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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Das Kreispokal-Finale sorgt schon vor dem Anpfiff für Diskussionen. Nach Informationen von Sportnews Hildesheim wird das Endspiel zwischen dem SC Drispenstedt und dem TSV Deinsen in Grünenplan ausgetragen, obwohl beide Finalisten aus dem Kreis Hildesheim kommen.
Während die Ligen nach der Fusion erst zur kommenden Saison zusammengelegt werden, wurde der Kreispokal bereits in dieser Spielzeit gemeinsam ausgespielt. Für den Austragungsort können sich die Vereine wie in jedem Jahr drauf bewerben. Den Zuschlag für den Kreispokal hat wohl der TuSpo Grünenplan erhalten.
Für Unverständnis sorgt nun die Tatsache, dass sich mit dem SC Drispenstedt und dem TSV Deinsen zwei Hildesheimer Mannschaften für das Finale qualifiziert haben. Im vergangenen Jahr kamen beim Kreispokal-Endspiel in Hildesheim bei Concordia rund 800 Zuschauer. Viele befürchten nun deutlich geringere Zuschauerzahlen aufgrund der langen Anreise.
Deinsens Trainer Sercan Zümrüt findet deutliche Worte:
„Es haben etliche Zuschauer schon angekündigt nicht anzureisen. In Hildesheim hätten die Zuschauer sogar mit dem Fahrrad anreisen können. Man will hier einfach nicht nachgeben. Vielleicht wäre ein Boykott die richtige Antwort auf das sture Verhalten seitens des Verbands.
Weiter kritisiert Zümrüt die Planung des Verbandes:
„Man hat hier einfach nicht vorausschauend geplant. Jetzt müssen die Vereine wieder drunter leiden, statt einfach mal den Stolz beiseite zu legen und im Sinne aller Beteiligten zu handeln, weicht man von der Spielstätte in Grünenplan nicht ab. Wieso hat man nicht einfach die Halbfinal-Partien abgewartet und dann eine Entscheidung getroffen? Es handelt sich hier schließlich um zwei Hildesheimer Vereine. Ein Hildesheimer Finale.“
Im Halbfinale des Kreispokals hatten sich sowohl der SC Drispenstedt, als auch der TSV Deinsen im Elfmeterschießen gegen SV 06 Holzminden bzw. TSV Holenberg durchgesetzt.
Auch Drispenstedts Spielertrainer Mahmud Siala zeigt wenig Verständnis für die Entscheidung:
„Für uns ist es absolut nicht nachvollziehbar, warum man das Spiel in Grünenplan ansetzt. Ich habe an demselben Abend mit Sercan vom TSV Deinsen gesprochen und wir waren uns beide einig, dass wir das Spiel in Hildesheim austragen wollen. Da sprechen wir eine Sprache und das haben wir den Verantwortlichen mitgeteilt.“
Siala ergänzt:
„Man hätte von vornherein drei Spielorte festlegen müssen, um alle möglichen Szenarien abzudecken oder das Halbfinale abwarten müssen. Leider wurde darauf nicht eingegangen, was wir sehr bedauern. Beide Teams haben es verdient vor einer großen Kulisse zu spielen.“
Und weiter:
„Unter Berücksichtigung des Fahrtweges und der aktuellen Spritpreise werden die Zuschauerzahlen nicht hoch sein, was einem Finale dann leider nicht die verdiente Anerkennung gibt. Wir hoffen sehr, dass wir alle gemeinsam, mit dem NFV, einen neuen Spielort finden.“
Andreas Wiese, der erste Vorsitzenden des NFV-Kreis Hildesheim-Holzminden, verteidigte die Entscheidung: „Die Vereine konnten sich bewerben und wir haben vor den Halbfinals die Entscheidung getroffen, das Spiel in Grünenplan auszutragen. Für den SC Drispenstedt ist die Fahrt nun etwas weiter, das ist bedauerlich. Durch die Kreisfusion wollten wir beim Pokalfinale aber auch das Grünenplaner Interesse berücksichtigen!“



