Am 19.04 steht der 23. Spieltag der Kreisliga Hildesheim an. Besonders die Teams aus dem Tabellenkeller stehen dabei vor schweren Aufgaben.
SC Drispenstedt – SSV Elze (So., 19.04., 15 Uhr)
Nach der Last-Minute-Niederlage am Mittwoch in Sarstedt geht es für den SC Drispenstedt nun gegen den SSV Elze. Für Drispenstedt ist ein Sieg Pflicht, um weiter auf den Aufstiegsrängen zu bleiben. Der SSV Elze hingegen steht am anderen Ende der Tabelle. Mit 19 Zählern belegt man derzeit den vierzehnten Platz der Tabelle und muss nun unbedingt weiter punkten, um dem Abstiegsplatz möglichst fernzubleiben. Elze-Coach Sven Pohl zum bevorstehenden Spiel:
Mit Drispenstedt treffen wir auf das aktuell wahrscheinlich formstärkste Team der Liga. Wir wollen natürlich auch in Drispenstedt punkten. Hier müssen wir die starke Offensive der Drispenstedter kontrollieren und unsere Chancen besser nutzen.
Ihre personelle Situation könnte den Elzern die Partie zusätzlich erschweren:
Personell gibt es noch ein paar Fragezeichen für Sonntag.
Wir hoffen natürlich, dass alle bis dahin spielfähig sind.
FSV Algermissen – TuS Lühnde (So., 19.04., 15 Uhr)
Auch für den FSV Algermissen gilt es, jeden Punkt mitzunehmen, um weiterhin um den Aufstieg mitzuspielen. Im Derby gegen den TuS Lühnde wird dies allerdings alles andere als leicht. Bereits im Hinspiel konnten sich die Lühnder ein Remis erkämpfen. Zudem kommt der TuS nach dem Auswärtssieg in Machtsum am Mittwoch sicher mit breiter Brust zum Derby. Lühndes Felix Henning vor der Partie:
Wir treffen jetzt mit Algermissen auf die dritte Spitzenmannschaft innerhalb von sieben Tagen. Sicherlich ist eine englische Woche kräftezehrend und wir werden auch am Sonntag wieder eine andere Startelf aufbieten.
Sicherlich sind wir mit der Punktausbeute und dem Tabellenplatz aktuell zufrieden. Wir sehen aber auch, wie gut die Mannschaften unten punkten und tun gut daran, weiter unsere Punkte zu holen. Am besten natürlich schon Sonntag im Derby!
Auch Algermissen-Coach Michael Lang findet klare Worte vor dem Derby:
Jetzt kommt das Derby, Lühnde wird heiß sein, verpennen wir da wieder den Start, wird es verdammt schwer, das Spiel zu drehen.
Wir sind aber weiterhin sehr motiviert und wollen unbedingt oben dran bleiben. Im Derby zählt eh nur ein Sieg!
Personell bleibt es dünn, aber da müssen wir jetzt durch.
VfL Nordstemmen – FC Concordia Hildesheim (So., 19.04., 15 Uhr)
Beim neuen Tabellenschlusslicht aus Nordstemmen wird es auch dieses Wochenende nicht leichter. Mit dem FC Concordia Hildesheim kommt eines der stärksten Teams der Liga.
Mit bereits 60 erzielten Toren stellt Concordia die zweitbeste Offensive der Liga und könnte mit einem Sieg im Nachholspiel sogar auf den zweiten Aufstiegsplatz klettern. Der VfL Nordstemmen muss also alles versuchen, um den dritten Heimsieg der Saison zu holen. Trainer Christian Knöbl wird daher deutlich:
Unsere derzeitige Situation lässt uns keinen Spielraum für halbherzige Auftritte an den Spieltagen. Durch Punktverluste gegen unmittelbare Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt müssen wir jetzt jedes Spiel als Endspiel betrachten.
Mit Concordia kommt natürlich ein Aufstiegsaspirant, der uns alles abverlangen wird, wenn wir zuhause was zählbares mitnehmen wollen.
Leider ist genau an diesem Wochenende die Personallage etwas angespannt.

SV Alfeld II – VfV Borussia 06 Hildesheim II (So., 19.04., 15 Uhr)
Beim Duell der beiden Zweitvertretungen geht es besonders für den VfV darum, zu punkten und dem Abstiegsrang möglichst fernzubleiben. Die SV Alfeld kann zwar nicht aufsteigen, will jedoch trotzdem weiter punkten. SV-Coach Sven Jakob im Vorfeld:
Wir wollen den nächsten Heimsieg einfahren. Dafür brauchen wir allerdings wieder eine ähnlich engagierte Leistung wie gegen Sarstedt. Außerdem entspannt sich unsere personelle Lage etwas und einige Verletzte kommen langsam zurück.
Auch VfV-Coach Jane Zlatkov blickt nach den zuletzt guten Auftritten zuversichtlich auf die kommende Partie:
Natürlich sind wir mittendrin im Abstiegskampf, aber die letzten Spiele waren alle sehr gut.Mal hatten wir etwas mehr Glück, mal etwas weniger. Wir werden wie gesagt versuchen,weiterhin zu punkten.
