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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Vorbereitungsspiele sollten nicht überbewertet werden, aber der VfV 06 Hildesheim hat ein gutes erstes Testspiel hingelegt. Gegen den MTV Wolfenbüttel gewannen die Hildesheimer mit 6:0.
Seit zehn Tagen befinden sich die Oberliga-Fußballer des VfV 06 Hildesheim in der Vorbereitungszeit für die kommende Saison. Am Mittwoch stand das erste Testspiel auf dem Programm. Gegen Oberliga-Absteiger MTV Wolfenbüttel gewann der VfV deutlich mit 6:0. Vor zwei Monaten unterlagen die Hildesheimer gegen diese Wolfenbütteler noch mit 2:6. Ein Maßstab ist dieses erste Vorbereitungsspiel der Saison sicher nicht, aber Selbstvertrauen sollte es allemal geben. Bis auf Sean Redemann, Neuzugang Nilavan Prabakaran und Oliver Giesing hatte Trainer Ridha Kitar alle Spieler an Bord. Im Tor konnte Nachwuchs-Torwart Kristers Millers eine erste Duftmarke setzen. Der Torwart, der aus der U19 hochgezogen wurde, konnte sich in der ersten Halbzeit viermal auszeichnen und auch in der zweiten Hälfte hielt Millers seinen Kasten sauber.

Lennart Schulze-Kökelsum, die etatmäßige Nummer eins, wird im nächsten Test bei der U23 des 1. FC Magdeburg 90 Minuten in der Kiste stehen. In der Startelf tauchten mit Elias Beck, Batuhan Kavakli und Mohammed Bengharda drei Neuzugänge beim VfV aus. Beck traf zum zwischenzeitlichen 3:0, Kavakli bereitete das 2:0 von Louis Malina mustergültig vor und Bengharda überzeugte als Rechtsverteidiger mit sehr viel physischer Präsenz. Zum 1:0 traf Stürmer Mahdi Biso. „Für den ersten Test war das ok, aber wir werden das auch nicht überbewerten“, sagte Trainer Kitar in der Halbzeitpause.

Für die zweite Hälfte schickte er neun frische Kräfte auf den Platz. Erik Henschel (für Niklas Rauch) und Yannik Schulze (für Klaas Gatermann) bildeten die neue Innenverteidigung. Die U-19-Kräfte Benjamin Mommertz und Chima Ulonna gaben ihr Herrendebüt. Die Tore erzielten aber die Platzhirsche. Fred Mc Mensah, nach Flanke von Youngster Mommertz, traf zum 4:0 und Schulze fand zu alter Standardstärke zurück. Der Routinier zirkelte zwei Freistöße ins Wolfenbütteler Netz. „Man hat gesehen, dass wir an Qualität dazu gewonnen haben“, sagte Trainer Kitar nach dem Spiel. Überhaupt geht der Coach hoffnungsvoll in die neue Saison. „Wir haben jetzt unsere Innenverteidiger Redemann und Rauch von Anfang an dabei, das wird man merken. Wir werden uns jetzt noch besser mit der Viererkette einspielen und in der kommenden Saison nicht wieder so viele Gegentore kassieren“, sagte der Trainer. In der Spielzeit 2025/2026 waren es 55 Gegentreffer. Das war eindeutig zu viel, für ein Team, das mittelfristig in die Regionalliga möchte. Weil Kitar seinen Innenverteidigern sehr viel Vertrauen schenkt, werden die beiden noch freien Positionen im Kader auch anderweitig besetzt. Ein weiterer Torwart wird noch gesucht und eventuell könnte noch ein Mann die rechte Seite kommen. Das aktuelle Personal hat gegen Wolfenbüttel schon einmal unter Beweis gestellt, dass ordentlich Qualität im Kader vorhanden ist.

