Am vergangenen Dienstag musste sich der Verfolger VfR Germ. Ochtersum II gegen den SV Bavenstedt II mit 2:5 geschlagen geben. Durch die Niederlage ist klar: Die SG Giesen/Ahrbergen ist der vierte und damit letzte Aufsteiger in der Staffel A.

Nachdem die drei erste Aufsteiger, die SG Schellerten/Oedelum/Ottbergen, SV Bavenstedt II und FC Ruthe relativ schnell feststanden, lieferte sich die SG Giesen/Ahrbergen und der VfR Germ. Ochtersum II einen Zweikampf um den letzten verbleibenden Platz ab. Die besseren Karten hatte die Spielgemeinschaft, die allerdings nach den Pleiten gegen Harsum II und eben Ochtersum II zuletzt schwächelten.

Doch am vergangenen Dienstagabend verlor Ochtersum II gegen den SV Bavenstedt II das letzte Nachholspiel. Damit steht fest. Die SG Giesen/Ahrbergen steigt als vierte Mannschaft aus der Staffel A in die Kreisliga auf. SG-Trainer Patrick Homann:

Vor der Saison hätte wahrscheinlich niemand damit gerechnet, dass wir am Ende wirklich um den Aufstieg mitspielen und ihn sportlich auch erreichen. Umso größer ist natürlich der Stolz auf die Mannschaft.

Seine Mannschaft und er verfolgte das Spiel in Ochtersum:

Natürlich ist es immer schöner, so etwas aus eigener Kraft in einem eigenen Spiel perfekt zu machen und danach direkt gemeinsam zu feiern. Aber das werden wir definitiv noch nachholen.

In den letzten Wochen machte sich während des Aufstiegsrennen das Gerücht breit, dass die Spielgemeinschaft nicht in die Kreisliga aufsteigen kann, da Ahrbergen die Spielgemeinschaft auflösen will uns sich der SG Förste/Hasede anschließen will. Demnach würde es zu einer Trennung kommen und die mögliche Mannschaft TSV Giesen II könnte nicht in die Kreisliga aufsteigen. Homann:

Zur kommenden Saison gibt es aktuell noch Gespräche, weil die Situation rund um die bisherige Spielgemeinschaft noch nicht abschließend geklärt ist. Unsere Verantwortlichen sind dazu im Austausch mit den zuständigen Stellen. Die Mannschaft und der Verein hoffen natürlich, dass der sportlich erreichte Aufstieg auch wahrgenommen werden kann. Verdient hätte es die Mannschaft aus meiner Sicht definitiv.

Unabhängig davon bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft und auf den gesamten Verein. Wie die Jungs diese Saison angenommen und über die komplette Runde durchgezogen haben, ist nicht selbstverständlich. Jetzt drücken wir zusätzlich unserer 1. Herren die Daumen, dass sie den nächsten Schritt Richtung Landesliga ebenfalls schaffen.