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Die SV Alfeld hat es geschafft! Am letzten Spieltag der Regionalligasaison gelang im Fernduell gegen die SG Achim/Baden der Ligaverbleib.
Ungewohnte Bilder: Auch wenn die Alfelder Handballer ihr letztes Saisonspiel beim TvdH Oldenburg mit 24:27 verloren, herrschte nach dem Spiel dennoch Jubel. Die Niederlage reichte nämlich für den sportlichen Klassenerhalt, da Konkurrent SG Achim/Baden gegen den Northeimer HC verlor. Dank des gewonnen direkten Vergleiches beenden die Alfelder die Saison auf dem elften Tabellenplatz.
Dabei lief der Start in die Partie eher schleppend, da die SVA früh einem Rückstand hinterher rennen und das Trainerteam beim Stand von 7:3 für die Oldenburger das erste Timeout nehmen musste (12.). Auch in der Folge behaupteten die Hausherren ihren Vorsprung und bauten diesen teils auf fünf Tore aus. Zur Halbzeitpause lagen die Alfelder beim 16:12 für Oldenburg mit vier Toren zurück.
Doch nach der Pause kippte das Momentum und die Piraten von der Leine kämpften sich zurück. Sören Lange, der sein letztes Alfelder-Spiel bestritt, traf in der 37.Minute zum langersehnten Ausgleich. So entwickelte sich eine enge Schlussphase. Nachdem Oldenburg nach zwei Toren von Niclas Hafemann rund zehn Minuten mit 24:21 führte, verkürzte Alfelds FynnThorge Risch mit zwei Toren am Stück auf 24:23. Allerdings blieb der Tabellenvierte zu cool und gewann am Ende mit 27:24. Beste Torschützen auf Seiten der SVA waren Pascal Schuldes (7 Tore), FynnThorge Risch (5) und Noel Morice Hildebrand (4).
Doch ist die Situation rund um den Klassenerhalt wirklich schon endgültig geklärt? Zwar haben sich die Alfelder den Verbleib in der Regionalliga sportlich gesichert, dennoch könnten die Entwicklungen in der 3. Liga noch Auswirkungen auf die endgültige Ligazugehörigkeit haben. SVA-Geschäftsführer Arne Habekost erklärte nach dem Spiel:
„Sportlich sind wir jetzt erstmal soweit drin geblieben! Alles weitere, was jetzt noch kommt kann ich noch nicht sagen, weil Aurich in der dritten Liga gerade die Insolvenz droht. Wir wissen nicht, was das für Auswirkungen hat. Da könnte durchaus noch etwas passieren. Grundsätzlich haben wir für heute erstmal beschlossen, dass wir den Klassenerhalt feiern und eine feuchtfröhliche Rückfahrt haben.“
Wichtig für die Alfelder ist nun erstmal der sportlich erreichte Klassenerhalt, auch wenn dieser noch unter Vorbehalt steht. In der zweiten Regionalligasaison, welche alles andere als einfach und von Spannung geprägt war, hat sich die Mannschaft den Verbleib zumindest auf dem Feld verdient. Dabei kann man sich letztendlich auch beim Northeimer HC bedanken, welcher einen Achim/Baden Sieg verhinderte. Nun gilt es in Alfeld, erst einmal die Entwicklungen abzuwarten, auch wenn man natürlich liebend gerne schon jetzt Planungssicherheit hätte.
