Am Osterwochenende fanden in der Landesliga Nachholspiele statt. Beide Teams konnten dabei keinen Sieg einfahren.

SV Newroz Hildesheim – 1. FC Wunstorf 6:7 (0:4).
Der Gastgeber verschlief gegen Wunstorf am vergangenen Samstag die ersten 45 Minuten komplett und lag zur Halbzeit mit 0:4 hinten. „Bei Wunstorf hat alles gepasst. Jeder Schuss war ein Treffer“, sagte Adem Cabuk. Der Co-Trainer war mit der Leistung seines Teams im ersten Durchgang überhaupt nicht zufrieden. „Wir waren die erste Hälfte verschlafen, haben dann aber eine gute Reaktion gezeigt!“ Nach dem Seitenwechsel zeigte Newroz ein anderes Gesicht, musste zwar drei weitere Gegentreffer hinnehmen, erzielte selbst auch stolze sechs Tore. So kam das Team auf 6:7 heran und hatte kurz vor Schluss sogar noch die Chance auf den Ausgleichstreffer. Doch Ibrahim Houban scheiterte knapp am Tor. Cabuk nach dem Spiel:

Heute sind nur die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen. Aktuell zeigen wir zwei verschiedene Seiten von uns.

Tore: 0:1 Arlin Sadiku (21.), 0:2 Tugrancan Singin (25.), 0:3+0:4 Arlin Sadiku (27.+39.), 1:4 Mahdi Biso (47.), 1:5 Ioannis Gkegkprifti (51.), 1:6 Berkan Ibrahim Cakir (55.), 2:6 Biso (65.), 3:6 Ibrahim Houban (66.), 3:7 Cakir (71.), 4:7 Erik Henschel (81.), 5:7 Eigentor (84.), 6:7 Daniel Rotenberg (89.).

SV Bavenstedt – TSV Mühlenfeld 0:0.
Gegen den Tabellennachbarn zeigten die Bavenstedter nach einem starken Beginn keine gute Leistung. In den Anfangsminuten hatte das Team von Michael Jarzombek gute Möglichkeiten zur frühen Führung. So scheiterten Jaden Jerome Geschle und Delchad Jankir mit Distanzschüssen am starken TSV-Torwart Gabriel Sokolowski. Für einen Aufreger sorgte dann der Schiedsrichter, der nach einem Foulspiel an Delchad einen Elfmeter für Bavenstedt pfiff. Als sich alle Beteiligten für den Elfmeter positionierten und Bavenstedts Mark Büsing sich sogar schon den Ball zu Recht lag, ging der Schiedsrichter nochmal zum Linienrichter und entschied zur Verwunderung aller auf Freistoß für Mühlenfeld. Der SV-Trainer Michael Jarzombek zu der Situation:

Ich hätte es verstanden, wenn der Schiedsrichter vor dem Foulspiel an Delchad Jankir auf Abseits entschieden hätte. Ich meine nämlich, Delchad stand im Abseits. Aber er hat auf Stürmerfoul entschieden. Das war definitiv nicht der Fall.

So blieb es beim 0:0, ehe die Gäste aus Mühlenfeld stärker wurden. Vor allem über die Außen setzte sich der Gast immer wieder durch. Die beste Aktion konnte Geschle gerade noch so klären, als er den Ball von der Linie kratzte. In weiteren Situationen parierte Jan Arendt sensationell und hielt seine Mannschaft im Spiel. Nach dem Seitenwechsel war Mühlenfeld weiter dem ersten Tor näher als Bavenstedt, die bis auf zwei gute Möglichkeiten über Rudi Hasso nicht viel in der Offensive zustande brachten. Am Ende rettete Arendt den Punkt über die Zeit. Jarzombek:

Ein für uns glücklicher Punkt. Wir haben heute nicht in unser Spiel gefunden, waren sehr träge und nicht spritzig genug.

Bavenstedts Noah Sander (rechts) wird von Mühlenfeld-Spieler Dominik Ernst verfolgt. Fotos: Anton Gebhard