Die Helios Grizzlys Giesen haben am Sonntagnachmittag in der 1. Volleyball Bundesliga trotz ansprechender Leistung keinen Punkt aus der Max-Schmeling-Halle mitnehmen können.

Titelbild: (c) Elisabeth Kloth

Beim amtierenden Meister, den Berlin Recycling Volleys, unterlag das Team von Trainer Itamar Stein mit 1:3 (25:27, 25:23, 22:25, 21:25). Über weite Strecken agierten die Grizzlys auf Augenhöhe, ließen in den entscheidenden Phasen jedoch die letzte Konsequenz vermissen.
Verletzungsbedingt musste Mittelblocker Jakob Günthör die Reise nach Berlin absagen. Stein setzte zu Beginn auf Ilja Ivanov im Zuspiel, Mark Rura auf der Diagonalposition, Austin Wilmot und Miguel Sinfronio im Mittelblock, Lars Migge und Cody Kessel auf Außen sowie Libero JT Hatch.
Der erste Satz entwickelte sich von Beginn an ausgeglichen. Nach dem 7:7 erspielten sich die Grizzlys beim 10:13 erstmals einen kleinen Vorsprung, doch Berlin fand zurück ins Spiel und glich zum 17:17 aus. In einer intensiven Schlussphase mit mehreren Führungswechseln hatten zunächst die Gäste den Satzball, doch die Hausherren zeigten sich nervenstark und entschieden den Durchgang knapp mit 27:25 für sich.
Auch im zweiten Satz erwischten zunächst die Berliner den besseren Start. Giesen kämpfte sich jedoch Punkt für Punkt heran, übernahm beim 5:6 erstmals die Führung und setzte den Gegner mit druckvollen Aufschlägen zunehmend unter Druck. Ein Ass von Mark Rura leitete die stärkste Phase der Grizzlys ein, die sich zwischenzeitlich auf 12:16 absetzen konnten. Nach personellen Wechseln, unter anderem mit Kapitän Jan Röling und Iñaki Ramos, behielten die Gäste die Kontrolle und glichen mit einem 25:23 zum 1:1 nach Sätzen aus.
Im dritten Durchgang blieb die Partie erneut lange offen. Beide Teams wechselten sich in der Führung ab, ehe Berlin mit einem stabilen Blockspiel einen kleinen Vorteil erspielte. In der Schlussphase nutzten die Gastgeber einen Overpass sowie ihre hohe Effektivität im Angriff und sicherten sich den Satz mit 25:22.
Auch im vierten Satz hielten die Grizzlys dagegen. Beim 18:18 war die Entscheidung weiterhin offen, doch Berlin erhöhte in der Crunchtime den Druck im Aufschlag und am Netz. Drei Matchbälle brachten schließlich die Vorentscheidung, ein Aufschlagfehler der Gäste besiegelte den 21:25-Satzverlust und damit die 1:3-Niederlage aus Giesener Sicht.
Unterm Strich zeigten die Grizzlys eine ordentliche und phasenweise sehr konzentrierte Leistung, wurden dafür jedoch nicht belohnt. Berlin agierte insbesondere über die Diagonalposition in Form von Star-Angreifer Jake Hanes konsequent und präsentierte sich in den entscheidenden Momenten abgeklärter.

Das war eine besondere Partie für den Ex-Berliner Cody Kessel. Punkte hätte er dennoch gerne mit seinen Grizzlys aus der Hauptstadt entführt.

Für die Grizzlys geht es nun mit einem Doppel-Heimspielwochenende in der Sparkassen-Arena Hildesheim weiter. Am 24. Januar wartet zunächst der VCO Berlin, ehe es am 25. Januar im Topspiel gegen den VfB Friedrichshafen geht. Zu diesem Heimspiel-Doppelpack läuft aktuell eine limitierte Online-Ticketaktion .Ab sofort gibt es je ein Ticket für Sonntag und eins für Samstag zum Gesamtpreis von nur 20 Euro unter ticket.homegrizzlys.de. Das Angebot ist begrenzt.
Zusätzliche Informationen gibt es wie immer auf unserer Webseite (www.homeofgrizzlys.de) oder auf unseren Social-Media-Kanälen @heliosgrizzlys.