Der abstiegsbedrohte Landesligist SV Newroz Hildesheim und Trainer Adem Cabuk gehen ab sofort getrennte Wege. Nach der jüngsten Niederlage gegen den HSC BW Tündern bat Cabuk aus privaten Gründen um die Auflösung seines Amtes. Der Verein entsprach diesem Wunsch.

Cabuk hatte die Mannschaft ursprünglich in einer schwierigen sportlichen Lage als Interimstrainer übernommen. Aus der kurzfristigen Lösung entwickelte sich jedoch eine längerfristige Zusammenarbeit, in der er das Team durch eine Phase des Umbruchs führte. Zahlreiche personelle und strukturelle Veränderungen erschwerten die Entwicklung, die sich trotz teilweise ansprechender Leistungen nicht in den Ergebnissen widerspiegelte.

„Ich habe eine enge Freundschaft und Verbindung zum Verein und den Menschen. Es war von Anfang an eine Übergangslösung, aber es wurde immer mehr. Für meine Freunde habe ich es bis hierhin durchgezogen, auch wenn die Situation es nicht zugelassen hat. Jetzt war der Tag gekommen, an dem ich aus privaten Gründen die Reißleine ziehen musste. Es ging einfach nicht mehr“, erklärte Cabuk zu seinem Rücktritt.

Der Verein würdigte ausdrücklich den Einsatz des Trainers, der unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen gearbeitet und sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt habe. Die Gespräche über die Trennung seien offen, respektvoll und im gegenseitigen Einvernehmen geführt worden. Eine zukünftige Zusammenarbeit in anderer Funktion wird dabei nicht ausgeschlossen.

Für den SV Newroz Hildesheim gilt es nun, die sportliche Situation realistisch einzuordnen und schnell wieder Stabilität in die Mannschaft zu bringen, um im Abstiegskampf bestehen zu können. Neun Spiele sind noch zu spielen. Wer für Cabuk übernimmt, steht noch nicht fest.