Präsentiert von:
Betten Raymond Hildesheim
Betten Raymond Hildesheim
Seit mehr als 200 Jahren steht Betten Raymond für qualitativ hochwertige Bettwaren, Matratzen, Lattenroste und alles Weitere rund um den gesunden Schlaf.
Seit mehr als 200 Jahren steht Betten Raymond für qualitativ hochwertige Bettwaren, Matratzen, Lattenroste und alles Weitere rund um den gesunden Schlaf.
Am letzten Spieltag der Kreisliga sind alle Augen in den Tabellenkeller gerichtet. Wer steigt ab und wer hält die Klasse?
TSV Deinsen – SV RW Ahrbergen (So., 14.06., 13 Uhr)
Wenn der TSV Deinsen den bereits feststehenden Aufsteiger SV RW Ahrbergen empfängt, geht es für beide Mannschaften vor allem darum, die Saison mit einem positiven Erlebnis abzuschließen. Während die Gastgeber aktuell den neunten Tabellenplatz belegen und noch von Föhrste auf Rang zehn verdrängt werden könnten, hat Ahrbergen die Chance, mit einem Sieg die Meisterschaft endgültig perfekt zu machen. Das Hinspiel endete torlos mit einem 0:0. RWA-Trainer Kevin Horst möchte die starke Saison seiner Mannschaft mit drei weiteren Punkten krönen:
Natürlich sind auch zum Abschluss nochmal drei Punkte das Ziel. Wir standen so lange ganz oben, da wollen wir jetzt auch bleiben!
Bei dem möglichen Meisterschaftsspiel eine Woche später kann man sicherlich darüber diskutieren, ob Sinn und Zweck vollständig gegeben sind. Man darf nicht vergessen, dass das Spiel die Saison nochmal um eine Woche verlängert und dadurch auch die wohlverdiente Pause eine Woche kürzer ausfällt.
Ansonsten blicken wir auf eine sehr erfolgreiche und positive Saison zurück. Wir haben zum Beginn der Vorbereitung den Aufstieg als Ziel ausgegeben – diesem Druck haben alle Beteiligten standgehalten. Das verdient größten Respekt und darauf können wir alle stolz sein!
Auch beim TSV Deinsen richtet sich der Blick bereits auf den Saisonabschluss. Spielertrainer Sercan Zümrüt, der den Verein nach Sportnews-Informationen im Sommer verlassen wird und mit dem SV Emmerke in Verbindung steht, möchte sich mit seiner Mannschaft gebührend von den eigenen Fans verabschieden:
Wir möchten uns im letzten Heimspiel der Saison mit einem Sieg von unseren Zuschauern verabschieden. Im Anschluss wollen wir die Saison gemeinsam bei einigen kühlen Getränken ausklingen lassen. Wir blicken auf eine lange und intensive Saison mit vielen schönen Momenten für unseren Verein zurück. Das unglücklich verlorene Pokalfinale war sicherlich einer der bittersten Momente der Saison. Dennoch sind wir stolz darauf, das Finale erreicht zu haben. Außerdem wird es einige Veränderungen im Verein geben. Der eine oder andere Spieler wird verdientermaßen seine Karriere beenden oder sich einer neuen Herausforderung widmen.
FSV Algermissen – TSV Föhrste (So., 14.06., 15 Uhr)
Für beide Mannschaften geht es am letzten Spieltag tabellarisch nur noch um kleinere Verschiebungen. Der FSV Algermissen kämpft im Fernduell mit Concordia Hildesheim um den dritten Tabellenplatz und kann unabhängig vom Ausgang der Partie auf eine starke Saison zurückblicken. Erst am Donnerstag mussten sich die Algermissener allerdings deutlich mit 0:7 gegen VfV 06 II geschlagen geben. Der TSV Föhrste rangiert aktuell auf dem zehnten Platz, könnte mit einem Sieg noch auf Rang neun klettern, im ungünstigsten Fall aber auch noch bis auf Platz 13 abrutschen. Föhrste hat dank einer starken Rückrunde nichts mehr mit dem Abstiegskampf zutun. Vor dem letzten Saisonspiel erwartet Paasche jedoch eine schwierige Aufgabe:
Schwieriges letztes Spiel. Wir haben einige Ausfälle verletzungsbedingt und urlaubsbedingt. Das Ziel muss sein, sich über 90 Minuten gegen eine sehr gute Mannschaft zu wehren.