Meine Mannschaft hat den nötigen Willen. Von daher werden wir es schaffen, am Ende der Saison über dem Strich zu stehen.
PSV GW Hildesheim – 1. FC Sarstedt (So., 19.04., 15 Uhr)
Nach dem wichtigen 2:0-Auswärtssieg in Achtum geht es für den PSV GW Hildesheim am Sonntag gegen auswärtsschwache Sarstedter. Das 4:1-Hinspiel, in dem der 1. FC Sarstedt seine Heimstärke ausspielte, will der PSV daher unbedingt vergessen machen. Coach Frank Leitermann zum bevorstehenden Heimspiel:
Wenn wir Sonntag wieder mutig auftreten, dann geht auch gegen Sarstedt was, zu Hause sowieso immer.
Für mich ist Sarstedt eines der komplettesten Teams der Liga mit einem sehr guten Trainer, einem starken, stabilen Team mit kaum Schwächen und mit tollen Rahmenbedingungen.
Für den 1. FC Sarstedt gilt es, nach dem Last-Minute-Sieg gegen Aufstiegskonkurrent Drispenstedt endlich auch auswärts siegreich zu sein. Dies gelang ihnen in dieser Spielzeit erst zweimal. Ein Sieg ist jedoch Pflicht, um im Aufstiegsrennen zu bleiben.
TSV Föhrste – RSV Achtum (So., 19.04., 15 Uhr)
Im Duell der Tabellennachbarn geht es für beide Mannschaften darum, Punkte zu sammeln und den Abstand zum Abstiegsrang zu vergrößern. Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Deinsen blickt Föhrste-Co-Trainer David Paasche zuversichtlich auf die kommende Partie:
Gegen Achtum kehren einige Spieler zurück in den Kader. Zuhause wollen wir mindestens einen Punkt einfahren und den positiven Trend bestätigen. Wir dürfen uns keine einfachen Fehler wie im Hinspiel erlauben.
In Achtum blickt man nach der bitteren Niederlage gegen PSV sehnsüchtig auf die kommende Partie. Achtums Godehard Hecke vor dem Spiel:
Nach der Niederlage gegen PSV schauen wir nach vorne. Wir werden auch gegen Föhrste wieder alles in die Waagschale werfen, um uns endlich mit dem ersten Dreier in der Rückrunde zu belohnen.
Es bleibt abzuwarten, ob ein Team den möglicherweise großen Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffen kann.
TSV Deinsen – Spvgg. Hüdd.-Machtsum (So., 19.04., 15 Uhr)
Für den Tabellenzehnten aus Deinsen geht es am Sonntag gegen die Spvgg. Hüdd.-Machtsum. Bereits beim 1:1-Remis im Hinspiel zeigte sich, dass beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten.
Nach der 2:0-Niederlage in Föhrste erwartet Deinsen-Coach Sercan Zümrüt für das Spiel gegen eine starke HüMax-Mannschaft daher eine Leistungssteigerung seines Teams:
Wir wollen nach sieben sieglosen Spielen endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern! Ich erwarte mit Machtsum einen robusten und eingespielten Gegner.
Wir werden eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken und versuchen, die drei Punkte in Deinsen zu behalten.
Die Spvgg. Hüdd.-Machtsum wird nach der knappen 2:3-Niederlage gegen Lühnde jedoch auch alles versuchen, um in Deinsen wieder siegreich zu sein. Nur mit einem Sieg könnte man sich noch ein wenig Hoffnung auf den Aufstieg machen und weiterhin am vorderen Drittel dranbleiben.
SV RW Ahrbergen – SV Teutonia Sorsum (So., 19.04., 15 Uhr)
Für Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten Ahrbergen geht es am Sonntag gegen den SV Teutonia Sorsum. Nach dem 0:0 im Hinspiel haben sich beide Teams für das Rückspiel sicherlich vorgenommen, offensiver aufzutreten.
Dem Ahrberger Kevin Horst merkt man die Motivation für den Saisonendspurt deutlich an:
Es sind nurnoch acht Wochen bis zum Saisonende. Daher gilt es, für den Endspurt noch einmal alle Kräfte zu bündeln, damit wir unsere Ziele erreichen.
Personell sieht es gut aus. Da haben wir Stand heute keine Probleme.
Auch in Sorsum ist man nach den Siegen zuletzt gut gelaunt. Trainer Louis Diedrich dazu:
Die letzten drei Spiele haben wir alle gewonnen. Dadurch haben wir uns nach unten hin etwas Luft verschafft. Der Plan ist natürlich, diesen positiven Trend fortzusetzen.
Trotzdem ist man sich der schweren Aufgaben in den nächsten Spielen bewusst:
Personell haben wir aktuell leider einige Ausfälle. Die letzten Spiele waren alle sehr intensiv.
Mit Ahrbergen und Algermissen erwarten uns jetzt zwei schwere Spiele. In Kombination mit der Personalsituation macht das alles nicht einfacher.








