedlich aus. Während Kapitän Jannik Becker mit der Einteilung der ersten Mannschaft zufrieden ist, blickt er kritisch auf die Staffel der Reserve.
Jannik Becker (Kapitän TuSpo Lamspringe):
Wir sind mit unserer Staffel für die Erste zufrieden. Einige bekannte Gesichter und auch viele Unbekannte. Von der Fahrerei ist es ja fast ähnlich wie bei der Bezirksliga. Trotz des Abstiegs freuen wir uns auf die neue Kreisligasaison.
Was allerdings völlig unglücklich gelaufen ist, ist die Einteilung bei unserer Zweiten. Kein Derby, keine Nachbarschaftsduelle. Für mich persönlich ein Unding und ziemlich schade. Gerade die Nachbarschaftsduelle bringen viele Zuschauer mit sich.
Noch deutlicher wird Timo Wunnenberg, Trainer der zweiten Mannschaft des TuSpo Lamspringe. Er sieht vor allem die langen Anfahrtswege und den Verlust der Derbys als großes Problem.
Timo Wunnenberg (Trainer TuSpo Lamspringe II):
Die Einteilung für die neue Saison 26/27 sehe ich kritisch.
Ein Kritikpunkt sind die enormen Fahrzeiten. Für einige Auswärtsspiele müssen wir künftig mehr als eine Stunde pro Strecke unterwegs sein.
Darüber hinaus gehen durch die neue Einteilung viele lokale Derbys verloren. Die Derbys machen den Fußball in diesen Spielklassen aber aus.
Mit Sicherheit wird es Spiele geben, die in der Woche angesetzt werden müssen. Für uns Hobbykicker ziemlich problematisch, da wir neben dem Sport Beruf, Familie und private Verpflichtungen unter einen Hut bringen müssen.
Ich kann mir vorstellen, dass die Verantwortlichen von Sibbesse und Eberholzen ähnliche Meinungen haben werden.
Ich stelle die Sinnhaftigkeit dieser Staffel aus unserer Sicht infrage und hoffe, dass sich die Verantwortlichen des NFV über die Einteilung nochmals Gedanken machen und sie überarbeiten werden.
Ganz anders fällt die Meinung beim Aufsteiger SV Blau-Weiß Neuhof II aus. Dort freut man sich auf die neue Liga.
Timo Bauerschaper (Trainer SV Blau-Weiß Neuhof II):
Wir sind vollkommen zufrieden mit der Staffeleinteilung. Wir haben in der vergangenen Aufstiegssaison genug Kilometer mit dem Auto zurückgelegt. Die Kreisliga Hildesheim wirkt recht ausgeglichen. Wir sind gespannt und freuen uns auf die neue Saison!
Mit gemischten Gefühlen blickt Christian Knöbl vom VfL Nordstemmen auf die neue Saison. Er freut sich über kürzere Anfahrtswege, bedauert aber gleichzeitig den Wegfall einiger Derbyklassiker.
Christian Knöbl (Trainer VfL Nordstemmen):
Die Staffeleinteilung betrachte ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ein Vorteil ist natürlich, dass wir uns die teilweise sehr großen Distanzen zu den Auswärtsspielen sparen können. Wirklich schade ist jedoch, dass wir auf die Derbys gegen Elze, Gronau und Adensen-Hallerburg verzichten müssen. Allerdings haben wir uns mental auf beide Möglichkeiten eingestellt, von daher überwiegt weder Freude noch Enttäuschung.
Auch beim SSV Elze sieht man Vor- und Nachteile in der neuen Staffel.
Timo Hauptmann (Co-Trainer SSV Elze):
Ehrlicherweise überrascht uns die Staffeleinteilung jetzt nicht. Wir sind davon ausgegangen, dass wir in die Holzminden-Staffel kommen. Wir wären ehrlich gesagt aber in der Hildesheim-Staffel geblieben, weil die Fahrten meistens kürzer sind. Positiv sind die Nachbarschaftsduelle mit Gronau, Deinsen und Adensen. Schade, dass die Spiele gegen Nordstemmen wegfallen. Wir hoffen natürlich weiterhin auf die Berichterstattung von Sportnews Hildesheim und sind gespannt auf die neuen Mannschaften, die auf uns zukommen.
Eine ähnliche Sichtweise vertritt Patrick Homann vom TSV Giesen II.
Patrick Homann (TSV Giesen II):
Keine großen Überraschungen. Mit 6 Aufsteigern und 1 Absteiger wieder einige „neue“ Gegner in der kommenden Saison. Schade das Emmerke in die andere Staffel gekommen ist und uns so ein Gemeinderderby entgeht.
