Für die Damen von Eintracht Hildesheim und der SG Börde stehen am Wochenende anspruchsvolle Aufgaben an. Während Eintracht im Abstiegskampf dringend Punkte benötigt, will Aufsteiger Börde im Duell auf Augenhöhe den nächsten Schritt in Richtung Spitzengruppe machen.
Foto Titelbild: Adrian Spieler
SC Germania List – Eintracht Hildesheim
Für Eintracht Hildesheim wartet auswärts eine schwierige Aufgabe. Mit 13:25 Punkten auf Platz 9 steckt das Team weiterhin im unteren Tabellenbereich und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Nach 19 Spielen stehen sechs Siege, ein Unentschieden und zwölf Niederlagen zu Buche.
Mit dem SC Germania List trifft Eintracht auf einen stabilen Gegner. Die Gastgeber stehen mit 19:19 Punkten auf Rang sechs und haben sich im gesicherten Mittelfeld etabliert. Bereits das Hinspiel ging mit 26:20 an Germania List.
Eintracht fehlt aktuell die Konstanz und kommt aus den letzten fünf Spielen auf zwei Siege. Gerade im engen Tabellenkeller zählt jedoch jeder Punkt. Entscheidend wird sein, über die gesamte Spielzeit hinweg diszipliniert zu agieren.
Trainer Phillip Wäger blickt dennoch zuversichtlich auf die Partie:
Am Wochenende steht voraussichtlich fast unser gesamter Kader zur Verfügung. Wir müssen aller Voraussicht nach nur auf Heidi verzichten, die sich in Wolfsburg leider wieder an der Hand verletzt hat. Wenn wir es in diesem Spiel schaffen, unsere teilweise wirklich gute Leistung konstant über 60 Minuten abzurufen, bin ich sehr optimistisch, dass wir Punkte mitnehmen können. Klar sind wir mit der Punkteausbeute nicht zufrieden, dennoch geht die Mannschaft gut mit der Situation um und ich kann keine Nervosität spüren.
SG Börde – MTV Braunschweig
Im oberen Tabellenbereich kommt es zum direkten Duell zweier punktgleicher Teams. Aufsteiger SG Börde empfängt den Mitaufsteiger MTV Braunschweig. Beide Teams stehen mit 22:16 Punkten auf den Plätzen vier und fünf.
Das Hinspiel ging deutlich mit 29:22 an Braunschweig, entsprechend hat Börde noch eine Rechnung offen. Die aktuelle Form spricht allerdings für die Gastgeberinnen: Vier Siege aus den letzten fünf Spielen unterstreichen die starke Entwicklung des Aufsteigers. Braunschweig hingegen konnte in diesem Zeitraum nur einen Sieg einfahren.
Dennoch ist der MTV nicht zu unterschätzen und stellt eine der besten Defensivreihen der Liga. Es ist ein Duell auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben dürften.
Spielerin Lena Holstein sieht ihr Team gut vorbereitet:
Im Hinspiel haben wir mit 22:29 verloren, obwohl wir vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung gezeigt und sogar geführt haben. Durch unseren stark dezimierten Kader und nachlassende Kräfte in der zweiten Hälfte konnten wir das Niveau nicht halten und sind zudem oft an der gegnerischen Torhüterin gescheitert. Ich selbst konnte verletzungsbedingt nur von außen zuschauen. Für das Heimspiel am Samstag ist unser klares Ziel, die zwei Punkte zu holen. Wir haben diesmal einen breiteren Kader und wollen unser Tempospiel über 60 Minuten durchziehen. Braunschweig ist defensiv stabil, daher wird es wichtig sein, ihre Schlüsselspielerin im linken Rückraum zu kontrollieren. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir das Spiel gewinnen und Platz 4 verteidigen.

