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Am gestrigen Samstagabend empfingen das Team 48 Hildesheim und Trainer Matthias Keller den Tabellenführer vom SCU Emlichheim zum Spitzenspiel der 2. Bundesliga Nord in der Sporthalle auf der Marienburger Höhe.
Die rund 120 Zuschauern boten eine gute Kulisse für das Spitzenspiel, denn auch die Gäste wurden dabei von einigen mitgereisten Fans lautstark unterstützt.

Keine Chance im ersten Satz
Die Gäste aus Emlichheim erwischte einen Start nach Maß und setzten die richtigen Akzente. Vor allem im Block dominierten Emily Tranel und Lisa Louwrink das Geschehen, während Emlichheim im Angriff, insbesondere über Louwrink, äußerst durchschlagskräftig agierte. Auch Zuspielerin Jana Brüning überzeugte immer wieder mit klugen Entscheidungen. Team 48 fand dagegen kaum Lösungen, scheiterte häufig am gut stehenden Block der Gäste und hatte Probleme in der Annahme. Der erste Satz verlief entsprechend schnell und deutlich: 14:25 aus Hildesheimer Sicht.
Deutliche Leistungssteigerung: Satz 2 geht nach Hildesheim
Das Bild änderte sich im zweiten Satz deutlich. Matthias Keller brachte Vanja Przulj für Nina Laudien. Das Team 48 startete konzentrierter, Przulj setzte im Angriff erste Ausrufezeichen und beim Stand von 6:3 nahm Emlichheim-Trainer Axel Büring eine frühe Auszeit. Nach einem ausgenutzten Overpass von Bella Scarlett, die im ersten Satz noch oft im Block hängen geblieben war, bauten die Hildesheimerinnen die Führung weiter aus. Beim 9:6 lag Hildesheim weiter vorne, während Nele Schmitt zunächst noch nicht richtig in die Partie fand und am Block der Gäste scheiterte. Emlichheim konterte mit einer starken Blockserie, zwei Aktionen in Folge stoppten Rachel Gunn und brachten den Gästen das 9:8. Ein Ass von der starken Emily Tranel sorgte für den Ausgleich zum 10:10, ehe erneut Annahmeprobleme bei Team 48 zum 11:13 führten.

Doch Hildesheim blieb dran, drehte auf 14:13 und profitierte nun auch von einer Leistungssteigerung im Zuspiel durch Lena Onnen. Mit einer konzentrierten Phase setzte sich Team 48 auf 18:15 ab, ein Ass von Onnen erhöhte auf 20:17. Zwei starke Blocks, darunter ein Killblock von Viktoria Mirvoda, brachten das 22:19 und kurz darauf das 23:19. Beim Stand von 24:20 nutzte Team 48 schließlich den zweiten Satzball zum 25:20, der verdiente Satzausgleich.
Umkämpfter dritter Satz mit strittigen Schiedsrichterentscheidungen
Der dritte Durchgang verlief lange ausgeglichen. Das Team von Matthias Keller war sichtlich im Spitzenspiel angekommen. Beim 9:9 war weiterhin alles offen, ehe Viktoria Mirvoda auf Hildesheimer Seite weiterhin besser ins Spiel fand und mit ihrem fünften Blockpunkt das 11:10 erzielte. Emlichheim antwortete jedoch prompt, erhöhte den Druck und zog auf 12:14 davon. Auch beim 14:15 und 14:16 blieb das Momentum bei den Gästen. Eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung brachte einen weiteren Bruch ins Hildesheimer Spiel: Statt einer möglichen 17:16-Führung stand es plötzlich 16:17. Ein Angriff von Bella Scarlett, der ganz klar im Feld der Emlichheimer landete wurde von den Unparteiischen Aus gegeben. Ein Ass von LIsa Louwrink zum 18:20 brachte Emlichheims dann in der entscheidenden Phase des Satzes weiter nach vorne. In der Crunchtime trafen die Gäste dann weiterhin die besseren Entscheidungen im Angriff und holten sich den Satz mit 25:19.

Team 48 hält auch Satz 4 lange ausgeglichen, aber am Ende setzt sich die Emlichheimer Qualität durch
Im vierten Durchgang leistete sich Team 48 mehrere Aufstellungsfehler und Unkonzentriertheiten, die Emlichheim einfache Punkte ermöglichten. Wie bereits im dritten Satz blieb die Partie lange offen, doch in der entscheidenden Phase setzte sich der Tabellenführer erneut konsequent ab. Eine ganz starke Libera in Form von Leonie Klassen auf Emlichheimer Seite brachte den Hildesheimer Angriff teilweise zur Verzweiflung. Viele 50/50-Duelle gingen am Netz, im Angriff und der Abwehr nach Emlichheim, die an diesem Volleyball-Abend zeigten warum sie aktuell ganz oben in der Tabelle stehen. Mit 25:18 ging auch dieser Satz dann relativ klar an die Gäste, die damit den 3:1-Erfolg perfekt machten.

In der Tabelle vergrößert sich der Rückstand für Team 48 Hildesheim: Auf den zweitplatzierten USC Münster II beträgt der Abstand nun sechs Punkte, auf Spitzenreiter Emlichheim sogar acht Zähler. Lange Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht, denn schon heute wartet die nächste Aufgabe. Beim zweiten Spiel des Doppelheimspieltags empfangen die Hildesheimerinnen den Schweriner SC II. Mit einem Sieg soll ein positives Gefühl aus dem Heimspielwochenende mitgenommen und der Abstand zur Spitze wieder verkleinert werden.