Sergej Gross vom VfL Giften sieht die Diskussion etwas grundsätzlicher und kann den Ärger einiger Vereine nachvollziehen, blickt aber dennoch positiv auf die eigene Staffel.
Sergej Gross (VfL Giften):
Das Thema beschäftigt derzeit wahrscheinlich einige Vereine. Der Post von Barienrode trifft es ganz gut.
Uns kommt es leider auch so vor, als hätte die sportliche Seite bei den aktuellen Entwicklungen an Stellenwert verloren.
Wir können den Unmut des SC Barienrode daher gut nachvollziehen. Wir haben uns in den letzten Jahren von der 4. Kreisklasse bis in die 1. Kreisklasse hochgearbeitet und jeden Aufstieg sportlich verdient. Umso schwerer ist es nachzuvollziehen, wenn diese Leistungen durch die neue Struktur an Bedeutung verlieren.
Mit der Staffeleinteilung sind wir grundsätzlich zufrieden und freuen uns auf die neue Saison. Positiv ist, dass wir bis auf die Fahrten zum TSV Söhlde und TuS Nettlingen von längeren Auswärtsfahrten weitgehend verschont geblieben sind. Wir freuen uns, wenn der Ball wieder rollt.
Keine Kritik hat dagegen Dennis Martin vom SV Emmerke. Er freut sich vor allem auf viele neue Duelle.
Dennis Martin (SV Emmerke):
Gut zusammengesetzte Staffeln mit vielen neuen Partien, die in der Vergangenheit so nicht stattgefunden haben. Auch 26 Spieltage sind komplett zumutbar. Ich bin komplett zufrieden.
Dass die neue Einteilung nicht nur Nachteile mit sich bringt, betont auch Marius Pientka vom TSV Eberholzen. Trotz der langen Fahrten sieht er die Chance auf einen sportlichen Neuanfang.
Marius Pientka (TSV Eberholzen):
Natürlich war die Staffeleinteilung ein großes Thema bei uns in der Mannschaft. Es ist zwar wirklich ärgerlich, dass wir eine der wenigen Mannschaften sind, die im Holzmindener Kreis untergebracht wurden, aber grundsätzlich war uns ja klar, dass es jemanden treffen muss. Wir haben halt eine geografische Randlage im Landkreis Hildesheim und somit kommt es nicht vollkommen überraschend. Den extremen Fahrtstrecken auf Kreisklassenebene und dem Wegfall vieler Derbys stehen aber auch positive Dinge gegenüber. Viele Leute aus dem Team freuen sich auf andere Gegner und Sportplätze. Und wir als Trainerteam sehen das auch als Unterstützung für einen Neuanfang: Viele neue Spieler, ein neues Trainerteam und neue Gegner.
Der neue Coach von der SG Sibbesse/Westfeld, Benjamin Fredrich, sieht es deutlich kritischer.
Benjamin Fredrich (SG Sibbesse/Westfeld):
Das ein bisschen durchgemischt wird, war uns allen bewusst. Aber für uns SG Sibbesse und auch für meinen TSV Eberholzen hätte es nicht schlimmer kommen können. Für mich auch absolut unverständlich, letzte Saison war gefühlt jedes Spiel ein Derby, jetzt noch genau 1(2).
Wir als kleine Dorf-Vereine müssen echt gucken ob wir überleben können, wir leben von den Sonntagseinnahmen.
Dazu kommen die hohen Spritpreise, und an co2 Emission wurde auch 0,0 gedacht. Ich bin wirklich stinksauer. Längste Auswärtsfahrt 1,5 Stunden. Außer den drei anderen Mannschaften aus unserer Nähe, ist die kürzeste Fahrt 45 Minuten.
Zwei meiner Spieler wohnen in Hannover und einer in Braunschweig, die sind am überlegen jetzt aufzuhören.
Ich werde den Offiziellen auch offen ins Gesicht sagen, dass sie unseren Sport kaputt machen!
Hätte ich das so in diesem Ausmaß vorher gewusst, hätte ich den Trainerjob wahrscheinlich nicht angenommen.
Mit meinem alten Team (SG Banteln/Eberholzen) haben wir uns den Arsch aufgerissen, dass wir als Fünfter aus der 3.Kk aufsteigen. Jetzt wird die 3.Kk einfach aufgelöst. Und auch da ist die Einteilung ein Witz.
Jetzt spielen wir in der 1.KK (2 niedrigste Liga) und haben gefühlt nur Weltreisen. Ich habe immer Bezirksliga und Landesliga gespielt, da hab ich das in Kauf genommen. Aber so….Unfassbar.
Ich gehe davon aus ,das in den nächsten Jahren, vielleicht auch schon sofort, viele dem Fußball den Rücken kehren werden. Leider aber wahrscheinlich zu Recht.







