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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Die Fußballer des VfV haben am Samstag beim MTV Wolfenbüttel eine böse 2:6-Klatsche hinnehmen müssen. Der schwache, motivationslose Auftritt könnte für einige Spieler Konsequenzen haben.
Das war schon ein sportlicher Offenbarungseid, den die Fußballer des VfV Borussia 06 Hildesheim am Samstag beim MTV Wolfenbüttel ablegten. Die 2:6-Niederlage beim Abstiegskandidaten machte die Aufstiegshoffnungen des VfV zunichte und noch mehr. Wie die Mannschaft auftrat, lässt die Alarmglocken schrillen. „So können wir uns als VfV nicht präsentieren. Sechs Gegentore nach teilweise haarsträubenden Fehlern sind inakzeptabel“, sagte Omar Fahmy am Montagabend. Der Vorstand Sport kam aus der Mannschaftskabine. Dort gab es, wie nicht anders zu erwarten war, eine Predigt von Trainer Ridha Kitar. Gesprächsinhalte sind nicht bekannt, aber Kitar dürfte die Fehler angesprochen haben und wird an die Ehre seiner Spieler appelliert haben. Auch personelle Konsequenzen sind durchaus möglich. Vielleicht findet sich der ein oder andere Spieler bald in II. Mannschaft wieder. „Wir werden uns in den nächsten Tagen mit dem Wolfenbüttel-Auftritt beschäftigen. Ein weiter so wird es nicht geben“, sagte Fahmy, der, wie auch Präsident Michael Salge und Vorsitzender Achim Balkhoff hinter dem Trainer steht. Der Verein hatte unlängst den Vertrag mit dem Coach um ein weiteres Jahr verlängert. Das war dann auch ein deutliches Zeichen in Richtung der unzufriedenen Spieler, die immer mal wieder gegen den Trainer stichelten. Diese Kicker werden sich im Sommer wohl einen neuen Verein suchen müssen. Bis dahin hat der Verein aber ein klare Erwartungshaltung. „Die Jungs müssen den Verein bestmöglich präsentieren. Die vielen ehrenamtlichen Helfer und die Fans haben solche Leistungen, wie in Wolfenbüttel einfach nicht verdient“, sagte Fahmy. Übrigens mussten die Verlierer von Wolfenbüttel am Montag noch eine Strafrunde um Hohnsensee drehen (Titelfoto). Hoffentlich bekamen die Spieler dabei den Kopf frei, damit sie sich nun auf die letzten Saisonspiele konzentrieren können. Am Donnerstag haben die VfVer die erste Chance zur Wiedergutmachung. Um 19.30 Uhr tritt das Team von Trainer Ridha Kitar beim Lüneburger SK an.
