Nach dem direkten Wiederabstieg aus der Oberliga hat der 1. FC Sarstedt die Weichen für die Zukunft gestellt.

Dirk Hartfiel übernimmt zur neuen Saison die Frauenmannschaft des FCS und soll den Neustart in der Landesliga gestalten. Er tritt die Nachfolge von Stephan Pietsch an.

Die Sarstedterinnen blicken auf eine enttäuschende Spielzeit zurück. Nur ein Jahr nach dem großen Erfolg des Doubels aus Landesliga-Meisterschaft und dem Gewinn des Bezirkspokals folgte der direkte Wiederabstieg aus der Oberliga Niedersachsen. Mit lediglich 13 Punkten aus 26 Spielen blieb der 1. FC Sarstedt deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Nun soll Hartfiel der Mannschaft neues Selbstvertrauen geben und den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen.

Der neue Trainer bringt reichlich Erfahrung mit nach Sarstedt. Der verheiratete Familienvater arbeitet hauptberuflich als Heimleiter eines Pflegeheims und verfügt über die Trainer-B-Lizenz sowie eine Torwarttrainer-Lizenz. Seit 1998 ist er als Trainer tätig und sammelte in den vergangenen Jahrzehnten umfangreiche Erfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen des Fußballs.

Im Frauenbereich war Hartfiel bereits auf Regionalliga-, Oberliga- und Landesliga-Niveau tätig. Zu seinen Stationen zählen unter anderem der TSV Limmer und der HSC Hannover. Darüber hinaus arbeitete er im leistungsorientierten Juniorenfußball bei Vereinen wie TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, SV Ramlingen/Ehlershausen und SV Arminia Hannover. Zuletzt war er im Herrenbereich beim TSV Mariensee/Wulfelade aktiv.

Der Kontakt zum 1. FC Sarstedt kam dabei auf ungewöhnlichem Wege zustande. „Eine Spielerin hatte Kontakt zu mir aufgenommen“, berichtet Hartfiel gegenüber Sportnews Hildesheim.

Anschließend sei die Entscheidung schnell gefallen.

Sarstedt hat ein gutes Gesamtpaket im Frauenfußball aufgebaut.

sagt der neue Coach, der großes Potenzial im Verein sieht.

Für die kommende Saison setzt Hartfiel zunächst auf Stabilisierung statt auf große Zielsetzungen. Nach dem Abstieg gehe es vor allem darum, die Mannschaft wieder aufzubauen.

Die Mannschaft muss nach dem Oberligaabstieg wieder gefestigt werden und das Selbstvertrauen zurückbekommen.

erklärt der Trainer.

Gleichzeitig kündigt er einen behutsamen Neuaufbau an.

Wir wollen einen kleinen Neuaufbau schaffen und im Verlauf der Saison schauen, wofür es dann reicht.

beschreibt Hartfiel seine Herangehensweise.

Beim 1. FC Sarstedt hofft man nun, nach der schwierigen Oberliga-Saison wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. Mit einem erfahrenen Trainer an der Seitenlinie und einer Mannschaft, die sich nach dem Abstieg neu sortieren muss, beginnt in der Landesliga ein neues Kapitel.