Die Hellas-99-Jungs Matti Engelhardt und Jarne Zoll sammeln erstmals internationale Erfahrung

BU: Sind stolz auf ihre Medaille: Die beiden U12-Wasserballer Matti Engelhardt und Jarne Zoll waren in Spanien im Einsatz. Foto: rwe

Gerade elf Jahre alt und schon international im Sport unterwegs. Das können nicht viele von sich behaupten, die Hellas-99-Wasserballer Jarne Zoll und Matti Engelhardt aber schon. Die beiden U12-Spieler reisten mit der Landesauswahl aus Niedersachsen zum internationalen Happy-Baby-Water-Ball (HaBaWaBa)-Turnier nach Tarragona in Spanien, das größte Wasserballfestival für Kinder weltweit. Freitagmorgen startete die Mannschaft, ehe es nach ereignisreichen Tagen und mit einer Siegermedaille im Gepäck über Düsseldorf wieder zurück nach Deutschland ging.

Im olympischen Schwimmbad Sylvia Fontana waren Teams aus Spanien, Ägypten und Portugal am Start, eine wertvolle Erfahrung für die beiden Talente des Hellas-99, allerdings bekamen es die Niedersachsen nur mit spanischen Klubs zu tun. Sportlich zeigte die Auswahl eine starke Leistung, Matti und Jarne waren mittendrin. Landestrainer Marvin Wawoczny bescheinigt ihnen „großen Team- und Kampfgeist“. In der Vorrunde gab es drei Siege gegen Rubi Masc (8:4), Mallorca Lila (13:3) und Atletic Barcelona (11:6), aber auch zwei Niederlagen gegen die starken Vereine aus Caballa (7:11) und El Olivar (5:10).

Mit dem dritten Platz in der Gruppe qualifizierte sich das Team für die sogenannte Silberrunde. Dort bewiesen die Jungs aus Niedersachsen erneut ihr Können. Das Viertelfinale gegen Catalunya brachte einen 8:3-Sieg, im Halbfinale schlugen sie AESE mit 9:7 und im Finale Algeciras mit 7:6. Beide Hildesheimer hatten „enormen Anteil am Gewinn“, lobt sie der Coach. Für diesen Erfolg wurden die Spieler mit einer Medaille und einer Trophäe belohnt. Den anschließenden Besuch des Freizeitparks Port Aventura hatte sich die Auswahl verdient. Zusammen mit dem ersten internationalen Turnier und dem Vergleich mit Teams aus verschiedenen Ländern sammelten sie Eindrücke, die für die persönliche und sportliche Entwicklung der jungen Hellenen von großer Bedeutung sein dürften. Ihre wöchentliche Fahrt zum Kadertraining nach Hannover lohnt sich, das wissen sie jetzt. Weitere Turniere sollen folgen.