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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Finaltag im Hildesheimer Kreispokal. Am Pfingstmontag um 15 Uhr treffen der TSV Deinsen und der SC Drispenstedt im Kreispokal-Endspiel auf dem Sportplatz in Grünenplan aufeinander.
TSV Deinsen – SC Drispenstedt (Mo., 25.05., 15 Uhr)
Im Vorfeld hatte der Finalort für einige Diskussionen gesorgt, da sich viele Fans und auch die Teams selbst ein Endspiel näher an Hildesheim gewünscht hätten. Mittlerweile richtet sich der Fokus bei beiden Mannschaften jedoch voll auf das Sportliche. Denn unabhängig vom Austragungsort haben sich beide Teams den Einzug ins Finale mit starken Leistungen absolut verdient. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Hans Brozio. Unterstützt wird er dabei von seinen Assistentinnen Marie Winnefeld und Anna Kulijeva.
Der Weg ins Finale und die aktuelle Ligasituation
Vor allem der Weg des TSV Deinsen ins Finale hatte es dabei in sich. Bereits in der ersten Runde zeigte die Mannschaft beim 8:1 gegen den FC Hohe/Brökeln ihre Offensivqualitäten. Es folgte ein spektakuläres 5:4 gegen die SG Langenholzen/Sack, ehe auch das 5:3 gegen die SG Lenne/Wangelnstedt II torreich ausfiel. Spätestens ab dem Achtelfinale bewies der TSV dann aber auch große Mentalität und Nervenstärke. Zunächst setzte sich Deinsen knapp mit 1:0 gegen den 1. FC Sarstedt durch, anschließend gewann man im Viertelfinale ein dramatisches Elfmeterschießen mit 6:5 gegen den SC Harsum II. Im Halbfinale wartete dann mit dem TSV Holenberg sogar der Tabellenführer der Kreisliga Holzminden, doch erneut behielt Deinsen vom Punkt die Oberhand und zog mit einem 5:2 nach Elfmeterschießen ins Endspiel ein.
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Auch der SC Drispenstedt spielte sich mit starken Leistungen verdient ins Finale. Nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen die zweite Mannschaft der SV Ambergau Bockenem II folgte ein souveränes 6:0 gegen die SG Frankenfeld. Für ein erstes großes Ausrufezeichen sorgte Drispenstedt anschließend mit dem 2:1-Erfolg gegen Kreisliga-Spitzenreiter SV RW Ahrbergen. Auch danach blieb der SC souverän. Im Achtelfinale gewann die Mannschaft mit 2:0 gegen TuSpo Schliekum II, ehe im Viertelfinale der Vorjahresfinalist Spvgg. Hüddessum/Machtsum deutlich mit 5:0 bezwungen wurde. Im Halbfinale entwickelte sich dann ein echter Pokalkrimi gegen den SV 06 Holzminden, den Drispenstedt schließlich mit 6:5 im Elfmeterschießen für sich entschied.
Auch in der Liga spielt der SC Drispenstedt bislang eine starke Saison. Mit 56 Punkten rangiert die Mannschaft aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der Kreisliga und steht damit dicht vor dem Aufstieg in die Bezirksliga. Der TSV Deinsen befindet sich mit 33 Punkten dagegen im gesicherten Mittelfeld auf Rang neun. Dennoch dürfte die Favoritenrolle im Finale nur bedingt eine Rolle spielen, denn Pokalspiele schreiben bekanntlich ihre eigenen Geschichten.
Hochmotiviert ins Finale, doch der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze
SC-Trainer Mahmud Siala blickt voller Vorfreude auf das Endspiel: „
Ein Pokalfinale ist ein absolutes Highlight für jeden Fußballer. Solche Spiele bleiben ein Leben lang im Kopf.“ Die Vorbereitung verlaufe dabei trotz der besonderen Bedeutung gewohnt fokussiert: „Die Vorbereitung auf das Spiel ist aber wie sonst auch, die Jungs geben Vollgas beim Training und sind fokussiert. Es sind, Stand heute, auch alle Spieler dabei.
Auch die Unterstützung der eigenen Fans soll ein wichtiger Faktor werden.
Wir werden mit einigen Fans gemeinsam im Bus anreisen und es werden hoffentlich viele weitere nachkommen“, erklärt Siala.
Die bisherigen Ligaduelle gegen Deinsen spielen für ihn dagegen keine Rolle:
Die Spiele aus der Saison gegen Deinsen fallen in einem Pokalfinale absolut nicht ins Gewicht. Wir werden alles reinwerfen, um den Pokal nach Drispenstedt zu holen.
Auch auf Seiten des TSV Deinsen ist die Vorfreude riesig. Trainer Sercan Zümrüt sieht seine Mannschaft bereit für das große Finale:
Wir sind voller Vorfreude auf das Pokalfinale. Beide Mannschaften haben sich verdientermaßen für das Endspiel qualifiziert.“ Besonders der schwierige Turnierweg mache seine Mannschaft stolz: „Wir hatten dabei sechs Auswärtsspiele und besonders die beiden Siege gegen die Topteams aus Sarstedt und Holenberg haben gezeigt, dass wir jeden schlagen können mit der richtigen Einstellung.
Trotz der beiden Niederlagen gegen Drispenstedt in der Liga glaubt Zümrüt an die Chance seiner Mannschaft:
Natürlich wollen wir jetzt auch das Finale gewinnen. Wir haben in der Liga beide Spiele gegen Drispenstedt verloren, aber gerade das Hinspiel hat gezeigt, dass der wahrscheinliche Bezirksliga-Aufsteiger auch zu knacken ist.“ Zudem sieht der Trainer seine Mannschaft aktuell in guter Verfassung: „Unser Team ist in guter Form und alle Leistungsträger stehen uns im Finale zur Verfügung. Der Last-Minute-Ausgleich gegen Alfeld war gut für die Moral und hat gezeigt, dass wir bereit sind, bis zum Abpfiff alles reinzuhauen.
Auch Zümrüt äußerte sich noch einmal zum diskutierten Austragungsort:
Auch wenn der Finalort nicht optimal für zwei Hildesheimer Mannschaften ist, wird das Spiel den verdienten Zuspruch bei den Fans haben und der Veranstalter ein guter Gastgeber für das Event sein.
Alles ist also angerichtet für ein echtes Fußballfest. Zwei Mannschaften, die sich ihren Finaleinzug hart erarbeitet haben, zwei Fanlager und die Aussicht auf einen emotionalen Pokalnachmittag versprechen ein packendes Endspiel in Grünenplan. Es bleibt für beide Mannschaften zu wünschen, dass das Finale auch zuschauertechnisch vor einer angemessenen Kulisse ausgetragen werden kann.