Wie würde ich die Saison bewerten? Wir haben in der Hinrunde viele gute Spiele gemacht, in denen wir uns nicht belohnt haben. In der Rückrunde hat uns Roman mit seiner Konstanz und Qualität im Tor enorm geholfen, genauso wie Toni in der Offensive. Wir haben unsere Chancen effektiver genutzt und defensiv unsere Fehler minimiert. Es war eine ziemlich gute Rückrunde, mit der wir sehr zufrieden sein können.
VfL Nordstemmen – PSV GW Hildesheim (So., 14.06., 15 Uhr)
Im Kellerduell zwischen dem VfL Nordstemmen und dem PSV Grün-Weiß Hildesheim geht es für beide Mannschaften noch um den Klassenerhalt. Die Ausgangslage ist dabei vor allem für die Gäste brisant. Der PSV geht mit zwei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz in den letzten Spieltag. Dort steht aktuell der RSV Achtum. Nordstemmen hat zwar ebenfalls nur drei Punkte Vorsprung auf Achtum, verfügt aber über ein um neun Treffer besseres Torverhältnis und dürfte den Ligaverbleib damit nahezu sicher haben. Das Hinspiel endete 1:1. Dem PSV würde voraussichtlich bereits ein Punkt zum Klassenerhalt reichen, da auch die Hildesheimer über das bessere Torverhältnis gegenüber Achtum verfügen. Gefährlich wird es für die Grün-Weißen vor allem dann, wenn sie in Nordstemmen verlieren und gleichzeitig sowohl der RSV Achtum als auch die Reserve des VfV 06 Hildesheim ihre Spiele gewinnen. Nach dem wichtigen Heimsieg am vergangenen Wochenende blickt Nordstemmens Trainer Chris Knöbl optimistisch auf die Partie:
Natürlich ist der Sieg im vergangenen Heimspiel ein absoluter Brustlöser für alle Beteiligten des VfL Nordstemmen. Der Klassenerhalt ist in greifbare Nähe gerückt, und diesen wollen wir mit einer engagierten Leistung im letzten Heimspiel gegen den PSV untermauern. Aufgrund der durchwachsenen Saison sind wir das unseren Zuschauern schuldig. Außerdem hat es unsere 2. Herren mehr als verdient, durch unseren Klassenerhalt aufsteigen zu können. Wir werden das Spiel also mit vollem Einsatz und einem Nordstemmer Sieg als gestecktes Ziel angehen.
Sollte Algermissen am kommenden Donnerstag im Nachholspiel gegen den VfV punkten, wäre das Thema Klassenerhalt für uns natürlich schon positiv beschieden. Aber im Rahmen der Fairness ist es selbstverständlich, auch im letzten Spiel der Saison alles zu geben. Und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass der ein oder andere Nordstemmer am Donnerstagabend den Weg an die Lucienvörder Allee finden wird.
PSV-Trainer Frank Leitermann war mit dem jüngsten Auftritt seiner Mannschaft ebenfalls sehr zufrieden und blickt zuversichtlich auf die entscheidenden 90 Minuten:
Das war Sonntag wirklich eines unserer besten Spiele. Taktisch und spielerisch hat das meine Mannschaft wirklich gut gemacht.
Ich gehe davon aus und bin davon überzeugt, dass Algermissen am Donnerstag genauso seriös und ernsthaft das Spiel gegen VfV II angehen wird wie Ahrbergen oder Deinsen gegen uns. Geschenkt bekommt keiner etwas und Algermissen kann ja sogar noch Dritter in der Liga werden. Außerdem wird Algermissen es so schnell auch nicht vergessen, in dieser Phase noch unter der Woche ausweichen zu müssen. Ich drücke Algermissen natürlich die Daumen. Algermissen ist ein toller Verein mit einer tollen Mannschaft. In dieser starken Liga oben zu stehen, ist schon eine besondere Leistung. Respekt von meiner Seite an Algermissen für eine starke Saison.
