Die Börde-Damen haben am Samstagabend das zweite Spiel der englischen Woche für sich entscheiden können.

Foto Titelbild: Adrian Spieler

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Börde Handball haben am Samstagabend einen verdienten 37:33 (20:16)-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg eingefahren. In einer torreichen Partie überzeugten die Gastgeberinnen vor allem mit einer starken Phase vor der Halbzeitpause, konnten den Sieg aber erst in den Schlussminuten unter Dach und Fach bringen.

Dabei wollten die Gäste die SG vor Probleme stellen und nahmen die torgefährliche Rückraumakteurin Marisa Gutsche zunächst konsequent in Manndeckung. Dennoch fand Börde gute Lösungen im Angriff und setzte sich früh ab. Über ein 7:4 und 10:6 bauten die Gastgeberinnen ihre Führung zwischenzeitlich auf 12:7 aus.

Doch Wolfsburg ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit einem Drei-Tore-Lauf verkürzten die Gäste auf 12:10 und brachten die Partie wieder in Reichweite. Börde reagierte allerdings eindrucksvoll: Mit viel Tempo und konsequent ausgespielten Angriffen starteten die Gastgeberinnen einen starken Zwischenspurt und zogen innerhalb weniger Minuten von 12:10 auf 17:10 davon.

In der Folge ließ die Konzentration der SG Börde jedoch etwas nach. Einige technische Fehler und ausgelassene Torchancen ermöglichten Wolfsburg eine Aufholjagd. Aus einer 18:11-Führung wurde kurz vor der Pause ein 18:16. Dennoch rettete Börde eine 20:16-Führung in die Halbzeit. Ein Vorsprung, der angesichts mehrerer Fehlwürfe sogar noch deutlicher hätte ausfallen können.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Wolfsburgerinnen zunächst aggressiver in der Defensive und arbeiteten sich bis auf 22:21 heran. Doch Börde behielt die Ruhe. Die Gastgeberinnen hielten den VfL in der Folge mit einem kleinen, aber konstanten Vorsprung auf Distanz. Eine endgültige Entscheidung fiel allerdings erst in den Schlussminuten, als Börde den knappen Vorsprung behauptete und das Spiel sicher zu Ende brachte.

Am Ende stand ein verdienter 37:33-Erfolg für die SG Börde Handball zu Buche. Besonders treffsicher präsentierten sich dabei Jamie-Lee Märsch mit neun Toren sowie Saskia Hellberg, die acht Treffer zum Heimsieg beisteuerte.