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Die Hildesheim Invaders haben auch ihr fünftes Saisonspiel in der effect® Energy German Football League gewonnen. Beim „Salute to Service Gameday“ setzten sich die Hildesheimer vor 983 Zuschauern im Helios Homefield nach einem intensiven und bis zur letzten Sekunde spannenden Duell mit 23:20 (7:7/7:10/7:3/2:0) gegen die Kiel Baltic Hurricanes durch.
Dabei erwischten die Gäste aus Schleswig-Holstein den besseren Start. Quarterback PJ Settles fand früh Till Nowaczyk über 43 Yards zum ersten Touchdown der Partie, sodass Kiel mit 7:0 in Führung ging. Die Antwort der Invaders ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nelson Hughes führte seine Offense über das Feld und bediente Lennart Stukenborg zum 7:7-Ausgleich.
Auch im zweiten Viertel blieb die Partie ausgeglichen, allerdings mit leichten Vorteilen für die Gäste. Ein Field Goal von Anousheh Fulford sowie ein weiterer Touchdown-Pass von Settles auf Klaas Sengstacke sorgten für eine 17:7-Führung der Hurricanes. Kurz vor der Pause verkürzten die Invaders jedoch erneut: Hughes fand Philipp Dolezal zum 14:17-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel blieb Kiel zunächst tonangebend und erhöhte durch ein weiteres Field Goal auf 20:14. Doch die Invaders kämpften sich zurück ins Spiel. Die Defensive stabilisierte sich zunehmend und setzte die Gäste stärker unter Druck, während Quarterback Hughes in der Offensive die entscheidenden Akzente setzte.
Der Wendepunkt folgte im dritten Viertel: Sechs Sekunden vor der Pause fand Hughes tief Paul Terjung, der einen 48-Yard-Touchdown zur ersten Hildesheimer Führung des Spiels vollendete. Nach dem Extrapunkt stand es 21:20 – das Stadion war endgültig da.
Im Schlussviertel entwickelte sich ein defensiver Krimi. Beide Teams schenkten sich nichts, ehe die Invaders-Defense die entscheidende Szene erzwang: Ein misslungener Snap der Kieler in der eigenen Endzone führte zu einem Safety, zwei Punkte und die 23:20-Führung für Hildesheim.
Diese knappe Führung verteidigten die Invaders in der Schlussphase mit großer Leidenschaft und brachten den fünften Sieg im fünften Spiel über die Zeit. Besonders die Defensive steigerte sich im Verlauf der Partie deutlich und entschied das Spiel in den entscheidenden Momenten. Head Coach Marcus Herford lobte nach der Partie vor allem die Moral seines Teams:
„Kiel hat uns heute alles abverlangt. Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber Charakter bewiesen und einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen.
Mit der makellosen Bilanz von 5:0 Siegen gehen die Invaders nun in eine kurze Pause, bevor das nächste Highlight wartet: Am 20. August empfangen sie im Friedrich-Ebert-Stadion den amtierenden Deutschen Meister aus Potsdam zum „Fasten Your Seatbelt Gameday“.