Letztlich konzentrieren wir uns aber auf das, was wir selbst beeinflussen können. Ich schaue auch nicht auf Nordstemmen. Wenn wir alles an Bord haben, haben wir Sonntag auch alles selbst in der Hand. In den letzten Wochen kann ich wieder mehr aus dem Vollen schöpfen. Das sieht man auch sofort an unserer Spielweise und an den besseren Ergebnissen.
Ich hoffe, dass wir Sonntag auswärts so toll unterstützt werden, wie in den letzten Wochen auch zu Hause.
Ich bin jedenfalls insgesamt sehr optimistisch.
Außerdem reden alle von VfV II. Sorsum wird auch ganz sicher gegen Achtum zu Hause gewinnen. Sorsum ist zu Hause eine Macht. Also drücke ich natürlich auch Sorsum die Daumen, damit Achtum hinter uns bleibt.
SC Drispenstedt – SV Alfeld II (So., 14.06., 15 Uhr)
Der SC Drispenstedt empfängt am letzten Spieltag die SV Alfeld II und kann dabei auf eine bereits jetzt außergewöhnlich erfolgreiche Saison zurückblicken. Der zweite Tabellenplatz ist den Gastgebern nicht mehr zu nehmen, der Aufstieg damit bereits gesichert. Mit einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Rot-Weiß Ahrbergen könnte Drispenstedt sogar noch die Meisterschaft feiern. Für zusätzliche Stimmung rund um das letzte Heimspiel sorgt der Verein mit einer Hüpfburg für die Kinder sowie Freigetränken für Fans und Familien. Auch sportlich will die Mannschaft den positiven Abschluss einer starken Spielzeit perfekt machen. Spielertrainer Mahmud Siala formuliert die Ziele für das Saisonfinale klar:
Wir wollen das Spiel am Sonntag gegen gute Alfelder genießen. In der Rückserie ungeschlagen zu bleiben ist das Ziel. Es wird eine Hüpfburg für die Kinder und jede Menge Freigetränke für die Familien und Fans geben. Im Anschluss wird gefeiert und die Mannschaft wird nochmal einen eigenen Saisonabschluss planen.
Die SV Alfeld II reist dagegen ohne großen tabellarischen Druck nach Drispenstedt, kann aber ebenfalls auf eine sehr ordentliche Saison zurückblicken. Trainer Sven Jakob blickt entsprechend zufrieden auf die vergangenen Monate und kündigt dennoch einen engagierten Auftritt im letzten Spiel an:
Wir freuen uns, dass wir die Ehre haben, dem Aufsteiger beim letzten Spiel Paroli bieten zu können. Wir fahren da aber nicht hin, um ihnen drei Punkte zu schenken. Die letzten Spiele gegen Drispenstedt verliefen aus unserer Sicht sehr positiv, entweder Remis oder sogar ein Sieg für uns. Auch jetzt wollen wir wieder etwas mitnehmen. Im besten Fall knacken wir mit einem Sieg die 50-Punkte-Marke.
Insgesamt war es für uns eine unglaublich starke Serie. Vor der Saison hätte uns kaum jemand auf Platz fünf oder sechs eingeschätzt. Gerade in der Hinserie haben wir sehr überrascht. Wir konnten einige junge Spieler sehr gut weiterentwickeln, was ja immer unser Hauptziel ist. Chapeau an meine Mannschaft – es war in jeglicher Hinsicht unsere erfolgreichste Saison seit Langem mit der zweiten Mannschaft. Wir freuen uns jetzt auf die verdiente Sommerpause, um dann im nächsten Jahr wieder in der neuen Liga voll angreifen zu können.
FC Concordia Hildesheim – VfV Borussia 06 Hildesheim II (So., 14.06., 15 Uhr)
Alle Augen richten sich am letzten Spieltag auf das Hildesheimer Derby zwischen dem FC Concordia und der zweiten Mannschaft des VfV Borussia 06. Vor allem der Abstiegskampf rund um den VfV II wurde im Vorfeld bereits ausführlich thematisiert, nachdem das Team als Tabellenletzter den bis dahin Viertplatzierten aus Algermissen überraschend mit 7:0 besiegen konnte und damit die Rote Laterne an den RSV Achtum abgeben musste. Für VfV 06 II geht es weiter um den Klassenerhalt: Mit einem Sieg könnte die Mannschaft den Verbleib in der Kreisliga sichern. Dabei ist davon auszugehen, dass auch bei Concordia erneut zahlreiche Spieler aus dem Regionalliga-Kader zum Einsatz kommen werden. Die Gastgeber stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und können diesen im Fernduell mit Algermissen noch verteidigen, auch wenn es tabellarisch ansonsten um nicht mehr allzu viel geht. Beide Teams sind punktgleich, Concordia verfügt allerdings über das bessere Torverhältnis. Concordia-Kapitän Danino Laubinger blickt dem Derby entsprechend konzentriert entgegen:
Die Gäste werden im Derby nochmal alles raushauen und benötigen unbedingt einen Sieg, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Selbstverständlich werden wir auch das letzte Spiel wie jedes andere angehen und werden nochmal die letzten Kräfte bündeln, um nach einer durchwachsenen Rückrunde die Saison erfolgreich zu beenden.
