Zum Landesliga-Auftakt kommt der 1. FC Sarstedt gegen Aufsteiger SG Heiligenfelde/Bassum/Süstedt nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Die Fußball-Frauen des 1. FC Sarstedt haben nach dem Abstieg aus der Oberliga einen Umbruch erlebt. Einige Spielerinnen haben aufgehört, einige haben den Verein verlassen. Mit Dirk Hartfiel kam zudem ein neuer Trainer. Die Vorbereitung verlief dann auch ganz vielversprechend. Beim ersten Helo-Sports-Frauencup setzte sich der Landesligist im Finale gegen den Oberligisten PSV Hildesheim im Elfmeterschießen durch. Im Bezirkspokal zogen die Sarstedterinnen durch einen lockeren 7:0-Erfolg gegen Bezirksligist SSV Elze in die nächste Runde ein. Am Sonntag folgte dann der Saisonauftakt in der Landesliga. Mit der SG Heiligenfelde/Bassum/Süstedt war ein Aufsteiger in Sarstedt zu Gast. Die Sarstedterinnen mussten auf Kapitänin und Spielmacherin Sara Kocak verzichten, die im Urlaub weilt.

Der 1. FC bestimmte auch ohne Kocak über 90 Minuten die Partie, am Ende sprang aber nur ein 1:1-Unentschieden heraus. In der ersten Halbzeit verpassten die Sarstedterinnen mehrmals die Führung. Nach dem Wechsel war Elena Reinicke in der 51. Minute zur Stelle und erzielte den erlösenden Führungstreffer. Das Abwehrbollwerk der Gäste war geknackt. Für Beruhigung sorgte das Tor aber nicht, nach einem individuellen Fehler kam die SG zum überraschenden Ausgleich (68.). Danach spielte das Heimteam mit aller Macht nach vorne, wirkte aber zu verkrampft und die SG-Spielerinnen kämpften um jeden Zentimeter und verdienten sich somit auch das Remis. „Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht, weil wir nicht zielstrebig genug waren und unsere Chancen nicht genutzt haben. Zudem haben wir den Gegner mit einem Fehler zum Gegentor eingeladen. Wir müssen jetzt schnell in der Spielklasse ankommen und uns an die kämpferische Spielweise der Gegnerinnen gewöhnen“, sagte Sarstedts Trainer Dirk Hartfiel nach dem Spiel. Personell gibt es Lichtblicke. Kocak kommt demnächst aus dem Urlaub zurück und Sofia Reinicke wird nach der Geburt ihres Sohnes Nio auch bald wieder ins Training einsteigen. Am Sonntag gab es ein Präsent von der Mannschaft für die frisch gebackene Mutter.

Sofia Reinicke freut sich über das Geschenk ihrer Mannschaft.