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Betten Raymond Hildesheim
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Seit mehr als 200 Jahren steht Betten Raymond für qualitativ hochwertige Bettwaren, Matratzen, Lattenroste und alles Weitere rund um den gesunden Schlaf.
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Nach vier Siegen in Folge musste sich der SV Bavenstedt am 28. Spieltag der Landesliga gegen einen starken STK Eilvese mit 1:2 (1:2) geschlagen geben.
Hauptschiedsrichter ist nicht da – was nun?
Was sonst häufiger in den unteren Ligen der Fall ist, ereignete sich am gestrigen Samstag Nachmittag in Bavenstedt. Der Schiedsrichter fehlte. Beide Teams wollten dennoch spielen, sodass sich der Bavenstedt-Betreuer und Kreis-Schiedsrichter Marco Selvaggini nach Zustimmung aller Parteien bereit erklärte, das Spiel zu pfeifen. Zudem wurden die beiden angesetzten Linienrichter Djamel Beboucha und Rasty Lars Taleb von einem Vater zum Spiel gefahren, sodass die Partie mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen werden konnte.

Selvaggini gleich im Fokus – torreicher Beginn
Die erste knifflige Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten. Gegen den Tabellenzweiten erwischte die Jarzombek-Elf einen guten Start. In der zwölften Minute kam Rudi Hasso im Strafraum zum Schuss, wurde dabei aber gehalten. Selvaggini entschied berechtigterweise auf Strafstoß. Der SV-Kapitän Tristan Heine trat an und verwandelte zur Führung. Doch der Favorit aus Eilvese, der auf die beiden Topspiele Mohamad Saade und Murat Saglam verzichten musste, hatte eine passende Antwort parat. Innerhalb von sieben Minuten drehte der Tabellenzweite durch Rodi Celik (17.) und Deniz Cicek (24.) das Spiel. Jarzombek auf der anschließenden Pressekonferenz: „Wir sind gut reingekommen. Aber die Gegentore fallen zu früh. Da standen wir blöd da.“

Eilvese lässt weitere Topchancen aus
In der Folge konnte Bavenstedt das Spiel offen gestalten. Auch, weil Eilvese vor dem Tor die gut herausgespielten Torchancen nicht konsequent zu Ende spielte und mit Lyon Raeck ein Torwart im Tor stand, der durch zahlreiche Paraden seine Mannschaft im Spiel hielt. Kurz vor und kurz nach der Pause drängte Eilvese auf das dritte Tor, doch Pfosten, Latte und Raeck waren im Weg.

Gute Bavenstedter-Phase ohne Tor
Ab der 60. Minute hatte der Gastgeber eine gute Phase. So kamen die eingewechselten Mark Liroy Büsing und Delchad Jankir zu guten Tormöglichkeiten, die allerdings das Tor jeweils verfehlten. Weitere Torchancen blieben allerdings Mangelware.
Eilvese spielt die Führung konzentriert über die Zeit
Ein weitere Flanke, die auf den Querbalken tropfte, ließ Bavenstedt weiter hoffen. Doch Eilvese zeigte sich fast ohne Fehler und ließ in der Defensive nichts mehr anbrennen. Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten 1:2-Auswärtserfolg der Gäste, die weiterhin auf den Aufstieg hoffen. Bavenstedter Gerd Celnik sagte in der Pressekonferenz: „Ihr wart die bisher stärkste Mannschaft, die wir hier in Bavenstedt hatten.“ Auch Jarzombek, der seine erste Niederlage hinnehmen musste, gratulierte dem Gegner:
Sie haben verdient gewonnen. Uns ist es leider nicht gelungen, über 90 Minuten frech aufzutreten. Ich ziehe trotzdem den Hut vor meinen Jungs, die sich komplett reingehauen haben.

Ein glücklicher Selvaggini
Nach den genau 95 Minuten sah man einen glücklichen Schiedsrichter, der sein erstes Landesliga-Spiel pfeifen durfte und darüber sehr froh war. Auf Sportnews-Nachfrage, ob denn das Spiel Lust auf weitere Landesliga-Spiele gemacht hat, antwortete Selvaggini:
Ne, da bin ich zu alt für. Es war aber ein richtig schönes Erlebnis und einer meiner Höhepunkte in meiner Karriere. Ich hätte niemals damit gerechnet.

VfV-Trainer Ridha Kitar beobachtet das Spiel
Unter den Zuschauern befand sich übrigens der neue Oberliga-Trainer vom VfV Borussia 06 Hildesheim, der sich die erste Halbzeit anschaute und nach Sportnews-Informationen den Innenverteidiger von Eilvese, Mohammed Bengharda, beobachtete.