Vor allem wollen wir uns nicht schon vorher die Laune vermasseln lassen, denn nach dem Spiel lädt der Verein zum Saisonabschluss auf der Terrasse ein und wir schauen gemeinsam das WM-Auftaktspiel der Nationalmannschaft.
TuS Lühnde – 1.FC Sarstedt (So., 14.06., 15 Uhr)
Im Duell zwischen dem Tabellenelften TuS Lühnde und dem Sechsten 1. FC Sarstedt geht es am letzten Spieltag für beide Mannschaften tabellarisch nur noch um Nuancen. Lühnde kann je nach Ausgang der übrigen Partien noch ein bis zwei Plätze nach oben klettern, im ungünstigen Fall aber auch noch einen Rang verlieren. Ähnlich sieht es beim 1. FC Sarstedt aus, der sich ebenfalls noch leicht verbessern oder verschlechtern kann. Für zusätzliche Spannung sorgt der Kampf um die Torjägerkanone: Sarstedts Angreifer Adris Jankir steht aktuell bei 22 Treffern, dicht gefolgt von Drispenstedts Mahdy Kawar mit 21 Toren. Beim TuS Lühnde blickt Spieler Felix Henning zufrieden auf die Saison zurück:
Nach dem Klassenerhalt in letzter Sekunde im vergangenen Jahr wollten wir in dieser Saison frühzeitiger nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben – das Ziel haben wir relativ souverän erreicht. Von daher sind wir grundsätzlich zufrieden mit der Saison. Wir hatten immer wieder eine andere Mannschaft auf dem Feld und konnten teilweise nur mit Unterstützung der zweiten Mannschaft eine spielfähige Truppe auf den Rasen schicken, sodass man ehrlich sagen muss, dass nicht wirklich viel mehr möglich gewesen ist. Wir wissen, an was wir für die neue Saison arbeiten müssen und wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen.
Das Ziel für Sonntag ist klar: drei Punkte im letzten Heimspiel und dann gemeinsam Deutschland anfeuern.
Auch der 1. FC Sarstedt möchte sich mit einem positiven Ergebnis aus der Saison verabschieden. Trainer Felix Scharschuch zieht ein gemischtes Fazit:
Wir wollen zum letzten Spiel nochmal in der Mannschaftskonstellation einen positiven Saisonabschluss finden und uns mit einem Sieg aus der Saison verabschieden.
Alles in allem ist es eine durchwachsene Saison. Wir als Trainerteam sind mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden. Wir haben nach den Abstiegen eine komplett neu zusammengewürfelte Mannschaft übernommen, die zum Ende hin fußballerisch absolut konkurrenzfähig war. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass mit Konstanz mehr drin gewesen wäre. Letztendlich haben wir unser vorher intern ausgemachtes Ziel erfüllt: eine stabile Mannschaft geformt, die lange im Aufstiegsrennen mit dabei war.
SV Teutonia Sorsum – RSV Achtum (So., 14.06., 15 Uhr)
Während es für den SV Teutonia Sorsum im letzten Saisonspiel sportlich um nichts mehr geht und der achte Tabellenplatz bereits feststeht, steht für den RSV Achtum ein echtes Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Als Tabellenletzter braucht Achtum zwingend einen Sieg und ist gleichzeitig auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen. Im Hinspiel setzte sich Achtum mit 3:1 durch. Sorsum-Spieler Louis Diedrich blickt auf eine insgesamt ordentliche Saison zurück und möchte sich mit einem Erfolgserlebnis verabschieden:
Wir möchten gewinnen, wie in jedem Spiel. Besonders im letzten Heimspiel der Saison, wo wir im Anschluss mit den Zuschauern noch zusammen Zeit verbringen möchten.
Ich denke, wir können mit der Saison zufrieden sein. Besonders in der Rückrunde hatten wir immer wieder personelle Probleme und das hat uns leider noch den ein oder anderen Punkt gekostet. Gerade gegen die Teams im oberen Tabellendrittel waren die Spiele immer sehr eng und das zeigt das Potenzial der Mannschaft. Ich freue mich auf einen hoffentlich positiven Abschluss am Sonntag und dann auf die wohlverdiente Sommerpause für die Jungs.
RSV-Trainer Steven Grzybowski richtet den Blick trotz schwieriger Ausgangslage klar auf das eigene Spiel und den möglichen Klassenerhalt:
Wir gehen das Wochenende fokussiert an. Die Vorbereitung ist darauf ausgerichtet, unsere Stärken zu nutzen: kompakte Verteidigung, schnelle Konter und eine klare Spielidee. Die Jungs brennen darauf, alles reinzulegen und sich selbst zu belohnen für die harte Saison als Aufsteiger in die Kreisliga.
Ob der Klassenerhalt in eigener Hand ist oder nicht – das Spiel VfV II gegen Algermissen am Donnerstag wird maßgeblich, aber wir kontrollieren, was in unserer Macht steht: unsere Leistung am Sonntag. Wir trainieren am Donnerstag, um auf Sonntag gegen Sorsum vorbereitet zu sein. Aber wir verfolgen das Spiel aufmerksam im Hintergrund.

Spvgg. Hüdd.-Machtsum – SSV Elze (So., 14.06., 15 Uhr)
Im letzten Saisonspiel geht es für beide Mannschaften tabellarisch nur noch um geringe Verschiebungen. Die SpVgg. Hüddessum-Machtsum hat den siebten Tabellenplatz bereits sicher, könnte mit einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage des 1. FC Sarstedt jedoch noch auf Rang sechs klettern. Der SSV Elze steht als Zwölfter ebenfalls im gesicherten Mittelfeld, wobei sowohl ein leichter Sprung nach oben als auch ein Abrutschen noch möglich ist. Das Hinspiel endete 1:1. HüMAX-Manager Alex Aue zieht nach einer durchwachsenen Saison ein ehrliches Fazit:
Unsere Saison ist rückblickend sehr durchwachsen zu beurteilen. In der Hinrunde standen zu viele Unentschieden zu Buche – acht an der Zahl –, was dazu geführt hat, dass der Abstand zur Spitzengruppe schon sehr früh sehr deutlich war und das gesteckte Ziel, sich über die Saison hinweg in der Spitzengruppe festzusetzen, einen ersten Dämpfer erhielt.
Nach dem überragenden Start in die Rückrunde – fünf Siege in Folge – war man sogar wieder in Schlagdistanz. Leider wurden in der Folge erneut zwei sogenannte ‚Pflichtsiege‘ nicht geholt – die Heimspiele gegen Sorsum und Lühnde gingen verloren –, sodass spätestens zu diesem Zeitpunkt klar war, dass der Zug in die Spitzengruppe abgefahren war.
Die Gründe dafür waren vielschichtig. Der Hauptgrund war der längerfristige Ausfall von Leistungsträgern, aber auch andere Punkte, die besprochen werden müssen.
Auch beim SSV Elze richtet sich der Blick bereits auf den Saisonabschluss. Co-Trainer Timo Hauptmann blickt auf ein schwieriges, aber am Ende versöhnliches Jahr zurück:
Für das letzte Spiel nehmen wir uns nicht mehr speziell etwas vor. Es wird für einige ein echt schwieriges Spiel, aber wir versuchen, das Beste draus zu machen.
Die Saison war schwierig für uns, wir mussten viele Abgänge, auch kurzfristige, verkraften. In der Hinrunde hatten wir zudem viele Verletzungen. Insgesamt sind wir mit der Rückrunde aber zufrieden, wir waren deutlich konstanter in den Leistungen und kompakter in der Defensive. Deshalb haben wir auch zurecht frühzeitig die Klasse gesichert.








